DB-Veranstaltungsticket

38. Interkommunaler Erfahrungsaustausch zur Stadterneuerung und Sozialplanung

in Zusammenarbeit mit der Stadt Stuttgart

28. - 30. Mai 2008 in Stuttgart

Die Stadt Stuttgart blickt auf umfangreiche Erfahrungen mit Stadterneuerung und -sanierung zurück. Seit 1972 sind 47 Sanierungsverfahren auf Grundlage des früheren Städtebauförderungsgesetzes und des Baugesetzbuches abgeschlossen worden oder befinden sich in der Durchführung. Darunter finden sich beispielsweise die Maßnahme „Bohnenviertel“ (1978-1997) als ein frühes Modellprojekt für innerstädtisches Wohnen oder die gewerbliche Erneuerung „Feuerbach-Ost“ (seit 1996) mit dem Umbau einer Industriehalle zum Theaterhaus. Weitere 15 Gebiete wurden ohne Satzung im Rahmen von Programmen des Landes und auch der EU gefördert. Aktuell schloss das EU-Projekt „REVIT“ (2003 – 2007) ab, das im Rahmen der Territorialen Zusammenarbeit in Europa für die Konversion eines ehemaligen Güterbahnhofs eingesetzt wurde.

Stadtentwicklung und Stadterneuerung bewegen sich in Stuttgart in einem vielfältigen und sehr komplexen Spannungsfeld aus den unterschiedlichsten Handlungsfeldern. Ein anhaltender Struktur- und Funktionswandel führt durch die Verlagerung oder Aufgabe von Nutzungen zu erheblichen Veränderungen im Stadtgefüge, bietet gleichzeitig aber Entwicklungschancen. Trotz einer günstigen wirtschaftlichen Lage der Region Stuttgart konzentrieren sich in einer Reihe von Wohnquartieren soziale Problemlagen. 2008 wurde das sechste Gebiet im Programm „Soziale Stadt“ bewilligt, das sich damit als eine tragende Säule der Stadterneuerung in Stuttgart bestätigt. In diesem Spannungsfeld wird sich der Erfahrungsaustausch mit folgenden Themen beschäftigen:

  • Integrierte Stadtteilentwicklung
    • Ressortübergreifende Ansätze zur Bildungsförderung
    • Offene Bürgerbeteiligung und Stärkung bürgerschaftlicher Netze
    • Zusammenarbeit mit der Wohnungswirtschaft
    • Wohnungsmarkt im Zentrum einer dynamischen Metropolregion
    • Einbettung der Stadterneuerung in gesamtstädtische Strategien („kompakt - urban - grün“)
    • Strategien für den Stadtumbau und die Neuordnung von Flächen
  • Sanierungs- und Stadterneuerungsgebiete
    • Verknüpfung von Wohnen und Arbeiten
    • Strategien der energetischen Erneuerung
    • Sanierungsförderung als Chance für den Denkmalschutz
  • Innerstädtische Entwicklung
    • Innenstadtkonzept zur Entwicklungssteuerung
    • Wiedergewinnung und Qualifizierung der öffentlichen Räume, Grünvernetzung
    • Verbesserung (inner-)städtischer Umweltbedingungen
    • Sicherung städtebaulicher und architektonischer Qualitäten / Baukultur und Stadtidentität
  • Förderprogramme
    • Veränderungen der nationalen Programmstruktur
    • Förderprogramme in der kommunalen Praxis
    • Abwicklung und Abrechnung von Sanierungsverfahren
    • Prioritäten des kommunalen Förderbedarfs
Veranstaltungsort:
Bürgerhaus Rot
Auricher Str. 34 A
70437 Stuttgart (Baden-Württemberg)
Leitung:Dipl.-Ing. Wolf-Christian Strauss
Dipl.-Ing. Ulrike Meyer
Zielgruppen:

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Bereichen Stadterneuerung, Denkmalschutz und Denkmalpflege, Sozialplanung und Stadtteilmanagement, Stadtentwicklung und Stadtplanung sowie aus Wohnungsbau-, Sanierungs- und Entwicklungsgesellschaften

Veranstalter:
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Anmeldung:
Kosten: 

Kostenlos für Teilnehmer/innen aus Difu-Zuwenderstädten; 50,- Euro für alle anderen Teilnehmer/innen

Ansprechpartner: Sylvia Bertz
Weitere Informationen:
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