Stadtentwicklungsplanung

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17. - 19. Mai 2006 in Dortmund

36. Interkommunaler Erfahrungsaustausch zur Stadterneuerung und Sozialplanung

Stadterneuerung und Stadt(teil)entwicklung in Dortmund finden unter Rahmenbedingungen statt, die gekennzeichnet sind durch einen anhaltenden ökonomischen und technologischen Strukturwandel, der erhebliche Anpassungsprobleme mit sich bringt, aber auch neue Chancen eröffnet. In Dortmund wird hierauf mit unterschiedlichen Strategien der Aufwertung, Revitalisierung, Modernisierung und Bestandssicherung reagiert. Die folgenden Handlungsfelder der Stadterneuerungspolitik sollen auf dem Erfahrungsaustausch diskutiert werden:

15. - 16. März 2006 in Bochum

Einkaufscenter: Stärkung oder Schwächung der Innenstädte?

Große Einkaufscenter haben in deutschen Innenstädten seit geraumer Zeit Konjunktur. Kaum ein Monat vergeht, in dem nicht irgendwo die Eröffnung einer neuen, „üppig“ dimensionierten Mall gefeiert wird. Waren es in den 1990er-Jahren vor allem Großstädte wie Leipzig, Köln oder Magdeburg, haben Investoren jetzt auch die Mittelstädte „ins Visier genommen“: Wetzlar und Hameln sind aktuelle Beispiele.

22. Februar 2006 in Berlin

Stadtleben - Wohnen, Mobilität und Lebensstil

Im Rahmen des BMBF-Forschungsvorhabens "Stadtleben" hat ein Konsortium aus RWTH Aachen, FU Berlin, Ruhr-Universität Bochum und Universität Dortmund zwischen 2001 und 2005 die Zusammenhänge zwischen Wohnstandortwahl, Alltagsmobilität und Lebensstil untersucht. Aufbauend auf einem theoriegeleiteten Erklärungsansatz im Kontext des sozialen und stadträumlichen Wandels wurden umfangreiche empirische Erhebungen zu zehn urbanen und suburbanen Teilgebieten der Stadtregion Köln durchgeführt. Im Vortrag werden ausgewählte Befunde aus dieser Untersuchung vorgestellt.

15. Februar 2006 in Berlin

Früherkennungs- und Kontrollsystem - Instrument für eine aktive Stadtentwicklungsplanung

Vortrag und Diskussion im Rahmen der "Difu-Dialoge zur Zukunft der Städte", Beginn 17 Uhr

Vor dem Hintergrund demografischer und ökonomischer Transformationsprozesse und dabei heterogen verlaufender Entwicklungen in den regionalen, städtischen und teilstädtischen Raumeinheiten soll zukünftig ein neuartiges Früherkennungs- und Kontrollsystem den stadtverantwortlichen Akteuren eine fundierte Informationsbasis bieten. In dem Vortrag werden Erfordernisse zur Ausstattung des Systems aus wissenschaftlicher und praktischer Perspektive vorgestellt sowie die Struktur des Systems, der definierte Frühindikatorensatz und die Ermittlung der Grenzwertkorridore präsentiert.

08. Februar 2006 in Berlin

Stadt 2030 - Ergebnisse und offene Fragen

Vortrag und Diskussion im Rahmen der "Difu-Dialoge zur Zukunft der Städte", Beginn 17 Uhr

Im Jahr 2000 begann das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit dem Forschungsverbund *Stadt 2030" das größte Forschungsvorhaben zur Zukunft der Stadt, das bislang in Deutschland durchgeführt worden ist. In 21 Projekten mit 33 Städten und ca 50 wissenschaftlichen Instituten sollten Perspektiven der Stadtentwicklung über eine Generation in die Zukunft gefunden werden. Nun liegen in einer fünfbändigen Veröffentlichungsreihe die Ergebnisse aller Projekte und der Begleitforschung des Deutschen Instituts für Urbanistik vor.

25. Januar 2006 in Berlin

Stadtquartiere im Umbruch - Kommunale Planungspraxis quo vadis?

Vortrag und Diskussion im Rahmen der "Difu-Dialoge zur Zukunft der Städte", Beginn 17 Uhr

Welche städtebaulichen Herausforderungen entstehen für die Gemeinden durch den Bevölkerungsrückgang. Mit welchen Konzepten, Verfahren und Managementstrukturen reagieren sie darauf? Dies sind die zentralen Fragen einer empirischen Untersuchung, über deren Ergebnisse im Vortrag berichtet und im Anschluss diskutiert werden soll.

Vortragende: Robert Sander, Dr. Heidede Becker, Deutsches Institut für Urbanistik, Berlin, Prof. Dietrich Henckel, TU Berlin

05. - 07. Dezember 2005 in Berlin

Wohnen in der Innenstadt – eine Trendumkehr?

Das Tempo der Umlandwanderung und des Suburbanisierungsprozesses nimmt deutlich ab – das Wohnen in der Stadt gewinnt wieder an Attraktivität. Schrumpfende Bevölkerung, steigendes Bewusstsein für die Kosten des Wohnens im Umland, Abnahme der (sozialen) Infrastrukturversorgungsdichte, eine im Verhältnis zum Umland z. T. günstige Arbeitsplatzentwicklung sowie verstärkte wohnungspolitische Bemühungen der Städte sind einige der Gründe für die steigende Attraktivität der Stadt, insbesondere der Innenstadt als Wohnort.

30. November 2005 in Berlin

Siedlung und Mobilität 2050

Vortrag und Diskussion im Rahmen der "Difu-Dialoge zur Zukunft der Städte", Beginn 17 Uhr

Wie können die langfristigen Trends von Siedlungsentwicklung und Mobilität in Deutschland aussehen? Welche Folgen haben demografischer Wandel und steigende Energiepreise? Sind Szenarien für derart langfristige Zeiträume nicht vollkommen spekulativ, was sind die langfristigen Rahmenbedingungen? Diesen Fragen widmet sich ein aktuelles Forschungsvorhaben, an dem das Difu beteiligt ist. Ein Werkstattbericht.

Vortragende: Tilman Bracher, Volker Eichmann

28. - 29. September 2005 in Berlin

Stadtmarketing: Stand – Entwicklung – Perspektiven

Stadtmarketing ist inzwischen fast 20 Jahre alt: Dennoch ist die Aktualität des Themas ungebrochen – wie die Vielzahl von kommunalen Aktivitäten in diesem Handlungsfeld zeigt. In den letzten Jahren haben sich jedoch Veränderungen vollzogen, Stadtmarketing ist – weit stärker als noch vor zehn Jahren – eher pragmatisch und umsetzungsorientiert ausgerichtet. Oft geht es nicht mehr um den „großen Wurf“ hin zu einer ganzheitlichen und kooperativen Stadtentwicklungsplanung, sondern um die Realisierung vieler kleiner und größerer Projekte – und das teilweise sehr erfolgreich.

13. - 15. Juni 2005 in Berlin

Neue Brachen und Flächenpotenziale: Nutzungsmanagement als kommunale Herausforderung

Das städtische Nutzungsgefüge unterliegt seit geraumer Zeit einem dynamischen Wandel. Veränderte Produktionsprozesse durch neue Technologien, gewandelte Nachfragestrukturen durch Bevölkerungsrückgang und Alterung der Gesellschaft führen zur Aufgabe von Produktionsstandorten und Infrastruktureinrichtungen sowie zur Unterauslastung von technischen Infrastruktursystemen. Verkürzte Nutzungszyklen und das Brachfallen von Flächen und Gebäuden sind die Folgen.

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