DB-Veranstaltungsticket

Neue Mobilitätskonzepte – Technischer Hype versus Praxistauglichkeit

21. - 22. Juni 2018 in Berlin

Die Verkehrssituation in vielen Städten wird als problematisch empfunden: Staus und das Fehlen von Parkplätzen, Belastungen durch Feinstaub, Stickoxide und Lärm, überfüllter oder nicht ausreichender ÖPNV sowie eine mangelhafte Infrastruktur für den Radverkehr sind hier als Negativbeispiele zu nennen. Verkehrsexpertinnen und -experten empfehlen u.a., den Umweltverbund auszubauen, die Elektrifizierung des Autos voranzutreiben und Hoffnungen auf autonome Fahrzeuge zu setzen, Parkraummanagement einzurichten, Car- und Ridesharing-Angebote zu etablieren und den Stellplatzschlüssel zu reduzieren. Doch stoßen solche Maßnahmen in den Kommunen nicht selten auf erbitterten Widerstand: Beispielsweise wehren sich Einzelhändler und Anwohner gegen eine Reduktion von Stellplätzen im öffentlichen Raum oder gegen eine Umverteilung von Autoverkehrsfläche zugunsten des Radverkehrs oder des ÖPNV. Es klafft häufig eine große Lücke zwischen wünschenswerten und umsetzbaren Maßnahmen.

Das Seminar will anhand kommunaler Beispiele (u.a. neue Stadtquartiere mit innovativen Mobilitätskonzepten, Car- und Bikesharing) Möglichkeiten der Umsetzung aufzeigen, dabei aber auch die Wirksamkeit kritisch reflektieren.

Zielgruppen:

Führungs- und Fachpersonal aus den Bereichen Verkehrsplanung, Stadtplanung, Wohnungswesen, Tiefbau, private Planungsbüros, Wissenschaft sowie Ratsmitglieder

Leitung:Dipl.-Geogr. Uta Bauer
Dr. phil. Jürgen Gies
Veranstalter:
Veranstaltungsort:
Deutsches Institut für Urbanistik
Zimmerstr. 13-15 (Eingang 14-15)
10969 Berlin
Anmeldung:

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Anmeldeschluss ist zwei Wochen vor Veranstaltungsbeginn.

Kosten: 

Die genauen Kosten des Seminars stehen noch nicht fest. Sie können sich jedoch an den Kosten der 2017 durchgeführten Seminare orientieren.