Immissionsschutz

Ziele für einen umfassenden urbanen Umweltschutz - Weiterentwicklung des UBA-Konzepts "Die Stadt für Morgen": Handlungsfelder, Zielsysteme und Maßnahmenvorschläge für einen umfassenden urbanen Umweltschutz

Laufzeit: 2018 bis 2021

Das Projekt entwickelt Kenn- und Zielgrößen für eine umweltschonende und sozialverträgliche Stadtentwicklung. Es arbeitet heraus, für welche Kenngrößen bereits Daten verfügbar sind und für welche erst noch Daten zu erheben und aufzubereiten sind. Für die ausgewählten Kenngrößen entwickelt das Projekt Zielgrößen, die statistisch, qualitativ und anhand von drei Beispielstädten geprüft werden. Diese Zielgrößen bilden die Grundlage, um geeignete Maßnahmen zum urbanen Umweltschutz zu ermitteln und vorzuschlagen.

Gutachten zur Entwicklung angepasster Abstimmungsverfahren zwischen Kommunen und Netzbetreibern im Zuge des 5G-Netzausbaus

Laufzeit: 2018 bis 2020

Die Mobilfunkinfrastruktur steht vor einer weiteren technologischen Entwicklungsstufe: dem Mobilfunkstandard der fünften Generation (5G). Kommunen werden bei den Planungen zum Ausbau der Mobilfunkinfrastruktur unter anderem auf Basis der Selbstverpflichtung der Netzbetreiber beteiligt. Der 5G-Rollout wird hier Neuerungen mit sich bringen. So soll der Ausbau in Teilen auf Basis sogenannter Small Cells (Kleinzellen/Mikrostandorte) realisiert werden. Dies macht unter anderem aufgrund höherer Standortdichten Anpassungen der bisherigen kommunalen Abstimmungsverfahren notwendig. Ziel des Difu-Gutachtens: Anhand einer breiten kommunalen Beteiligung neue Verfahren zu entwickeln und in kooperierenden Kommunen pilotweise anzuwenden.

Cover der Publikation

Umwelt- und Aufenthaltsqualität in urbanen Quartieren

Empfehlungen zum Umgang mit Dichte und Nutzungsmischung

Prof. Dr. Arno Bunzel, Dipl.-Ing. Ricarda Pätzold, Dipl.-Geogr. Luise Adrian, BKR Aachen Noky & Simon Partnerschaft (Koop.), Umweltbundesamt (UBA) (Hrsg.)
Veröffentlichungsangaben
Sonderveröffentlichungen, 2017, 20 S., vierfarbig, zahlreiche Fotos

Einrichtung einer Informations- und Kommunikationsplattform für die Begleitung des Ausbaus mobiler Breitbandinfrastrukturen

Laufzeit: 2017 bis 2020

Der Mobilfunk steht vor einem neuen, dynamischen „Evolutionsschritt“: Die Nachfrage nach Bandbreite und Geschwindigkeit mobiler Daten steigt. Vor allem wird der Mobilfunk zukünftig zum Rückgrat weiterer, digital-vernetzter Lösungen. Hier setzt das Projekt an: mit gezielten Informationen für die Kommunen zu technologischen und organisatorischen Fragen, mit der Bereitstellung von Austauschformaten, die über die derzeit etablierten Routinen mit den Netzbetreibern hinausgehen.

Gute Praxisbeispiele kompakter und zugleich lärmarmer städtischer Quartiere

Laufzeit: 2017 bis 2019

Das Leitbild der kompakten und nutzungsgemischten Stadt umzusetzen, stellt besondere Anforderungen an ein ruhiges Wohnen bei gleichzeitig guter Aufenthaltsqualität im Freiraum. Im Mittelpunkt des Vorhabens stehen gute Praxisbeispiele verdichteter, funktionsgemischter und dabei zugleich lärmarmer Stadtquartiere. Das Projekt untersucht hierbei unterschiedliche Lärmquellen (Gewerbe-, Verkehrs-, Freizeit-, Gaststätten- und Baulärm) mit ihren Wechselwirkungen zu verschiedenen Baugebietskategorien und städtebaulichen Situationen (z.B. Bestandsquartier, neues Quartier, Nachverdichtung, heranrückende Wohnbebauung).

 Diese Publikation liegt als Volltext vor.

Planspiel „Lärmaktionsplanung“ im Rahmen des Masterplans Umwelt und Gesundheit NRW

Abschlussbericht

Dipl.-Ing. agr. Thomas Preuß (Projektleitung), Dipl.-Geogr. Kathrin Schormüller, Dipl.-Ing. Antje Janßen (LK Argus GmbH), Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (Auftraggeber)
Veröffentlichungsangaben
Sonderveröffentlichungen, 2015, 86 S., 12 Abb., 9 Tab.
 Diese Publikation liegt als Volltext vor.

Kommunale Lärmaktionsplanung

Von der Planung zur Aktion

Dipl.-Geogr. Kathrin Schormüller, Dipl.-Geografin Nicole Langel
Veröffentlichungsangaben
Difu-Papers, 2015, 24 S., mit zahlreichen Beispielen aus der Praxis

Lärm- und Klimaschutz durch Tempo 30

Laufzeit: 2015 bis 2016

Die Bundesregierung hat mit dem Aktionsprogramm Klimaschutz 2020 beschlossen, den klimafreundlichen Rad- und Fußverkehr durch eine Erhöhung der Sicherheit zu fördern. Dazu soll die Entscheidungskompetenz der Kommunen hinsichtlich der Einführung von Geschwindigkeitsbegrenzungen gestärkt werden.

Umwelt- und Aufenthaltsqualität in kompakturbanen und nutzungsgemischten Stadtstrukturen – Analysen, Fallbeispiele, Handlungsansätze unter Nutzung und Weiterentwicklung des Bauplanungs- und Umweltrechts

Laufzeit: 2015 bis 2017

Vor dem Hintergrund andauernder hoher Inanspruchnahme von Freiraum für Siedlungs- und Verkehrsflächen hat die Bundesregierung 2002 in der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie das Ziel formuliert, die Flächenneuinanspruchnahme bis zum Jahr 2020 auf 30 ha pro Tag zu reduzieren. Die Umsetzung des 30 ha-Ziels in die einschlägigen gesetzlichen Regelungen u.a.

Evaluierung und Bewertung von Maßnahmen der Lärmaktionsplanung im Rahmen der Umsetzung der Umgebungslärmrichtlinie auf kommunaler Ebene

Laufzeit: 2013 bis 2014

Der Lärm, der von Straßen, Schienenwegen, Flughäfen, Industrie- und Gewerbeanlagen sowie sozialen Aktivitäten ausgeht, stellt eines der Hauptprobleme für die Lebensqualität in den Kommunen dar. Die Vermeidung und Verminderung von Umgebungslärm ist daher von erheblicher Bedeutung zum Erhalt der Attraktivität der Städte und Gemeinden als Wohn- und Aufenthaltsort. Die Durchführung vieler Lärmschutz- und Lärmminderungsmaßnahmen aus den Lärmaktionsplänen liegt in der Verantwortung der Kommunen.

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