Migration, Integration

Sozialer Zusammenhalt und gesellschaftliche Teilhabe in Klein- und Mittelstädten: Wohnen, Infrastruktur, Akteure und Netzwerke

Laufzeit: 2018 bis 2020

Das Projekt knüpft an das dreijährige Forschungs-Praxis-Projekt "Vielfalt in den Zentren von Klein- und Mittelstädten" des Difu an und richtet seinen Fokus auf die sozialräumlichen Zusammenhänge. Mit der Neuzuwanderung und dem Anstieg der zugewanderten Bevölkerung wächst die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit den Folgen von sozialen Unterschieden und Ungleichheiten für die städtische Entwicklung und den sozialen Zusammenhalt der Stadtgesellschaft.

Difu-Umfrage „Gemeinschaftliches Wohnen und Nachbarschaften“

Laufzeit: seit 2018

Das Difu führt in Kooperation mit der Universität Stuttgart das Projekt "Zusammenhalt braucht Räume – integratives Wohnen mit Zuwanderern" durch. Im Zuge der Forschungsarbeiten führt das Difu eine schriftliche Befragung von rund 600 gemeinschaftlichen Wohnprojekten durch. Diese soll Aufschluss geben über die Ziele und den Charakter gemeinschaftlicher Wohnprojekte.

Offene Stadt: Theorien, Perspektiven, Instrumente

Laufzeit: 2017 bis 2020

Offenheit als ein zentrales Thema aktueller gesellschaftlicher Debatten berührt Fragen von Zugehörigkeit, Sicherheit und Ressourcenverteilung. Das Vorhaben untersucht am Beispiel Berlins drei Ausprägungen von Offenheit: Offenheit von physischen Räumen, von sozialen, ökonomischen und ökologischen Systemen, von Zukunftsoffenheit im Sinne einer zeitlichen Dimension.

Zusammenhalt braucht Räume – integratives Wohnen mit Zuwanderern

Laufzeit: 2017 bis 2020

Das Difu untersucht in dem Projekt gemeinsam mit der Universität Stuttgart die sozialräumliche Integration von Geflüchteten und deren Vernetzung im städtischen Nachbarschafts- oder im ländlichen Siedlungsgefüge.

Zivilgesellschaft und Kommunen. Lerneffekte aus dem Zuzug Geflüchteter für das Engagement in Krisen

Laufzeit: 2017 bis 2018

In dem interdisziplinär angelegten Forschungsprojekt ging es um die Frage inwieweit das Zusammenspiel zwischen zivilgesellschaftlichen Helfergruppen und Verwaltungen mittelfristig im Zuge der in Deutschland ankommenden Geflüchteten durch die positiven Erfahrungen aus der akuten Ersthilfe-Phase geprägt oder gar verändert wurde.

Es wurden u.a. folgende Fragen untersucht:

Kommunaler Ideenwettbewerb "Zusammenleben Hand in Hand - Kommunen gestalten"

Laufzeit: 2017 bis 2018

Ziel des Wettbewerbs - 2017/2018 vom Bundesinnenminsterium (BMI) durchgeführt - war es, Kommunen als lokale Managementebene des gesellschaftlichen Zusammenhalts und der Integration zu stärken. Das Difu unterstützte das BMI bei Konzeption, Organisation und Durchführung des Wettbewerbs.

Geflüchtete in der "Sozialen Stadt" – Möglichkeiten der Weiterentwicklung des Quartiersentwicklungsansatzes "Soziale Stadt" zu einer Strategie zur "Integration von Flüchtlingen im Quartier"

Laufzeit: seit 2016

Ziele des Projekts: mittelfristige Fragen der Steuerung und der Urban Governance im Kontext der Flüchtlingsthematik aufzuzeigen und die Potenziale der "Soziale Stadt"-Quartiere (als "Ankunftsorten") sowie des Programms "Soziale Stadt" (als Steuerungs-Instrumentarium) für die Aufnahme und Integration von Geflüchteten zu untersuchen.

Flüchtlinge und Asylsuchende in Kommunen

Laufzeit: seit 2015

Die Unterbringung und Integration von Flüchtlingen und Asylsuchenden stellt die Kommunen vor große Herausforderungen. Bei diesen Aufgaben unterstützt das Difu mit Forschungsprojekten, Veranstaltungen und fachspezifischen Informationsdiensten.

Vielfalt in den Zentren von Klein- und Mittelstädten - sozialräumliche Integration, städtische Identität und gesellschaftliche Teilhabe

Laufzeit: 2015 bis 2018

Logo des Projekts

Von Juli 2015 bis Juni 2018 bearbeitete das Difu dieses Forschungs-Praxis-Projekt. In seinem Mittelpunkt standen folgende Fragen: Wie verändert Vielfalt die Innenstädte? Wie lassen sich gesellschaftliche Teilhabe und sozialer Zusammenhalt in der Migrationsgesellschaft fördern? Was tragen integrierte Konzepte zur Stärkung der Innenstädte bei? Welche neuen Raumangebote sind erforderlich? Wie beeinflusst die zunehmende Vielfalt die städtische Identität?

Kriminalprävention für ein sicheres Wohnumfeld – Transdisziplinäre Sicherheitsstrategien für Polizei, Wohnungsunternehmen und Kommunen (transit)

Laufzeit: 2013 bis 2016

Das Gesamtvorhaben soll dazu beitragen, Sicherheitsstrategien von Polizei, Wohnungsunternehmen und Kommunen als Endnutzern transdisziplinär zu erarbeiten. Es konzentriert sich auf Fragen der (Alltags-)Sicherheit in der Stadt und dabei besonders auf den engeren Wohnbereich und das weitere Wohnumfeld. Das Teilvorhaben ist ausgerichtet auf die kommunalen Akteure als eine Untergruppe der Akteure, die für die Sicherheitswahrnehmung und Sicherheitsproduktion in den Städten von Bedeutung ist.

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