Lokale Agenda

Handlungsspielräume der deutschen Kommunen für Eine-Welt-Aktivitäten

Laufzeit: 2002 bis 2003

Zentrale Ziele der globalen Nachhaltigkeit und der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit müssen neben der (finanziellen) Unterstützung von Projekten im Rahmen von Städtepartnerschaften vor allem auch in dem Sichtbarmachen von internationalen Bezügen und globalen Auswirkungen kommunalen Handelns liegen. Damit sollen zum einen konkrete Entwicklungsprozesse unterstützt, zum anderen ein „Umdenken“ gefördert werden, so dass in Zukunft globale Folgen lokalen Handelns stärker Berücksichtigung finden.

Coup 21 – Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften

Laufzeit: 2001 bis 2003

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) förderte für eine Pilotphase bis 2003 ein Projekt des Umweltamtes der Stadt Nürnberg, bei dem es darum ging, Ansätze zu erarbeiten, wie Nachhaltigkeit auf Unternehmensebene konkret umgesetzt werden kann. Basis sind Kooperation und Kommunikation zwischen Umweltamt und Unternehmen in einem Netzwerk. Das Umweltamt versucht, sein Dienstleistungsangebot auf die Bedürfnisse nachhaltig wirtschaftender Unternehmen auszurichten.

TAT-Orte.InfoNetz

Laufzeit: 2001 bis 2002

TAT-Orte.InfoNetz ist ein bundesweites Informationsangebot und Netzwerk für Umweltinitiativen in kleinen Gemeinden oder Ortsteilen (maximal 10000 Einwohner) des ländlichen Raums. Es richtete sich mit Veranstaltungen, einem Infobrief, einem Internetangebot und verschiedenen Fachinformationen an ökologisch engagierte Akteure in Verwaltungen, Vereinen, Bürgerinitiativen und Unternehmen. Das InfoNetz war Bestandteil des Projekts "TAT-Orte", das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) in Kooperation mit dem Difu durchgeführt wurde.

Stand und Weiterentwicklung der Lokalen Agenda-Prozesse in Deutschland – Rio + 10

Laufzeit: 2001 bis 2002

Zehn Jahre nach der Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio 1992, auf der die Agenda 21 beschlossen wurde, sollte anlässlich der Weltkonferenz in Johannesburg 2002 (Rio + 10) Bilanz gezogen werden. Im Rahmen des Projekts „Stand und Weiterentwicklung der Lokalen Agenda-Prozesse in Deutschland – Rio + 10” wurden die Entwicklungs- und Umsetzungsprozesse der Lokalen Agenda in Deutschland hinsichtlich ihres Beitrags zur nachhaltigen Entwicklung seit Rio 1992 dargestellt, der erreichte Stand qualitativ bewertet und Tendenzen aufgezeigt.

Geschäftsführung für das Agendaforum Berlin

Laufzeit: 2000 bis 2003

Das Difu war im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin im Zeitraum 2001 bis 2003 mit der Geschäftsführung für das Agendaforum Berlin beauftragt. Das Agendaforum ist Schnittstelle zwischen Politik und Zivilgesellschaft im gesamtstädtischen Agendaprozess für die Stadt Berlin. Mitglieder des Agendaforums sind Vertreter unterschiedlichster gesellschaftlicher Gruppen, wie z.B. Nichtregierungsorganisationen, Gewerkschaften, Universitäten, Umweltverbände, die Industrie- und Handelskammer zu Berlin sowie Senatsverwaltungen.

Nachhaltige Ressourcenschonung

Laufzeit: 2000 bis 2001

Die Studie geht von der Annahme aus, dass den Kommunen vor dem Hintergrund der Planungshoheit und der vermittelnden Position zwischen den für das Flächenmanagement und -recycling relevanten Akteuren vor Ort eine Schlüsselrolle im Interesse einer flächensparenden Siedlungsentwicklung zukommt. Daher wurden Hemmnisse und Lösungsansätze für nachhaltiges Flächenmanagement und -recycling speziell auf kommunaler Ebene untersucht.

Flächenmanagement/-recycling: aktuelle Hemmnisse und Lösungsansätze in den Städten. Kommunalrelevante Interessensschwerpunkte zur Machbarkeitsuntersuchung "Nachhaltiges Flächenmanagement" im Rahmen der deutsch-amerikanisch

Naturschutz und biologische Vielfalt als Beitrag zur Lokalen Agenda 21

Laufzeit: 1999 bis 2002

Die Erfüllung von Aufgaben des Naturschutzes und der Landschaftspflege ist seit Jahrzehnten
fester Bestandteil kommunalen Handelns. Mit dem Aktionsprogramm Agenda 21 und der Umsetzung
des Übereinkommens über die biologische Vielfalt von 1992 finden neue Denk- und
Handlungsansätze Eingang in die Arbeit der für Naturschutz zuständigen Verwaltungen. Maßnahmen
des Naturschutzes werden zunehmend mit umwelt-, sozial- und entwicklungspolitischen

Lokale Agenda 21 im europäischen Vergleich

Laufzeit: 1998 bis 1999

Seit der Rio-Konferenz beschäftigt sich weltweit eine ständig wachsende Zahl von Kommunen mit der Erarbeitung einer Lokalen Agenda 21. Ziel der Untersuchung war es, das jeweilige Verständnis und die Funktion von Lokaler Agenda 21 in Deutschland und fünf weiteren ausgewählten europäischen Ländern zu beschreiben, Unterschiede und Gemeinsamkeiten festzustellen und damit zu einer differenzierteren Beurteilung der deutschen Aktivitäten zur Lokalen Agenda 21 beizutragen.

Gutachten zur Vorbereitung einer Arbeitshilfe "Politik der kleinen Schritte - Kommunen in Brandenburg auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung"

Laufzeit: im Jahr 1998

Da der Begriff der Nachhaltigkeit häufig abstrakt und wenig umsetzungsorientiert bleibt, ist insbesondere für die vielen kleinen Kommunen in Brandenburg - 95 Prozent der etwa 1 700 Städte und Gemeinden haben weniger als 5 000 Einwohner - gezielte Aufklärung und Handreichung darüber notwendig, was auch in einer kleinen Kommune im Sinne der Nachhaltigkeit unternommen werden kann.

TAT-Orte. Gemeinden im ökologischen Wettbewerb

Laufzeit: 1995 bis 2001

Im Rahmen des Projekts, das in Kooperation mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt durchgeführt wird, wurde ein inhaltlicher und methodischer Rahmen für ein Wettbewerbsverfahren zur ökologisch orientierten und nachhaltigen Entwicklung in Gemeinden (bis 10000 Einwohner der neuen Bundesländer) entwickelt. Ziel des Projekts ist es, beispielhafte umweltfreundliche Vorhaben ausfindig zu machen, die gleichzeitig eine ökonomische bzw. soziale Bedeutung haben.

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