Abfallwirtschaft, Stoffstrommanagement

Ressourcenpolitik auf kommunaler und regionaler Ebene (KommRess)

Laufzeit: 2016 bis 2019

Entwicklung und Etablierung spezieller Informations- und Beratungsangebote sowie weiterer Unterstützungsaktivitäten im Rahmen der Weiterentwicklung und Umsetzung des Deutschen Ressourceneffizienzprogramms ProgRess

Das „Deutsche Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess)“ wurde 2012 vom Bund beschlossen. Mit dem Programm soll die Entnahme und Nutzung natürlicher Ressourcen nachhaltiger gestaltet werden. 2016 wurde ProgRess II verabschiedet (Aufnahme des Themas Energie),  im Jahr 2020 wird ProgRess III erwartet. Im aktuellen Programm wird die Rolle der Kommunen als wichtige Akteure der Ressourcenschonung hervorgehoben.

Strategische Ansätze in Kommunen zur Erhöhung der Ressourceneffizienz

Laufzeit: seit 2016

Das interne Forschungsvorhaben betrachtet strategische Möglichkeiten der Ressourceneffizienz in Kommunen. Ziel ist es zu prüfen, ob eine kommunale Ressourceneffizienzstrategie ein geeignetes Instrument für eine ganzheitliche Betrachtung kommunaler Handlungsfelder sein kann und welche strategischen Ansätze hier beachtet werden müssen.

Zukunftsfeste Wasserver- und -entsorgung: Ergebnisse aus 13 Forschungsprojekten veröffentlicht

Medieninformation vom 20. April 2016

Für den Erhalt der gewohnt hohen Leistungen der Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung sind Umdenken und die Umsetzung von Innovationen erforderlich

Berlin. Die Versorgung mit Trinkwasser und Entsorgung von Abwasser werden in Deutschland von den meisten Menschen als selbstverständlich angesehen. Doch demografische Veränderungen, die Auswirkungen des Klimawandels, die Anforderungen der Energiewende und weitere aktuelle Tendenzen stellen die Wasserinfrastrukturen in Deutschland vor erhebliche Herausforderungen. Die Anpassungsfähigkeit der teilweise veralteten Systeme muss verbessert werden.

Demografischer Wandel und Auswirkungen auf die Abfallwirtschaft

Laufzeit: 2015 bis 2017

Ermittlung der Auswirkungen des demografischen Wandels auf Abfallanfall, Logistik und Behandlung und Erarbeitung von ressourcenschonenden Handlungsansätzen

Das UBA-Vorhaben hat zum Ziel, die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die künftige Kreislaufwirtschaft zu untersuchen und Lösungsvorschläge für die entsprechenden Herausforderungen zu entwickeln. Vor diesem Hintergrund untersucht das Projektkonsortium mittel- und langfristige Auswirkungen des demografischen Wandels auf die kommunale Abfall- und Entsorgungswirtschaft. In dem Projekt werden Szenarien entwickelt, mit denen Auswirkungen für die Jahre 2030 bzw. 2050 abgeschätzt werden.

Umwelt- und Aufenthaltsqualität in kompakturbanen und nutzungsgemischten Stadtstrukturen – Analysen, Fallbeispiele, Handlungsansätze unter Nutzung und Weiterentwicklung des Bauplanungs- und Umweltrechts

Laufzeit: 2015 bis 2017

Vor dem Hintergrund andauernder hoher Inanspruchnahme von Freiraum für Siedlungs- und Verkehrsflächen hat die Bundesregierung 2002 in der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie das Ziel formuliert, die Flächenneuinanspruchnahme bis zum Jahr 2020 auf 30 ha pro Tag zu reduzieren. Die Umsetzung des 30 ha-Ziels in die einschlägigen gesetzlichen Regelungen u.a.

Hemmnisse und Potentiale zur Ressourceneffizienzsteigerung durch Optimierung regionaler und lokaler Stoffkreisläufe und Stoffströme (RegioRess)

Laufzeit: 2014 bis 2017

Optimierung regionaler und lokaler Stoffkreisläufe

Unsere Gesellschaft steht seit Jahren vor verschiedenen Herausforderungen, die bisher nicht zufriedenstellend gelöst sind, wie etwa Klimawandel, demografische Entwicklung, Wirtschaftswachstum/Finanzkrise, Urbanisierung, um nur einige zu nennen. Die aufgeführten Herausforderungen erhöhen den Druck auf die Entnahme und Nutzung von natürlichen Ressourcen und erhöhen den Ressourcenverbrauch (z.B. Rohstoffe, Wasser, Boden). Der nachhaltige Umgang mit Ressourcen bzw.

Neuigkeiten aus der Forschung "rund um die Stadt"

Medieninformation vom 28. August 2013

"Difu-Berichte" erschienen, die aktuelle Vierteljahreszeitschrift des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu)

Anlässlich des 40-Jährigen Difu-Jubiläums startet die aktuelle Ausgabe mit einem Interview: "Stadtforschung hilft bei der Lösung unserer Zukunftsaufgaben", so Dr. Ulrich Maly, der Präsident des Deutschen Städtetages und Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg im Gespräch mit Difu-Institutschef Univ.-Prof. Dr.-Ing. Klaus J. Beckmann. "Stimmen über das Difu" aus ganz unterschiedlichen Perspektiven sind auf den Folgeseiten zu finden.

Potenziale der Abfallwirtschaft für den Klimaschutz nutzen

Medieninformation vom 05. März 2012

"Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz" veröffentlicht neues Themenheft

In der Abfallwirtschaft bieten sich viele Potenziale, mit denen ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden kann. Die Freisetzung treibhausgasrelevanter Emissionen wie etwa FCKW kann minimiert werden. Vor allem die Erzeugung von Energie aus Abfällen sowie die Energieeinsparung durch deren Nutzung als Sekundärrohstoff eröffnen große Einsparpotenziale für den Klimaschutz.

 Diese Publikation liegt als Volltext vor.
Cover der Publikation

Klimaschutz & Abfallwirtschaft

Aktivitäten und Potenziale der kommunalen Abfallwirtschaft im Klimaschutz

Dipl.-Ing. (FH) Maic Verbücheln (Bearb.), „Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz“ beim Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) (Hrsg.)
Veröffentlichungsangaben
Kommunaler Klimaschutz, 2012, 72 S., vierfarbig, zahlreiche Abbildungen
Hinweis: Printausgabe vergriffen
09. März 2011 in Berlin

Wege zu einer nachhaltigen Wertstoffwirtschaft

Zum Umgang mit schadstoffhaltigen Abfällen wie Energiesparlampen und FCKW-haltigen Kühlgeräten

Immer noch fallen in Privathaushalten große Abfallmengen mit potenziell schädlichen Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt an. Hierbei geht es beispielsweise um Energiesparlampen, die Quecksilber oder Kühlgeräte, die FCKW enthalten. Damit Gesundheits- und Umweltschäden vermieden werden, müssen diese anfallenden Stoffströme kanalisiert und möglichst in einen geschlossenen Kreislauf gebracht werden.

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