Migration, Integration

Zusammenhalt braucht Räume – integratives Wohnen mit Zuwanderern

Laufzeit: 2017 bis 2020

Seit Oktober 2017 untersucht das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) gemeinsam mit der Universität Stuttgart, Fachgebiet Architektur- und Wohnsoziologie an der Fakultät Architektur und Stadtplanung, die sozialräumliche Integration von Geflüchteten und deren Vernetzung im städtischen Nachbarschafts- bzw. im ländlichen Siedlungsgefüge.

Kommunaler Ideenwettbewerb "Zusammenleben Hand in Hand - Kommunen gestalten"

Laufzeit: 2017 bis 2018

Das Bundesministerium des Innern lobt 2017/2018 einen kommunalen Ideenwettbewerb „Zusammenleben Hand in Hand – Kommunen gestalten“ aus. Das Deutsche Institut für Urbanistik unterstützt das BMI bei Konzeption, Organisation und Durchführung des Wettbewerbs.

Geflüchtete in der "Sozialen Stadt" – Möglichkeiten der Weiterentwicklung des Quartiersentwicklungsansatzes "Soziale Stadt" zu einer Strategie zur "Integration von Flüchtlingen im Quartier"

Laufzeit: seit 2016

Angesichts der großen Zahl von Geflüchteten in Deutschland sind Überlegungen zu den konkreten Handlungsfeldern und zukünftigen Bedarfen von Integration hochgradig relevant – insbesondere auch in Programmgebieten der Sozialen Stadt. Diese zeichnen sich oftmals schon jetzt durch einen hohen Anteil zugewanderter Menschen und der Nachfolgegeneration(en) aus. Es handelt sich also gleichermaßen um "Ankunftsorte" und "soziale Integrationslabore" in unterschiedlichen Verlaufsstadien mit unterschiedlichen Erfolgsgeschichten.

Flüchtlinge und Asylsuchende in Kommunen

Laufzeit: seit 2015

Die Unterbringung und Integration von Flüchtlingen und Asylsuchenden stellt die Kommunen vor große Herausforderungen. Die zu bewältigenden Aufgaben betreffen nahezu alle kommunalen Fachbereiche, u.a. Unterbringung, Kinderbetreuung, Jugendhilfe, Bildung, Arbeitsmarkt, Gesundheit, Mobilität, Sicherheit, Umwelt oder Finanzen.

Neben dem Druck, bereits heute kurzfristige Lösungen anbieten zu müssen, sind die Kommunen gefordert, die mittel- und langfristige Tragfähigkeit verschiedener Maßnahmen zu berücksichtigen.

Vielfalt in den Zentren von Klein- und Mittelstädten - sozialräumliche Integration, städtische Identität und gesellschaftliche Teilhabe

Laufzeit: 2015 bis 2018

Logo des ProjektsSeit Juli 2015 bearbeitet das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) das Forschungs-Praxis-Projekt "Vielfalt in den Zentren von Klein- und Mittelstädten – sozialräumliche Integration, städtische Identität und gesellschaftliche Teilhabe". Das Forschungs-Praxis-Projekt ist als Kooperationsvorhaben mit einem aktivierenden Forschungsansatz angelegt.

Kriminalprävention für ein sicheres Wohnumfeld – Transdisziplinäre Sicherheitsstrategien für Polizei, Wohnungsunternehmen und Kommunen (transit)

Laufzeit: 2013 bis 2016

Das Gesamtvorhaben soll dazu beitragen, Sicherheitsstrategien von Polizei, Wohnungsunternehmen und Kommunen als Endnutzern transdisziplinär zu erarbeiten. Es konzentriert sich auf Fragen der (Alltags-)Sicherheit in der Stadt und dabei besonders auf den engeren Wohnbereich und das weitere Wohnumfeld. Das Teilvorhaben ist ausgerichtet auf die kommunalen Akteure als eine Untergruppe der Akteure, die für die Sicherheitswahrnehmung und Sicherheitsproduktion in den Städten von Bedeutung ist.

Wohneigentum als Chance für die Stadtentwicklung und Integration

Laufzeit: 2012 bis 2014

In den letzten Jahren bilden immer mehr Haushalte mit Migrationshintergrund in Deutschland selbstgenutztes Wohneigentum. Im Auftrag des BMUB/BBSR hat das Difu von 2012 bis 2014 untersucht, welches Potenzial Wohneigentum für die Entwicklung von Quartieren und Städten sowie für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund hat.

Verstetigung Berliner Quartiersmanagement-Verfahren

Laufzeit: 2012 bis 2013

In Berlin werden seit 1999 im Rahmen des Bund-Länder-Programms Soziale Stadt Quartiersmanagementverfahren eingesetzt – zunächst in 17 Quartieren, mittlerweile sind es 34 Programmgebiete. Bereits in den Jahren 2008 und 2009 wurden vier Berliner Gebiete in die Verstetigungsphase überführt und erhalten keine Sonderförderung mehr. In der Berliner Koalitionsvereinbarung von 2011 wurde nun das Ziel formuliert, eine Überführung weiterer Quartiersverfahren in Regelstrukturen bzw. in die Verstetigungsphase zu prüfen.

Bundestransferstelle Soziale Stadt – Investitionen im Quartier

Laufzeit: 2012 bis 2013

Die im Jahr 2003 als Nachfolge zur Programmbegleitung beim Difu eingerichtete Bundestransferstelle Soziale Stadt (seit 2012 Soziale Stadt – Investitionen im Quartier) hat unter anderem die Aufgaben, das bisher aufgebaute nationale Netzwerk zur Sozialen Stadt inklusive Informations- und Erfahrungstransfer zwischen den beteiligten Akteuren auf Bundes-, Länder-, kommunaler und Vor-Ort-Ebene fortzuführen und die Fachöffentlichkeit einzubinden.

Expertise "Auswirkungen der Mittelkürzungen im Programm Soziale Stadt. Sind die Entwicklung benachteiligter Stadtteile und lokale Integrationsprozesse gefährdet?"

Laufzeit: im Jahr 2011

Für das Haushaltsjahr 2011 wurden die Bundesmittel im Städtebauförderungsprogramm "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - Soziale Stadt" von zuvor rund 95 Mio. Euro auf nunmehr knapp 29 Mio. Euro reduziert. Außerdem ist die Förderung von Modellvorhaben zur Durchführung sozial-integrativer Maßnahmen und Projekte in der Gebietskulisse der Sozialen Stadt nicht mehr möglich.

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