DB-Veranstaltungsticket

Rahmenbedingungen und aktuelle Probleme der kommunalen Sportpolitik

Seminar in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Städtetag

07. - 08. November 2016 in Berlin

Auf die Lösung vieler vor allem sozialer und gesundheitspolitischer Probleme in der Kommune hat der Sport einen unbestreitbar positiven Einfluss. Nicht zuletzt deshalb gilt er als ein wesentlicher Baustein eines funktionierenden Gemeinwesens. Wie lange der Sport diese wichtige Funktion allerdings noch wahrnehmen kann, erscheint angesichts der sich zunehmend komplizierter gestaltenden Rahmenbedingungen ungewiss. So dienten zahlreiche Sportstätten als Notunterkunft für Geflüchtete und konnten selbst nach erfolgter Freistellung nicht sofort wieder für die Ausübung des Sports genutzt werden, da sie häufig mit z. T. erheblichem finanziellem Aufwand erst wieder nutzbar gemacht werden mussten und müssen. Auch bildungspolitische Veränderungen wie die zunehmende Einrichtung von Ganztagsschulen oder der Übergang zu inklusivem Unterricht haben aufgrund der hohen Bedeutung des Sports vor allem in der schulischen Bildung unmittelbare sportpolitische Auswirkungen. Ein nach wie vor wichtiges Thema ist auch der Umgang mit dem veränderten Sportverhalten der Bevölkerung als Folge der demografischen Entwicklung. Alle drei genannten Bereiche verdeutlichen, wie notwendig es auch aus stadtentwicklungspolitischer Sicht ist, eine funktionierende anforderungsgerechte kommunale Sportinfrastruktur sicherzustellen.

Daher wundert es nicht, dass vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) jüngst eine "Nationale Allianz Sportraumentwicklung" in Form einer gemeinsamen Plattform unter Beteiligung der Sportministerkonferenz, des Deutschen Städtetages und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes sowie weiterer Fachkreise angeregt wurde, um systematisch Lösungswege aufzubereiten und politisch thematisieren zu können, wie mehr in die öffentlich genutzten Sporträume investiert werden kann. Im Seminar sollen mit Politik und Verwaltung daher anhand ausgewählter Beispiele praxistaugliche Handlungsempfehlungen für den qualifizierten Umgang mit sportpolitischen Veränderungen erörtert und u. a. diskutiert werden:

  • welche Lösungsansätze es für jene sportpolitischen Rahmenbedingungen gibt, deren Veränderungen derzeit den größten Problemdruck auf die kommunale Sportentwicklungsplanung ausüben,
  • welche Konzepte und Maßnahmen sich vor allem für den Umgang mit bildungs- und integrationspolitischen Anforderungen bewährt haben, und
  • was die Kommunen unternehmen, um den Finanzierungsbedarf öffentlich genutzter Sportanlagen zu decken.

Hinweis:
Selbstverständlich erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung. Mitglieder der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen können für die Teilnahme Fortbildungspunkte erhalten, ebenso die Mitglieder der Architekten- und Ingenieurkammer von Schleswig-Holstein sowie der Architektenkammer des Saarlandes. Bitte kontaktieren Sie uns frühzeitig, wenn Sie die Veranstaltung bei anderen Kammern anerkennen lassen wollen, so dass wir dies für Sie prüfen können.

Veranstaltungsort:
Deutsches Institut für Urbanistik
Zimmerstr. 13-15 (Eingang 14-15)
10969 Berlin
Leitung:Dipl.-Volkswirt Rüdiger Knipp
Franz Springer (DST)
Zielgruppen:

Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Sport, Stadtentwicklung, Bauen, Liegenschaften, Gebäudemanagement, Gesundheit, Bildung, Jugend, Soziales, den Serviceeinheiten Personal, Organisation und Finanzen sowie für Ratsmitglieder, Mitglieder aus den Sportausschüssen, dem Ausschuss für Stadtentwicklung und Mitarbeiter der Landesportbünde

Veranstalter:
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Anmeldung:

Bitte melden Sie sich schriftlich bis zum 24. Oktober 2016 an.

Für Ihre Anmeldung nutzen Sie bitte folgende Möglichkeiten:

Bitte beachten Sie, dass Ihre Anmeldung erst nach einer schriftlichen Zusendung der Anmeldebestätigung verbindlich ist, die Sie zeitnah erhalten. Wenn Sie keine Anmeldebestätigung innerhalb von 14 Tagen erhalten sollten, bitten wir Sie, mit uns Kontakt aufzunehmen. Bitte überweisen Sie die Veranstaltungsgebühr erst nach Erhalt der Rechnung. Die Teilnahme von Rollstuhlfahrer/innen ist selbstverständlich möglich. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Sie erklären sich als Teilnehmer/in damit einverstanden, dass Ihre Anmeldedaten für die Teilnehmer- und Adressverwaltung gespeichert und verwendet werden. Die Daten unterliegen den gesetzlichen Datenschutzvorschriften und werden nicht an Dritte weitergegeben.

Wir weisen Sie darauf hin, dass im Rahmen einiger Difu-Veranstaltungen Foto- und Filmaufnahmen gemacht und veröffentlicht werden.

Absagen: Bei schriftlicher Abmeldung Ihrerseits nach dem 24. Oktober 2016 und bei Nichtteilnahme ist die volle Gebühr fällig. Die Veranstaltungsunterlagen werden Ihnen in diesem Fall zugesandt. Selbstverständlich können Ersatzteilnehmer/innen benannt werden.

Änderungsvorbehalte: Bei zu geringer Beteiligung behalten wir uns vor, Veranstaltungen abzusagen. Die Gebühr wird in diesem Fall selbstverständlich erstattet. Die Übernahme jeglicher Ersatz- und Folgekosten der Teilnehmer wegen Ausfall von Veranstaltungen oder Verschiebung von Terminen sind ausgeschlossen. Aus wichtigen inhaltlichen oder organisatorischen Gründen kann es im Einzelfall erforderlich sein, Programmänderungen vor oder während der Veranstaltung vorzunehmen.

Mit der Anmeldung werden diese Teilnahmebedingungen von den Teilnehmer/innen anerkannt.

Kosten: 

Für Mitarbeiter/innen aus den Stadtverwaltungen, städtischen Betrieben und Ratsmitglieder gelten:

  • 255,– Euro für Teilnehmer/innen aus Difu-Zuwenderstädten sowie für Polizeibedienstete
  • 385,– Euro für Teilnehmer/innen aus den Mitgliedskommunen des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und des Deutschen Landkreistages, NGO und Mitarbeiter/innen aus kommunalen Wohnungsunternehmen

Für alle übrigen Teilnehmer/innen gilt ein Preis von 495,– Euro.

Mittag- und Pausenbewirtung sind in der Gebühr enthalten, Kosten für die Unterkunft müssen selbst getragen werden.

Ansprechpartner: Karin Krier