DB-Veranstaltungsticket

Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit – ein alltagskulturelles Phänomen? Kommunale Handlungsstrategien

21. - 22. März 2013 in Berlin

Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit sind mittlerweile keine Randerscheinungen mehr, sondern drohen zu einem Teil der Alltagskultur zu werden. Viele Bemühungen rechtsextremer Organisationen setzen dabei im Alltagsleben von Kommunen an. Hinter den zum Teil ausgefeilten Ansätzen, sich als "normale" Akteure im kommunalen Sozialraum zu etablieren, steht oft die Absicht, eine allmähliche Akzeptanz unter den Bürger/innen sowie bei bestimmten Zielgruppen mit niedrigschwelligen Angeboten zu erreichen. Bei der Frage, wie sich das demokratische Gemeinwesen dagegen wehren kann, stehen Ansätze im Mittelpunkt, die an den gesellschaftlichen Ursachen des Rechtsextremismus ansetzen. Das lokale Gemeinwesen bietet hier Raum zur Mitgestaltung des persönlichen Umfelds und für positive Demokratieerfahrungen. Wichtig ist dabei eine vertrauensvolle Kooperation zwischen Kommunen und zivilgesellschaftlichen Akteuren.

  • Inwieweit werden das Selbstverständnis von Kommunen und das kommunale Handeln durch Initiativen gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit, sowie durch ein klares öffentliches Eintreten für Vielfalt und Toleranz geprägt?
  • Wo können kommunale Strategien gegen Rechtsextremismus erfolgreich ansetzen? Welche Maßnahmen gegen Rechtsextremismus haben sich auf der kommunalen Ebene bewährt?
  • Welchen Beitrag können Kitas und Schulen zur Entwicklung sozialer Kompetenzen leisten? Wie gut bereiten sie Kinder und Jugendliche auf das Leben in einer pluralisierten Gesellschaft vor? Inwieweit richten sich die Bildungskonzepte an Werten wie Toleranz, Menschenrechten und Vielfalt aus?
  • Welche Bedeutung kommt der Zusammenarbeit zwischen Polizei und Kommunen bei der Bewältigung rechtsextremer Problemfelder zu?

Orientiert an den Problemlagen in den Kommunen bietet das Seminar die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und zur Diskussion der Wirksamkeit kommunaler Lösungsstrategien.

Die im Programm angekündigten "Spots gegen Rechts" haben Jugendliche 2006 im Rahmen eines bundesweiten Filmwettbewerbs gegen Rechtsextremismus erarbeitet, zu dem die Polizeiliche Kriminalprävention aufgerufen hatte.

Veranstaltungsort:
Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH
Zimmerstraße 13–15
10969 Berlin (Berlin)
Leitung: Kerstin Landua
Detlef Landua
Zielgruppen:Führungs- und Fachpersonal aus den Bereichen Soziales, Integration, Bildung, Stadtentwicklung, der öffentlichen und freien Kinder- und Jugendhilfe, Familie; Wohlfahrtsverbände sowie für Ratsmitglieder
Veranstalter:
Anmeldung:

Online-Anmeldung

Bitte melden Sie sich schriftlich bis zum 7. Februar 2013 an.

Bei schriftlicher Abmeldung Ihrerseits nach dem 7. Februar 2013 und bei Nichtteilnahme ist die volle Gebühr gültig. Die
Veranstaltungsunterlagen werden Ihnen in diesem Fall zugesandt. Selbstverständlich können Ersatzteilnehmer/innen benannt
werden.

Kosten: 

Für Mitarbeiter/innen aus den Stadtverwaltungen, städtischen Betrieben und Ratsmitglieder gelten:

  • 230,– Euro für Teilnehmer/innen aus Difu-Zuwenderstädten
  • 320,– Euro für Teilnehmer/innen aus den Bereichen des Deutschen Städtetages, des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und Deutschen Landkreistages.

Für alle übrigen Teilnehmer/innen gilt ein Preis von 410,– Euro.

Mittag- und Pausenbewirtung sind in der Gebühr enthalten, Kosten für die Unterkunft müssen selbst getragen werden.

Ansprechpartner:
Bettina Leute
Tel.: +493039001148
Fax.: +493039001268
E-Mail: leute@difu.de

Weitere Informationen: