Difu-Seminar

Grünordnungsplan

Ein Instrument mit Zukunft?
Mo 22 Jun 20

Der Grünordnungsplan gewinnt bei steigenden Nutzungskonkurrenzen in wachsenden Städten an Bedeutung. Was kann er für eine integrierte Stadtentwicklung leisten und welche Ansprüche sind an Inhalte und Prozesse zu stellen?

Der Grünordnungsplan stellt die Ziele, Erfordernisse und Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege für Teile eines Gemeindegebiets dar - in der Regel für den Geltungsbereich eines Bebauungsplans. Überwiegend trifft er Aussagen zu Art, Umfang und Lage von Grün- und Freiflächen. Zugleich beschäftigt er sich mit Fragen der naturschutzfachlichen Kompensation. Häufig wird der Grünordnungsplan mit dem Umweltbericht zum Bebauungsplan gekoppelt.

Auch wenn der Grünordnungsplan ein bislang weniger beachtetes Planungsinstrument ist, kann er bei steigenden Nutzungskonkurrenzen in wachsenden Städten als freiraumplanerischer und naturschutzfachlicher Beitrag für eine integrierte Stadtentwicklung an Bedeutung gewinnen.

Im Seminar wird vor diesem Hintergrund insbesondere folgenden Fragen nachgegangen:

  • Was kann der Grünordnungsplan für eine integrierte Stadtentwicklung leisten?
  • Wie kann der Grünordnungsplan das Ziel der doppelten Innenentwicklung wirksam unterstützen?,
  • Welche Schnittstellen und Verknüpfungen bestehen zwischen der Grünordnungsplanung und anderen relevanten Planungen für städtische Teilräume bzw. die Gesamtstadt?
  • Welche Anforderungen sind an die Inhalte des Grünordnungsplans und den Planungsprozess zu stellen?

Diese und weitere Aspekte sollen im Seminar an konkreten Beispielen aus der kommunalen Praxis und unter Einbeziehung der Erfahrungen der Teilnehmenden diskutiert werden.

Details

Seminar für Führungs- und Fachpersonal aus den Bereichen Landschaftsplanung, Grünflächen, Naturschutz, Klimaschutz und -anpassung, Umwelt, Stadtentwicklung, Stadtplanung, für Ratsmitglieder, Wohnungsunternehmen sowie Planungsbüros

Für Mitarbeitende aus den Stadtverwaltungen, städtischen Betrieben und Ratsmitglieder gelten:

  • 160,– Euro für Teinehmende aus Difu-Zuwenderstädten
  • 250,– Euro für Teinehmende aus den Mitgliedskommunen des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und des Deutschen Landkreistages sowie NGO's.

Für alle übrigen Teinehmenden gilt ein Preis von 310,– Euro.

Diese Gebühren sind nach § 4 UStG Abs. 22a steuerfrei.

Mittag- und Pausenbewirtung sind in der Gebühr enthalten, Kosten für Anfahrt und Unterkunft müssen selbst getragen werden.

Es gelten unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Diese und alle erforderlichen Informationen finden Sie unter: www.difu.de/agb.

Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH (Difu)

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