DB-Veranstaltungsticket

Strategische Stadtentwicklung – Orientierungen für kommunale Planung und Steuerung

Eine Dialogveranstaltung des Deutschen Instituts für Urbanistik und der Wüstenrot Stiftung

26. März 2014 in Berlin

Die Stadt- und Infrastrukturentwicklung sind gegenwärtig vielfältigen und zum Teil stark veränderten Herausforderungen unterworfen. Vor diesem Hintergrund haben in den letzten Jahren Konzepte der integrierten oder integralen Planung an Bedeutung gewonnen. Integrierte Stadtentwicklungskonzepte bieten die Chance, unter Berücksichtigung von aktuellen Entwicklungen und Rahmenbedingungen übergeordnete Zielvorstellungen für die künftige Entwicklung einer Stadt umfassend und perspektivisch aufzuzeigen und so eine fachübergreifende Stadtentwicklungsstrategie zu formulieren. Hervorzuheben ist die breite Einbeziehung verschiedener für die Stadtentwicklung bedeutsamer Themen. Ferner die Zusammenführung unterschiedlicher Betrachtungsbereiche (baulich-räumlich, wirtschaftlich, ökologisch, sozial usw.), die Einbeziehung von regionalen, gesamtstädtischen und quartiersbezogenen Aspekten, die Beteiligung unterschiedlicher Akteure (Verwaltung, Kommunalpolitik, organisierte Gruppen, Bürgerinnen und Bürger) sowie die möglichst frühzeitige Moderation von Zielkonflikten einschließlich der Abstimmung und Priorisierung von Entwicklungsschritten.

Integrierte Stadtentwicklungskonzepte basieren auf der Vernetzung sektoraler Planungen (Stadtentwicklungspläne und Fachplanungen). Regelmäßig enthalten sind auch Aussagen zur sozialen Infrastruktur (bzw. deren Teilbereichen). Hingegen findet die technische Infrastruktur bisher nur eine nachgeordnete Berücksichtigung, abgesehen vom Verkehr. Erst langsam verändert sich dies, nicht zuletzt dort, wo Städte ausgehend von klima- und energiepolitischen Zielen die Anpassung ihrer Ver- und Entsorgungsstrukturen aktiv gestalten.

In der Vergangenheit bildeten Richt- und Orientierungswerte in Form von verbindlichen Standards oder auch nur allgemeinen Empfehlungen eine wichtige Grundlage, um planerische Maßnahmen im Sinne einer Zielerreichung strategisch auszurichten. Heute hingegen fehlen gerade dort, wo Infrastrukturen aufgrund übergeordneter Rahmenbedingungen umgebaut und transformiert werden müssen, übertragbare Orientierungen oder gar Standards.

In einer gemeinsamen vom Deutschen Institut für Urbanistik sowie der Wüstenrot Stiftung durchgeführten Dialogveranstaltung soll erörtert werden, welche Orientierungen die Planung heute benötigt, um eine integrierte Stadt- und Infrastrukturentwicklung befördern zu können. Unmittelbaren Anlass zu der Veranstaltung gibt ein gemeinsam durchgeführtes Projekt zur Orientierung für kommunale Planung und Steuerung. Erfahrungen aus deutschen Kommunen geben Impulse für die Diskussion.

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Leitung:Prof. Dipl.-Ing. Martin zur Nedden
Veranstalter:
Veranstaltungsort:
Deutsches Insttut für Urbanistik
Zimmerstr. 14-15
10969 Berlin
Anmeldung:

Bitte melden Sie sich schriftlich bis zum 19. März 2014 an.

Für Ihre Anmeldung nutzen Sie bitte folgende Möglichkeiten:

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Kosten: 

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Ansprechpartner:
Steffi Greiner
Tel.: +493039001212
Fax.: +493039001269
E-Mail: greiner@difu.de

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