Stadtentwicklungsplanung

15. Januar 2007 in Berlin

Lebensmitteleinzelhandel an falschen Standorten? Muss nicht sein!

Der Wandel bei den Betriebsformen, gekennzeichnet durch ein Hin zu großflächigen Märkten, vor allem Discountern, und einem Weg von kleineren Supermärkten, hat in den Städten zu einem neuen, weitmaschigen Netz von Lebensmittelgeschäften an dezentralen Standorten geführt. Diese Entwicklung wird forciert durch veränderte Standortanforderungen der Betreiber, die meist großzügige Grundstücke in autofreundlichen Lagen suchen. Die alten Versorgungsstandorte haben dadurch stetig Einbußen hinnehmen müssen.

04. - 06. Dezember 2006 in Berlin

Kommunale Ordnungsdienste – Sauberkeit, Ordnung und Sicherheit in der Stadt

Schmutz und Unordnung auf Straßen und Plätzen, Graffitis, die als Schmierereien und Sachbeschädigung daher kommen, werden – abgesehen von ihrer ästhetischen und finanziellen Problematik – zu einem Sicherheitspro-blem, wenn sie Aufforderungscharakter zu abweichendem Verhalten annehmen. Die permissive Gesellschaft scheint an ihre Grenzen gestoßen zu sein. Dabei soll nicht vergessen werden, dass laut einer Umfrage das Empfinden der Deutschen, in einem sicheren Land zu leben, zunimmt und die Furcht vor schweren Verbrechen eher abgenommen hat.

13. - 15. November 2006 in Berlin

Integrationspolitik der Kommunen – Zuwanderer in der Stadt

Die Tatsache, dass die Bundesrepublik Deutschland faktisch ein Einwanderungsland ist, wird seit einigen Jahren allgemein anerkannt. Für die Kommunen liegt mit dem Inkrafttreten des Zuwanderungsgesetzes im Januar 2003 eine Grundlage für ihre Integrationspolitik von Zugewanderten und für die Beförderung interkulturellen Zusammenlebens vor. Da die Integration über den Arbeitsmarkt für immer weniger Zuwanderer gelingt, sind es vor allem soziale und kulturelle Maßnahmen, auf die die Kommunen ihre Bemühungen ausrichten. Dabei wird dem stadtteil- bzw.

17. - 19. Mai 2006 in Dortmund

36. Interkommunaler Erfahrungsaustausch zur Stadterneuerung und Sozialplanung

Stadterneuerung und Stadt(teil)entwicklung in Dortmund finden unter Rahmenbedingungen statt, die gekennzeichnet sind durch einen anhaltenden ökonomischen und technologischen Strukturwandel, der erhebliche Anpassungsprobleme mit sich bringt, aber auch neue Chancen eröffnet. In Dortmund wird hierauf mit unterschiedlichen Strategien der Aufwertung, Revitalisierung, Modernisierung und Bestandssicherung reagiert. Die folgenden Handlungsfelder der Stadterneuerungspolitik sollen auf dem Erfahrungsaustausch diskutiert werden:

15. - 16. März 2006 in Bochum

Einkaufscenter: Stärkung oder Schwächung der Innenstädte?

Große Einkaufscenter haben in deutschen Innenstädten seit geraumer Zeit Konjunktur. Kaum ein Monat vergeht, in dem nicht irgendwo die Eröffnung einer neuen, „üppig“ dimensionierten Mall gefeiert wird. Waren es in den 1990er-Jahren vor allem Großstädte wie Leipzig, Köln oder Magdeburg, haben Investoren jetzt auch die Mittelstädte „ins Visier genommen“: Wetzlar und Hameln sind aktuelle Beispiele.

22. Februar 2006 in Berlin

Stadtleben - Wohnen, Mobilität und Lebensstil

Im Rahmen des BMBF-Forschungsvorhabens "Stadtleben" hat ein Konsortium aus RWTH Aachen, FU Berlin, Ruhr-Universität Bochum und Universität Dortmund zwischen 2001 und 2005 die Zusammenhänge zwischen Wohnstandortwahl, Alltagsmobilität und Lebensstil untersucht. Aufbauend auf einem theoriegeleiteten Erklärungsansatz im Kontext des sozialen und stadträumlichen Wandels wurden umfangreiche empirische Erhebungen zu zehn urbanen und suburbanen Teilgebieten der Stadtregion Köln durchgeführt. Im Vortrag werden ausgewählte Befunde aus dieser Untersuchung vorgestellt.

15. Februar 2006 in Berlin

Früherkennungs- und Kontrollsystem - Instrument für eine aktive Stadtentwicklungsplanung

Vor dem Hintergrund demografischer und ökonomischer Transformationsprozesse und dabei heterogen verlaufender Entwicklungen in den regionalen, städtischen und teilstädtischen Raumeinheiten soll zukünftig ein neuartiges Früherkennungs- und Kontrollsystem den stadtverantwortlichen Akteuren eine fundierte Informationsbasis bieten. In dem Vortrag werden Erfordernisse zur Ausstattung des Systems aus wissenschaftlicher und praktischer Perspektive vorgestellt sowie die Struktur des Systems, der definierte Frühindikatorensatz und die Ermittlung der Grenzwertkorridore präsentiert.

08. Februar 2006 in Berlin

Stadt 2030 - Ergebnisse und offene Fragen

Im Jahr 2000 begann das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit dem Forschungsverbund *Stadt 2030" das größte Forschungsvorhaben zur Zukunft der Stadt, das bislang in Deutschland durchgeführt worden ist. In 21 Projekten mit 33 Städten und ca 50 wissenschaftlichen Instituten sollten Perspektiven der Stadtentwicklung über eine Generation in die Zukunft gefunden werden. Nun liegen in einer fünfbändigen Veröffentlichungsreihe die Ergebnisse aller Projekte und der Begleitforschung des Deutschen Instituts für Urbanistik vor.

25. Januar 2006 in Berlin

Stadtquartiere im Umbruch - Kommunale Planungspraxis quo vadis?

Welche städtebaulichen Herausforderungen entstehen für die Gemeinden durch den Bevölkerungsrückgang. Mit welchen Konzepten, Verfahren und Managementstrukturen reagieren sie darauf? Dies sind die zentralen Fragen einer empirischen Untersuchung, über deren Ergebnisse im Vortrag berichtet und im Anschluss diskutiert werden soll.

Vortragende: Robert Sander, Dr. Heidede Becker, Deutsches Institut für Urbanistik, Berlin, Prof. Dietrich Henckel, TU Berlin

05. - 07. Dezember 2005 in Berlin

Wohnen in der Innenstadt – eine Trendumkehr?

Das Tempo der Umlandwanderung und des Suburbanisierungsprozesses nimmt deutlich ab – das Wohnen in der Stadt gewinnt wieder an Attraktivität. Schrumpfende Bevölkerung, steigendes Bewusstsein für die Kosten des Wohnens im Umland, Abnahme der (sozialen) Infrastrukturversorgungsdichte, eine im Verhältnis zum Umland z. T. günstige Arbeitsplatzentwicklung sowie verstärkte wohnungspolitische Bemühungen der Städte sind einige der Gründe für die steigende Attraktivität der Stadt, insbesondere der Innenstadt als Wohnort.

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