Soziale Ungleichheit, Armut

13. - 14. November 2017 in Berlin

Mittendrin und doch nicht dabei? Die soziale Dimension von Mobilität

Die aktuelle Zuwanderung von Geflüchteten setzt ein bisher vernachlässigtes Thema auf die kommunale Agenda: die Mobilitätschancen einkommensschwacher Bevölkerungsgruppen. Es besteht allgemeiner Konsens, dass Mobilität Flüchtlingen ermöglicht, aktiv an der Gesellschaft teilzuhaben. Ob nun die Teilnahme an einem Deutschkurs, einer Sportveranstaltung oder der Weg zur Arbeit – Mobilität ist Voraussetzung und Kernelement gelungener Integration. Die Frage der sozialen Teilhabe durch Mobilität betrifft jedoch auch andere Bevölkerungsgruppen.

Kommunen können mit "Monitor Nachhaltige Kommune" den Grad ihrer Nachhaltigkeit messen

Medieninformation vom 01. Dezember 2016

Bertelsmann Stiftung und Difu stellen neues Instrument für bundesweites Monitoring vor

Berlin. Die Mehrzahl der Kommunen steht zu einer nachhaltigen Entwicklung. Allerdings war es bisher schwierig, den Erfolg des nachhaltigen Handelns zu messen. Der von der Bertelsmann Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Urbanistik in Berlin entwickelte „Monitor Nachhaltige Kommune“ liefert dazu nun die Möglichkeit: Er zielt darauf ab, den Stand der nachhaltigen Entwicklung in deutschen Kommunen transparent zu machen und die Entwicklung eines wirkungsorientierten Nachhaltigkeitsmanagements zu unterstützen.

Geflüchtete in der "Sozialen Stadt" – Möglichkeiten der Weiterentwicklung des Quartiersentwicklungsansatzes "Soziale Stadt" zu einer Strategie zur "Integration von Flüchtlingen im Quartier"

Laufzeit: seit 2016

Angesichts der großen Zahl von Geflüchteten in Deutschland sind Überlegungen zu den konkreten Handlungsfeldern und zukünftigen Bedarfen von Integration hochgradig relevant – insbesondere auch in Programmgebieten der Sozialen Stadt. Diese zeichnen sich oftmals schon jetzt durch einen hohen Anteil zugewanderter Menschen und der Nachfolgegeneration(en) aus. Es handelt sich also gleichermaßen um "Ankunftsorte" und "soziale Integrationslabore" in unterschiedlichen Verlaufsstadien mit unterschiedlichen Erfolgsgeschichten.

Zivilgesellschaftliche Akteure und die Betreuung geflüchteter Menschen in deutschen Kommunen

Laufzeit: im Jahr 2016

Dieses Projekt wurde in enger Kooperation zwischen dem Maecenata Institut und dem DIFU durchgeführt und behandelte im Kern folgende Fragestellungen:

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Flüchtlinge und Asylsuchende in Kommunen

Special der Difu-Zeitschrift "Berichte", H. 4/2015

Deutsches Institut für Urbanistik (Hrsg.)
Veröffentlichungsangaben
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Nutzungsmischung und soziale Vielfalt im Stadtquartier – Bestandsaufnahme, Beispiele, Steuerungsbedarf

Endbericht

Prof. Dipl.-Ing. Martin zur Nedden, Prof. Dr. Arno Bunzel, Dipl.-Ing. Ricarda Pätzold, Dipl.-Ing. Wolf-Christian Strauss, Prof. Dr. Guido Spars, Dr. Roland Busch, Michael Heinze, Anja Müller, Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (Auftraggeber)
Veröffentlichungsangaben
Sonderveröffentlichungen, 2015, 140 S., zahlreiche vierfarbige Abbildungen und Fotos
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Flüchtlinge und Asylsuchende in Kommunen

Online-Wegweiser für Kommunen

Sybille Wenke-Thiem (Red.), Yannick Daniel Ecker (Red.), Luisa Müller (Red.), Johanna Steger (Red.), Deutsches Institut für Urbanistik (Hrsg.), unterstützt durch den Deutschen Städtetag
Veröffentlichungsangaben
12. - 13. November 2015 in Berlin

Umweltgerechtigkeit im städtischen Raum - soziale Lage, Umweltqualität und Gesundheit zusammendenken!

Die Veranstaltung kann leider nicht durchgeführt werden.

Umweltbelastungen und Umweltressourcen sind in Deutschland sozial und räumlich ungleich verteilt. Vor allem in städtischen Gebieten mit einem starken Verkehrsaufkommen sind die gesundheitlichen Belastungen durch Umwelteinflüsse besonders hoch. Darüber hinaus konzentrieren sich in diesen Wohnquartieren häufig auch soziale Problemlagen. Die Folge sind Mehrfachbelastungen bestimmter Quartiere und ihrer Bewohnerschaft durch Umweltprobleme und soziale Benachteiligungen. Gesundheitsrelevante Umweltbelastungen (u.a. Lärm, Luftschadstoffe) in diesen städtischen Gebieten zu vermeiden und zu mindern sowie einen sozialräumlich gerechten Zugang zu Umweltressourcen (u.a. Grün- und Freiräume) zu gewährleisten, steht im Fokus von Umweltgerechtigkeit.

Umsetzung einer integrierten Strategie zu Umweltgerechtigkeit – Pilotprojekt in deutschen Kommunen

Laufzeit: 2015 bis 2017

In dem Forschungs-Praxis-Projekt wird die Umsetzbarkeit von Handlungsempfehlungen, die sich im bereits abgeschlossenen und ebenfalls vom Difu bearbeiteten Forschungsvorhaben „Umweltgerechtigkeit im städtischen Raum“  als erfolgversprechend und zielführend herauskristallisiert haben, an Hand konkreter Planungs- und Umsetzungsvorhaben in drei Pilotkommunen (Kassel, Marburg und München) mit wissenschaftlicher Begleitung modellhaft erprobt.

08. - 09. Oktober 2015 in Stuttgart

Interkulturelle Öffnung der Verwaltung – Herausforderung und Chance für die Kommunen

Die Veranstaltung konnte leider nicht durchgeführt werden, wird aber im 2. Halbjahr 2016 stattfinden.

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