Migration, Integration

Stadtentwicklung und Integrationspolitik: Ticken kleine Städte anders?

Medieninformation vom 09. April 2018

Ergebnisse eines Difu-Forschungsprojekts zur Integration in Klein- und Mittelstädten vorgestellt

Berlin. Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) geht heute auf der Fachveranstaltung "Ticken kleine Städte anders?" Fragen der Stadtentwicklung und Integrationspolitik in Klein- und Mittelstädten nach. Die in der Berliner UFA-Fabrik laufende Tagung ist die Abschlussveranstaltung des Forschung-Praxis-Projekts "Vielfalt in den Zentren von Klein- und Mittelstädten – Sozialräumliche Integration, städtische Identität und gesellschaftliche Teilhabe".
 

 Diese Publikation liegt als Volltext vor.

Vielfalt in den Zentren von Klein- und Mittelstädten – sozialräumliche Integration, städtische Identität und gesellschaftliche Teilhabe

Dokumentation des 3. Netzwerktreffens am 30. November/1. Dezember 2017

Dr. rer. soc. Bettina Reimann, Dipl.-Soz. Gudrun Kirchhoff, Dipl.-Ing. Ricarda Pätzold, Dipl.-Ing. Wolf-Christian Strauss, Bundesministerium des Innern (Förd.), Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) der EU (Förd.), "WIR"-Programm des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration (Förd.)
Veröffentlichungsangaben
Sonderveröffentlichungen, 2018, 22 S., vierfarbig, zahlreiche Fotos
08. - 09. März 2018 in Berlin

Perspektivplanung in der Arbeit mit jungen Flüchtlingen und Hilfen zur Verselbstständigung

Erfahrungsaustausch des Dialogforums "Bund trifft kommunale Praxis"

Junge/minderjährige/unbegleitete Flüchtlinge sind spätestens seit 2015 eine nicht mehr aus der Kinder- und Jugendhilfe wegzudenkende Zielgruppe. Im Fokus der oben genannten Veranstaltung steht deshalb drei Jahre "nach dem Ankommen" die Perspektivplanung in der Arbeit mit jungen Flüchtlingen in Bezug auf die Hilfeplanung insgesamt, mögliche Hilfeformen auch nach dem 18. Lebensjahr sowie deren Zukunftsperspektiven und Verselbständigung.

Zuwanderung und Integration von Geflüchteten in Kommunen

Der lange Weg vom Ankommen zum Bleiben

Veröffentlichungsangaben
Difu-Impulse, 1, 2018, 220 S., zahlreiche Grafiken
Preis: 23.00€ (inkl. MwSt.)
13. Dezember 2017 in Berlin

Wie die Integration Geflüchteter in den Kommunen gelingen kann

Öffentliche, kostenfreie Vortrags- und Diskussionsveranstaltung, Beginn: 17 Uhr

Impulse:
Franziska Bensch (Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, BBSR),
Dr. David Schiefer (Sachverständigenrat Deutscher Stiftungen, SVR),
Heike Thöne (Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Berlin)

Moderation:
Gudrun Kirchhoff, Difu
Dr. Holger Floeting, Difu

Offene Stadt: Theorien, Perspektiven, Instrumente

Laufzeit: 2017 bis 2020

Offenheit ist ein zentrales Thema aktueller gesellschaftlicher Debatten wenn Fragen von Zugehörigkeit, Sicherheit oder Ressourcenverteilung verhandelt werden. Diese Debatten werden gerade im städtischen Raum greifbar. Gespeist aus Erkenntnissen vielfältiger Disziplinen weiß der Diskurs der Stadtforschung um die Bedeutung von Offenheit für das Entstehen, die Entwicklung und die Zukunftsfähigkeit von Städten.

30. November - 01. Dezember 2017 in Steinfurt

3. Netzwerktreffen - Vielfalt in den Zentren von Klein- und Mittelstädten

In vielen Köpfen existiert die Vorstellung von einerseits "bunten" Großstädten und andererseits "monochromen" Kleinstädten, in denen die Uhren anders ticken. In der Realität sind die über 1.300 kleineren Städte in Deutschland überaus heterogen, wie auch deren Stadtgesellschaft vielfältig ist. Die Zuwanderung bietet Chancen für die Entwicklung der Klein- und Mittelstädte und stellt diese gleichermaßen vor die Herausforderung, die zunehmende Vielfalt als Prozess zu gestalten.

20. - 21. November 2017 in Berlin

Kulturelle Integration - Voraussetzung für gesellschaftlichen Zusammenhalt in Vielfalt

Nicht zuletzt im Zusammenhang mit dem Zuzug von Geflüchteten ist hierzulande wieder einmal die Sorge spürbar, dass sich die Struktur unseres Zusammenlebens durch den Reichtum zu integrierender anderer Kulturen stark verändern könnte. Dabei wird oft übersehen, dass ein hohes Maß an kultureller Freiheit durch das Grundgesetz geschützt ist, solange deren Ausübung mit unserer Rechtsordnung vereinbar ist.

13. - 14. November 2017 in Berlin

Mittendrin – und doch nicht dabei?

Soziale Aspekte der Mobilität

Diese Veranstaltung muss leider entfallen.

Unsere Gesellschaft ist hochmobil – aber gilt das für alle? Gibt es in Städten und Gemeinden Gruppen, die entweder freiwillig wenig mobil sind oder unfreiwillig unter „Mobilitätsarmut“ leiden? Die Debatte um die Polarisierung der Gesellschaft wird in Deutschland mit Blick auf alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens geführt. Die Frage der sozialen Teilhabe durch Mobilität ist ein in Deutschland wenig beachtetes Thema. Dabei gibt es eine Reihe von Gründen, warum Mobilitätsbedürfnisse nicht umgesetzt werden können – u.a. auf Grund von körperlichen Einschränkungen, geringem Einkommen, zeitlichen Restriktionen, großen Entfernungen oder kulturelle und Wissensbarrieren.

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