DB-Veranstaltungsticket

Rechtliche Absicherung von Radverkehrsmaßnahmen

14. - 15. April 2008 in Detmold

Die aktuellen Fragen der Radverkehrsplanung betreffen sowohl das Straßenverkehrsrecht als auch Rechtsbereiche wie das Planungs-, Bauordnungs-, Naturschutz- und Vertragsrecht:

  • Viele bestehende Radverkehrsanlagen entsprechen nicht den Anforderungen der aktuellen Regelwerke des Straßenverkehrsrechts. Auch bei der Neuanlage oder Sanierung von Radwegen werden nicht immer alle Vorgaben eingehalten.
  • Für die Umsetzungen einer Routenplanung ist es erforderlich, die für den Radverkehr vorgesehenen Trassen gegenüber anderen Planungen zu sichern. Dabei können die Instrumente des Bauplanungsrechts eine wichtige Rolle spielen.
  • Gerade bei Netzausbauten und Belagsänderungen steht das Verkehrsmittel Fahrrad häufig in Konflikt mit dem Naturschutzrecht.
  • Eine große Rechtsunsicherheit besteht beim Radverkehr im Umgang mit Fragen der Verkehrssicherungspflicht und des Haftungsrechts.
  • Fehlende rechtliche Steuerungsmöglichkeiten werden oft im Zusammenhang mit dem ruhenden Fahrradverkehr benannt. Die bauordnungsrechtlichen Regelungen sind unkonkret oder werden nicht eingehalten. Die städtebaulich wünschenswerte Ordnung des ruhenden Verkehrs ist nur schwer durchsetzbar.

Damit sich der Radverkehr in der Interessenabwägung zwischen unterschiedlichen Belangen sowie in der Flächenkonkurrenz zu anderen Nutzungen und Verkehrsarten durchsetzt, müssen die Möglichkeiten aller betroffenen Rechtsbereiche ausgeschöpft werden.
Das Seminar stellt die aktuelle Rechtslage vor und zeigt Möglichkeiten zur Stärkung von Radverkehrsbelangen in der Abwägung.

Veranstaltungsort:
Detmold
Veranstalter:
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Anmeldung:

Anmeldefrist: 4 Wochen vor Veranstaltungsbeginn. Absagen müssen schriftlich erfolgen. Bei Absagen nach Ende der Anmeldefrist werden 80 % der Teilnahmegebühr berechnet.

Kosten: 

95,00 Euro inklusive Übernachtung mit Frühstück sowie der angegebenen Mahlzeiten.

Ansprechpartner: Ina Kaube