DB-Veranstaltungsticket

Bildung und Stadtentwicklung – Chancen und Grenzen integrierter Konzepte

Seminar in Kooperation mit dem Deutschen Städtetag

05. - 06. Dezember 2013 in Berlin

Bereits seit längerem wird in nationalen und internationalen Studien auf die Bedeutung von Bildungseinrichtungen (Schulen, Kinder- und Jugendeinrichtungen, Weiterbildungseinrichtungen u. a. m.) im Kontext städtischer Entwicklung hingewiesen. Ein bedarfsgerechtes Bildungsangebot und eine zeitgemäße Bildungsinfrastruktur sind nicht nur ein maßgeblicher Faktor für individuelle Teilhabe und Bildungserfolg, sondern vielfach auch mitentscheidend für Standortentscheidungen von Unternehmen. Die kommunale Bildungssituation hat darüber hinaus erhebliche Bedeutung für die sozialräumliche Ausdifferenzierung in den Städten. Auch der kulturellen Infrastruktur, Sportangeboten sowie Bewegungsräumen und deren Kooperation mit Bildungseinrichtungen kommt eine wichtige Bedeutung für die Qualität des Lernens bzw. Lebensqualität in den Städten zu.

In der Bildung spielt der Aspekt der Vernetzung von Bildungsinstitutionen mit ihrem Umfeld bzw. die sozialräumliche Ausrichtung der Bildungsarbeit seit gut einem Jahrzehnt eine zunehmend wichtigere Rolle. Ausgangspunkt dabei ist die Erkenntnis, dass Bildungsteilhabe und Bildungserfolg maßgeblich von der Gestaltung des sozialen und kulturellen Umfelds abhängen und von diesem maßgeblich beeinflusst werden können. Bildung entscheidet sich somit "vor Ort" in den Stadtteilen und Wohnquartieren. Entsprechend sind die Kommunen gefordert und in ihrem eigenen Interesse gut beraten, Strategien der Bildungsförderung im Zusammenwirken mit den unterschiedlichen insbesondere für Kinder und Jugendliche zuständigen Fachbereichen und Institutionen zu erarbeiten und umzusetzen. Leitbild ist das in der "Aachener Erklärung" des Deutschen Städtetages von 2007 entwickelte Konzept der "kommunalen Bildungslandschaft" im Sinne eines Gesamtsystems von Erziehung, Bildung und Betreuung. Maßgebliche  Kooperationspartner in diesem Kontext sind auch die kommunale Stadtentwicklung und die Stadtplanung. Umgekehrt sollte Stadtentwicklung ihrerseits Aspekte der Weiterentwicklung der Infrastruktur in den Bereichen Bildung, Kultur und Sport noch stärker als bisher in den Blick nehmen.

In dem Seminar soll daher u. a. erörtert werden,

  • welche zentralen Aspekte für die Zusammenarbeit von Stadt-/Quartiersentwicklung und Bildungsplanung in den Kommunen von Bedeutung sind,
  • welche Datenbasis für eine integrierte Stadtentwicklungsplanung bzw. eine sozialraumbezogene Bildungsentwicklung erforderlich ist und wie diese zu generieren ist,
  • was andere Kommunen aus vorliegenden guten Praxisbeispielen lernen können,
  • welche Parameter angewendet werden sollen, um den größtmöglichen Nutzen für die integrierte Quartiersentwicklung aus der bundesweit eingängigen "Bildungsoffensive" und den erheblichen Investitionen in den Bildungsbereich ziehen zu können.
Veranstaltungsort:
Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH
Zimmerstraße 13–15
10969 Berlin (Berlin)
Leitung:Dipl.-Volkswirt Rüdiger Knipp
Beigeordneter Klaus Hebborn (Deutscher Städtetag)
Zielgruppen:

Dezernentinnen und Dezernenten, Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Stadtentwicklung/-planung, Bildung, Soziales, Jugend, Kultur, Sport sowie Ratsmitglieder und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Institutionen, Organisationen und Planungsbüros

Veranstalter:
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Anmeldung:

Bitte melden Sie sich schriftlich bis zum 21. November 2013 an.

Für Ihre Anmeldung nutzen Sie bitte folgende Möglichkeiten:

Ihre Anmeldung ist verbindlich. Die schriftliche Anmeldebestätigung/Rechnung erhalten Sie zeitnah nach Ihrer Anmeldung. Die Teilnahme von Rollstuhlfahrer/innen ist selbstverständlich möglich. Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

Bei schriftlicher Abmeldung Ihrerseits nach dem 21. November 2013 und bei Nichtteilnahme ist die volle Gebühr fällig. Die Veranstaltungsunterlagen werden Ihnen in diesem Fall zugesandt. Selbstverständlich können Ersatzteilnehmer/innen benannt werden.

Kosten: 

Für Mitarbeiter/innen aus den Stadtverwaltungen, städtischen Betrieben und Ratsmitglieder gelten:

  • 255,– Euro für Teilnehmer/innen aus Difu-Zuwenderstädten
  • 385,– Euro für Teilnehmer/innen aus den Bereichen des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und Deutschen Landkreistages.

Für alle übrigen Teilnehmer/innen gilt ein Preis von 505,– Euro.

Mittag- und Pausenbewirtung sind in der Gebühr enthalten, Kosten für die Unterkunft müssen selbst getragen werden.

Ansprechpartner:
Bettina Leute
Tel.: +493039001148
Fax.: +493039001268
E-Mail: leute@difu.de