DB-Veranstaltungsticket

Inklusion statt Integration: Aktueller Entwicklungsstand einer Herausforderung für das deutsche Schulsystem

16. - 17. Mai 2013 in Berlin

Seminar in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Städtetag

Das Seminar ist leider ausgebucht. Sie können sich jedoch in eine Warteliste eintragen.

Die Auswirkungen der seit März 2009 rechtlich verbindlichen Inhalte der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und des dazu gehörigen Fakultativprotokolls auf das gesamte deutsche Schulsystem sind erheblich. Zwar steigt in vielen Bundesländern mittlerweile der Anteil der behinderten Schülerinnen und Schüler die integrativ unterrichtet werden. Gleichzeitig wird allerdings trotz demographisch bedingt sinkenden Schülerzahlen bei immer mehr Kindern und Jugendlichen die Notwendigkeit sonderpädagogischer Förderung gesehen. Die insgesamt noch geringe Quote der bisher integrativ lernenden Kinder und Jugendlichen wird vielfach damit begründet, dass die personellen, sachlichen und organisatorischen Voraussetzungen für integrativen Unterricht an zahlreichen Schulen weder vorliegen noch geschaffen werden können.

Soll die UN-Konvention im Schulbereich konsequent umgesetzt werden, so bedarf es vor allem eines Gesamtkonzeptes, das über Regelungen zur Ausrichtung der Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte, die Vorhaltung erforderlicher pädagogischer/pflegerischer Ergänzungskräfte und angemessener Lehr- und Lernmaterialien auch die notwendige Finanzierung zwischen Bund, Ländern und Kommunen beinhalten muss, da die UN-Konvention nicht unerhebliche Auswirkungen auf die kommunalen Schulträger im Hinblick auf eine zukunftsorientierte Ausrichtung der Schulentwicklungsplanung sowie die Gestaltung der Rahmenbedingungen für die Inklusion im Rahmen der schulrechtlichen Zuständigkeiten haben dürfte.

Im Seminar soll daher u. a. erörtert werden,

  • was Inklusion für das bisherige Schulsystem bedeutet,
  • welche Konsequenzen die UN-Konvention für die kommunalen Schulträger hat,
  • welche Kosten mit einer Umsteuerung im Sinne eines inklusiven Schulsystems verbunden sein könnten.
Veranstaltungsort:
Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH
Zimmerstraße 13–15
10969 Berlin (Berlin)
Leitung:Dipl.-Volkswirt Rüdiger Knipp
Beigeordneter Klaus Hebborn (Deutscher Städtetag)
Zielgruppen:Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Schule, Jugend, Soziales, Kultur, Stadtentwicklung, Finanzen sowie für Ratsmitglieder
Anmeldung:

Bitte melden Sie sich schriftlich bis zum 2. Mai 2013 an.

Für Ihre Anmeldung nutzen Sie bitte folgende Möglichkeiten:

Bei Abmeldung Ihrerseits nach dem 2.Mai 2013 ist die volle Gebühr zu zahlen. Die Veranstaltungsunterlagen werden Ihnen in diesem Fall zugesandt. Selbstverständlich können Ersatzteilnehmer/innen benannt werden.

Kosten: 

Für Mitarbeiter/innen aus den Stadtverwaltungen, städtischen Betrieben und Ratsmitglieder gelten:

  • 255,– Euro für Teilnehmer/innen aus Difu-Zuwenderstädten
  • 385,– Euro für Teilnehmer/innen aus den Bereichen des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städte- und Gemeinde-bundes und des Deutschen Landkreistages.

Für alle übrigen Teilnehmer/innen gilt ein Preis von 505,– Euro.

Mittag- und Pausenbewirtung sind in der Gebühr enthalten, Kosten für die Unterkunft müssen selbst getragen werden.

Ansprechpartner: Sylvia Bertz
Weitere Informationen: