DB-Veranstaltungsticket 2016

Die Flüchtlingszuwanderung – Herausforderung für die Haushalte der Kommunen

Informations- und Erfahrungsaustausch in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag, dem Deutschen Landkreistag sowie dem Deutschen Städte- und Gemeindebund

17. März 2016 in Berlin

Die massive Zuwanderung von Flüchtlingen in die Städte, Landkreise und Gemeinden seit Sommer 2015 stellt eine gesellschaftliche Herausforderung mit vielen Facetten dar. Neben der Organisation praktischer Hilfsmaßnahmen sowie der Koordination der unzähligen ehrenamtlichen Helfer vor Ort ist für die Kommunen die Frage der Finanzierung der verschiedenen Asylbewerber- und Integrationsleistungen von zentraler Bedeutung – insbesondere in Zeiten ohnehin angespannter Haushalte. Im September 2015 haben sich Bund und Länder auf eine finanzielle Beteiligung des Bundes an den Kosten der Erstunterbringung für die Flüchtlinge geeinigt. Auch zwischen Ländern und Kommunen gibt es Erstattungsregeln, um die durch die Flüchtlinge entstehenden Kosten zumindest teilweise abzudecken. Ergänzt werden diese Regelungen durch diverse Sonderprogramme von Bund, Ländern und privaten Akteuren, die beispielsweise zur Finanzierung eines Ausbaus von Flüchtlingsunterkünften, einer Aufstockung der Sprachkurse sowie einzelner Bildungs- und Gesundheitsmaßnahmen zielen.

Darüber hinaus impliziert die Finanzierungsfrage für die Kommunen jedoch weitere Aspekte:

  • Welche Kosten werden mit Blick auf die Flüchtlingsunterbringung und -integration zukünftig auf die einzelnen Städte, Landkreise und Gemeinden zukommen?
  • Wie lassen sich Flüchtlingskosten mittel- und langfristig prognostizieren und haushalterisch kalkulieren?
  • Welche Vor- und Nachteile haben einzelne Modelle zur Finanzierung spezifischer Flüchtlingskosten?
  • Wie kann die Nachhaltigkeit des Mitteleinsatzes – ggf. auch durch Einbeziehung der Flüchtlinge selber– gewährleistet und ein möglichst hoher Zielerreichungsgrad erreicht werden? Wie lassen sich also monetäre und ideelle Leistungen verzahnen? Und wie können mit Mitteln für die Erstunterbringung auch schon
    Integrationsleistungen erbracht werden?
  • Welche potentiellen Geldgeber gibt es ggf. jenseits von Bund und Ländern für die Finanzierung spezifischer Zuwanderungskosten?

Die Veranstaltung dient vor allem dem Informations- und Erfahrungsaustauch über verschiedene Best-Practice-Ansätze in unterschiedlichen Kommunen. Dazu wird im Seminar ein „integrierter Ansatz“ verfolgt, indem beispielhaft Ansätze vorgestellt und diskutiert werden, die einerseits zukünftige Integrationsbedarfe und entsprechende -kosten aufzeigen und andrerseits durch ihren Modellcharakter mögliche (haushalterische) Lösungswege anbieten.

Hinweis: Selbstverständlich erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung. Mitglieder der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen können für die Teilnahme Fortbildungspunkte erhalten, ebenso die Mitglieder der Architekten- und Ingenieurkammer von Schleswig-Holstein sowie der Architektenkammer des Saarlandes. Bitte kontaktieren Sie uns frühzeitig, wenn Sie die Veranstaltung bei anderen Kammern anerkennen lassen wollen, so dass wir dies für Sie prüfen können.

Zielgruppen:

Mitglieder des Verwaltungsvorstands, Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Stadtplanung, Stadtentwicklung, Regionalplanung, Bauen, Wohnen, Integration,
Jugend, Bildung, Gesundheit, Soziales, den Serviceeinheiten Finanzen, Personal und Organisation, den Steuerungsdiensten sowie für Ratsmitglieder

Leitung:Dr. Henrik Scheller
Dipl.-Volkswirt Rüdiger Knipp
Veranstalter:
Veranstaltungsort:
Deutsches Institut für Urbanistik
Zimmerstr. 13-15 (Eingang 14-15)
10969 Berlin
Anmeldung:

Bitte melden Sie sich schriftlich bis zum 02. März an. Für Ihre Anmeldung nutzen Sie bitte folgende Möglichkeiten:

Bitte beachten Sie, dass Ihre Anmeldung erst nach einer schriftlichen Zusendung der Anmeldebestätigung verbindlich ist, die Sie zeitnah erhalten. Wenn Sie keine Anmeldebestätigung innerhalb von 14 Tagen erhalten sollten, bitten wir Sie, mit uns Kontakt aufzunehmen. Bitte überweisen Sie die Veranstaltungsgebühr erst nach Erhalt der Rechnung. Die Teilnahme von Rollstuhlfahrer/innen ist selbstverständlich möglich. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Sie erklären sich als Teilnehmer/in damit einverstanden, dass Ihre Anmeldedaten für die Teilnehmer- und Adressverwaltung gespeichert und verwendet werden. Die Daten unterliegen den gesetzlichen Datenschutzvorschriften und werden nicht an Dritte weitergegeben.

Wir weisen Sie darauf hin, dass im Rahmen einiger Difu-Veranstaltungen Foto- und Filmaufnahmen gemacht und veröffentlicht werden.

Absagen: Bei schriftlicher Abmeldung Ihrerseits nach dem 02. März 2016 und bei Nichtteilnahme ist die volle Gebühr fällig. Die Veranstaltungsunterlagen werden Ihnen in diesem Fall zugesandt. Selbstverständlich können Ersatzteilnehmer/innen benannt werden.

Änderungsvorbehalte: Bei zu geringer Beteiligung behalten wir uns vor, Veranstaltungen abzusagen. Die Gebühr wird in diesem Fall selbstverständlich erstattet. Die Übernahme jeglicher Ersatz- und Folgekosten der Teilnehmer wegen Ausfall von Veranstaltungen oder Verschiebung von Terminen sind ausgeschlossen. Aus wichtigen inhaltlichen oder organisatorischen Gründen kann es im Einzelfall erforderlich sein, Programmänderungen vor oder während der Veranstaltung vorzunehmen.

Mit der Anmeldung werden diese Teilnahmebedingungen von den Teilnehmer/innen anerkannt.

Kosten: 

Für Mitarbeiter/innen aus den Stadtverwaltungen, städtischen Betrieben und Ratsmitglieder gelten:

  • 160,–   Euro für Teilnehmer/innen aus Difu-Zuwenderstädten
  • 250,– Euro für Teilnehmer/innen aus den Bereichen des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, des Deutschen Landkreistages und NGOs.

Für alle übrigen Teilnehmer/innen gilt ein Preis von 310,– Euro.

Mittag- und Pausenbewirtung sind in der Gebühr enthalten, Kosten für die Unterkunft müssen selbst getragen werden.

Ansprechpartner:
Anja Kleppek
Tel.: +493039001243
Fax.: +493039001268
E-Mail: kleppek@difu.de

Weitere Informationen:
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