DB-Veranstaltungsticket

Was bleibt, wenn Förderprogramme gehen?

16. Januar 2013 in Berlin

Das Gros von Förderprogrammen fordert einen integrierten Ansatz in der Stadtentwicklung: Ein ressortübergreifendes Arbeiten in der Verwaltung, aber auch die Einbeziehung der Bevölkerung und Akteure vor Ort. Aber funktioniert dieser Ansatz unabhängig von Förderprogrammen? Ist eine von Bund und/oder Land „verordnete“ Bürgerbeteiligung durch Förderprogramme tatsächlich in den Kommunen gewollt? Stimmt der Verdacht, dass Kommunen nur integriert agieren und beteiligen, weil dies in Förderprogrammen gewollt ist? Und vor allem: Was ist – oder bleibt, wenn die Förderung ausläuft? Diese und ähnliche Fragen wurden in einem einjährigen Projekt mit Studierenden der TU Berlin gestellt, diskutiert und soweit möglich auch beantwortet. Im Fokus stand dabei das Land Brandenburg. Neben einer schriftlichen Kurzbefragung von 40 Kommunen wurden in zehn Kommunen vertiefende Experteninterviews mit Politikern, Mitarbeitern der Verwaltung sowie begleitender Planungsbüros geführt. Die Schlussfolgerungen, und Ergebnisse werden im Difu-Dialog vorgestellt und diskutiert.

Die jeweils um 17 Uhr startende Vortrags- und Dialogreihe widmet sich unterschiedlichen aktuellen Themen der „Zukunft der Städte“.

Nach der Präsentation des Themas (45-60 Minuten) startet eine offene Diskussion (45-60 Minuten). Anschließend besteht die Möglichkeit, die Gespräche in lockerer Atmosphäre fortzusetzen.

Veranstaltungsort:
Deutsches Institut für Urbanistik (Difu)
Zimmerstr. 13-15
10969 Berlin (Berlin)
Leitung:Dr. Elke Becker
Zielgruppen:

Je nach Thema setzt sich der – meist aus dem Raum Berlin Brandenburg kommende –Teilnehmerkreis aus Bundes- und Landesverwaltungen, Bezirksämtern, Stadtverwaltungen, Medien und anderen öffentlichen und privaten Einrichtungen unterschiedlich zusammen.

Veranstalter:
Anmeldung:
Kosten: 

Eine Anmeldung ist zwecks Planung erforderlich. Die Teilnahme gebührenfrei.
Telefon: 030/39001-208/209, Telefax: 030/39001-130
E-Mail: schmidt@difu.de

Ansprechpartner: Cornelia Schmidt