Difu-Seminar

07. - 08. Dezember 2017 in Berlin

Nachhaltige Stadtentwicklung – zwischen Bereicherung und Konfliktpotenzial

Nachhaltige Stadtentwicklung ist kein neues Paradigma – und doch ist sie noch lange nicht zur Selbstverständlichkeit geworden. Dies mag unter anderem daran liegen, dass Aufwand und Nutzen teilweise als nicht verhältnismäßig wahrgenommen werden. Stets gut gemeint, stellt sich die Frage, wie "nachhaltige Stadtentwicklung" gut gemacht wird und wie sie von Verwaltung und Politik auch "mitgetragen" wird. Wie lassen sich städtebauliche Dichte und Qualität verbinden?

20. - 21. November 2017 in Berlin

Erfolgsbedingungen und Voraussetzungen gelingender kultureller Integration

Vor allem aus Sorge vor der Herausbildung von Parallelgesellschaften wird im Zusammenhang mit dem Zuzug von Geflüchteten verstärkt wieder die Debatte um gelingende kulturelle Integration geführt. Dabei wird oft, scheinbar billigend, übersehen, dass ein hohes Maß an kultureller Freiheit durch das Grundgesetz geschützt ist. In der kommunalen Praxis gibt es jedenfalls zahlreiche Hindernisse auf dem Weg in eine so definierte pluralistische Kultur.

13. - 14. November 2017 in Berlin

Mittendrin und doch nicht dabei? Die soziale Dimension von Mobilität

Die aktuelle Zuwanderung von Geflüchteten setzt ein bisher vernachlässigtes Thema auf die kommunale Agenda: die Mobilitätschancen einkommensschwacher Bevölkerungsgruppen. Es besteht allgemeiner Konsens, dass Mobilität Flüchtlingen ermöglicht, aktiv an der Gesellschaft teilzuhaben. Ob nun die Teilnahme an einem Deutschkurs, einer Sportveranstaltung oder der Weg zur Arbeit – Mobilität ist Voraussetzung und Kernelement gelungener Integration. Die Frage der sozialen Teilhabe durch Mobilität betrifft jedoch auch andere Bevölkerungsgruppen.

19. - 20. Oktober 2017 in Berlin

Hochschulen und "ihre" Stadt: Mit- oder nebeneinander?

Hochschulen fügen sich räumlich und als Akteure unterschiedlich in Stadtgefüge ein. Dabei sind die jeweils möglichen positiven Effekte vielseitig und vielschichtig. Eine Reihe von Beispielen zeigt, welchen Mehrwert ein konstruktives Miteinander von Hochschule, Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Stadtgesellschaft für die Stadtentwicklung entfalten kann. Entsprechend stellen sich Fragen wie: Wie lassen sich Hochschulen, deren Know-how sowie personelle Ressourcen (besser) für die Stadt gewinnen und einbinden?

16. - 17. Oktober 2017 in Berlin

Datengrab oder strategisches Steuerungsinstrument? Möglichkeiten und Grenzen von indikatorenbasiertem Sozialmonitoring

Viele Kommunen haben in den letzten Jahren ein indikatorengestütztes Sozialmonitoring aufgebaut, sein Ziel: Es soll die sozialen Lebensbedingungen und Teilhabechancen in den Wohnquartieren abbilden und möglichst früh gebietsbezogene Handlungsbedarfe aufzeigen. In anderen Städten ist der Aufbau entsprechender Berichtssysteme in Planung.

09. - 10. Oktober 2017 in Berlin

Neue Herausforderungen für die Schulentwicklungsplanung

Die Herausforderungen für eine bedarfsgerechte Gestaltung der Schullandschaft haben sich in Deutschland – mit regionalen Unterschieden – insgesamt erneut verändert. Lange Zeit wurde bei der Schulentwicklungsplanung von sinkenden Schülerzahlen ausgegangen und versucht, die Auswirkungen dieser Entwicklung auf das zukünftige Schulangebot nach Schulformen, Schularten, Schulgrößen und Schulstandorten zu gestalten.

28. - 29. September 2017 in Berlin

Handlungsoptionen für den ÖPNV in Räumen schwacher Nachfrage

Das Seminar befasst sich mit der Optimierung der Angebotsformen für den ÖPNV jenseits der großstädtischen Zentren: Stadtrandgebiete, periphere Gebiete in Ballungsräumen und Landkreise stehen dabei im Fokus. Mit welchen Handlungskonzepten und Angebotsstrategien lässt sich in Räumen mit schwacher Nachfrage ein passendes und gleichermaßen finanzierbares wie attraktives ÖPNV-Angebot schaffen?

27. - 28. September 2017 in Heidelberg

Erfahrungsaustausch Beteiligungskultur: Verbindliche Spielregeln für Bürgerbeteiligung – Konsequenzen für das Verwaltungshandeln

Auf dem Weg zu einer kommunalen Beteiligungskultur machen Städte unterschiedliche Erfahrungen mit dem Entwickeln und Anwenden von Leitlinien, Spielregeln und Standards für Bürgerbeteiligung. Satzungen, Verwaltungsvorschriften, Vorhabenlisten und Dienstanweisungen zur Bürgerbeteiligung lassen sich mittlerweile, nicht nur am Beispiel der gastgebenden Stadt Heidelberg, einem ersten Praxistest unterziehen: Tragen sie zu einer höheren Verbindlichkeit und verbesserten Transparenz von Beteiligungsprozessen bei?

25. - 26. September 2017 in Berlin

Wirtschaftsförderung 4.0 – Herausforderungen, Strategien, Trends

Kommunale Wirtschaftsförderung steht aufgrund des Strukturwandels vor großen Herausforderungen. Die
zunehmende Verschmelzung von Produktion und Dienstleistungen, die Digitalisierung der Gesellschaft, "Wirtschaft 4.0", "Urban Industries" oder auch lokal ausgerichtete Ökonomien verändern Anforderungen

14. - 15. September 2017 in Berlin

Droht eine neue Wohnungsnot? Perspektiven der sozialen Wohnraumversorgung in Kommunen

In Deutschland gibt es insgesamt über 41 Millionen Wohnungen, die durchschnittlich 91 qm groß sind und

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