Difu-Dialoge zur Zukunft der Städte

15. März 2017 in Berlin

Klimaschutz: Lohnt das Engagement oder verursacht es nur Mehrarbeit und Kosten?

Öffentliche, kostenfreie Vortrags- und Diskussionsveranstaltung, Beginn: 17 Uhr

Skeptiker sagen, Klimaschutz sei eine lästige Zusatzaufgabe, die Mehraufwand verursacht und Personal bindet. Gerade im Baubereich würden dadurch hohe Kosten verursacht. Viele Kommunen meinen, dass kommunaler Klimaschutz sich lohnt und positive Effekte für andere Bereiche mit sich bringt. Klimafreundliche Mobilität sorgt nicht nur für eine Verringerung des CO2-Ausstoßes, er trägt auch zur Reduzierung der Lärm- und Luftbelastung bei.

15. Februar 2017 in Berlin

Städtische Dichte: Urbanitätsversprechen oder Stressfaktor?

Öffentliche, kostenfreie Vortrags- und Diskussionsveranstaltung, Beginn: 17 Uhr

Städtische Dichte bzw. Verdichtung im städtischen Raum ist eines der polarisierenden Themen der städtischen Gegenwart: Angesichts der Flächenknappheit und des Zuzugsdrucks in den großen Städten stehen derzeit eine Reihe von planerischen Maximen auf dem Prüfstand. Wenn Außenentwicklung im großen Stil vermieden werden soll, dann ist eine bessere Ausnutzung der Bestandsflächen unumgänglich. Das hat Auswirkungen u.a. auf den Lärmschutz, die Bauhöhen, die Nutzungsmischung, die Grünanteile.

18. Januar 2017 in Berlin

Digitalisierung und Industrie 4.0 – Chancen für die Standortentwicklung und Stadtentwicklungsplanung?

Öffentliche, kostenfreie Vortrags- und Diskussionsveranstaltung, Beginn: 17 Uhr

Die Digitalisierung ist einer der Megatrends unserer Zeit. Mit der Agenda der Industrie 4.0 will die Bundesregierung offensiv die Möglichkeiten dieser technologischen Entwicklung zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Deutschland ausschöpfen. Was bedeutet dieses Vorhaben für die Stadtentwicklungsplanung und Wirtschaftsförderung in den Kommunen? Wie sehen ideale Standorte aus? Was können und müssen Kommunen tun, um Unternehmen gute Bedingungen zu bieten? Welche Nutzungskonflikte treten auf?

07. Dezember 2016 in Berlin

Die Zukunft der Wärmeversorgung in Berlin. Umbau notwendig – aber wie?

Öffentliche, kostenfreie Vortrags- und Diskussionsveranstaltung, Beginn: 17 Uhr

Berlin will bis 2050 klimaneutral sein. Um dieses Ziel zu erreichen, ist der Umbau der Wärmeversorgung unumgänglich. In diesem Zusammenhang stellen sich Fragen nach der künftigen Verflechtung in der Region, der Zukunft der zentralen Fernwärmenetze in der Stadt sowie den städtischen Teilräumen, in denen semizentrale oder auch dezentrale Lösungen zum Tragen kommen. Zwischen der Steigerung der Energieeffizienz und der Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien gibt es eine Vielzahl technischer Optionen.

16. November 2016 in Berlin

Die New Urban Agenda und Berlin. Alter Wein in neuen Schläuchen?

Öffentliche, kostenfreie Vortrags- und Diskussionsveranstaltung, Beginn: 17 Uhr

Im Oktober 2016 wollen Vertreter der internationalen Gemeinschaft auf der Habitat III Konferenz die New Urban Agenda verabschieden. In Anlehnung an den städtischen Bezug der im Vorjahr beschlossenen Sustainable Development Goals (Goal 11) und ausgelöst durch die weltweiten Urbanisierungstendenzen hat sie zum Ziel, eine nachhaltige Entwicklung der Städte anzuleiten.

12. Oktober 2016 in Berlin

Fahrradpolitik erfolgreich umsetzen: Beispiele und Anregungen

Öffentliche, kostenfreie Vortrags- und Diskussionsveranstaltung, Beginn: 17 Uhr

Nicht nur in Berlin ist Fahrradpolitik ein heißes Thema. Längst ist das Fahrrad in vielen Städten aus seiner Nische herausgetreten und (wieder) zum ernstgenommenen Verkehrsmittel mit großem Potenzial zur Lösung städtischer Verkehrsprobleme geworden.

16. März 2016 in Berlin

Online-Handel – Trend oder Hype?

Öffentliche, kostenfreie Vortrags- und Diskussionsveranstaltung, Beginn: 17 Uhr

Der Einzelhandel gehört zu den großen Selbstverständlichkeiten der Stadt, auch wenn sich die Handelsorte stetig wandeln: Der traditionelle Facheinzelhandel und "Tante Emma" sind auf dem Rückzug, dafür wächst die Zahl der Shoppingcenter, Discounter, Fachmarktzentren und Factory Outlet Center. Die rasante Entwicklung des Online-Handels wirft nun die Frage auf, ob sich die alte Beziehung von Stadt und Handel grundsätzlich ändert und der Bildschirm von PC und Smartphone das Ladenlokal perspektivisch ersetzen wird.

10. Februar 2016 in Berlin

Mehr Mitbestimmung in der Stadt. Chancen und Risiken von Volksentscheiden

Öffentliche, kostenfreie Vortrags- und Diskussionsveranstaltung, Beginn: 17 Uhr

Halb Europa schaute im Mai 2015 erstaunt nach Irland, als 62 Prozent der Wählerinnen und Wähler für die gleichgeschlechtliche Ehe votierten. In der Schweiz ist die Volksabstimmung ein etabliertes Element des politischen Systems. Auch in Deutschland werden die Rufe nach mehr "direkter Demokratie" lauter. In den Städten steigt die Zahl der Bürgerbegehren stetig. Von den einen gewünscht, von den anderen gefürchtet "durchkreuzen" Bürgerbegehren und Volksentscheide immer wieder Pläne von Stadtverwaltung und -politik.

13. Januar 2016 in Berlin

Nicht ohne meine Nachbarn!? Interkommunale Kooperation in der "Spreeregion"

Öffentliche, kostenfreie Vortrags- und Diskussionsveranstaltung, Beginn: 17 Uhr

Kaum jemand stellt die Sinnhaftigkeit interkommunaler Kooperation in Frage. Bekannt ist aber auch, dass sie keine Selbstverständlichkeit ist und nur bedingt freiwillig funktioniert. Berlin und Brandenburg bemühen sich um Anreize für interkommunale Kooperation. U.a. werden in den kommunalen Nachbarschaftsforen gemeinsam Fragen der Stadt-Umland-Entwicklung diskutiert. Angesichts des Wachstums der Stadtregion zeichnen sich neue Herausforderungen ab, z.B. die Entwicklung des Wohnungsbestandes oder der Pendlerverkehre.

09. Dezember 2015 in Berlin

Bürgerticket – Königs- oder Holzweg?

Öffentliche, kostenfreie Vortrags- und Diskussionsveranstaltung, Beginn: 17 Uhr

Die Diskussion um ein Bürgerticket als Synonym für einen fahrscheinfreien und beitragsfinanzierten ÖPNV hat jüngst einen neuen Aufschwung erfahren. Anteil daran hat auch eine Difu-Veröffentlichung zur Finanzierung des ÖPNV durch Beiträge. Die Vorteile eines Bürgertickets – finanziert durch Beiträge, die von einem breiten Adressatenkreis zu zahlen wären – scheinen auf der Hand zu liegen: Die tarifliche Zugangsbarriere zum ÖPNV würde abgebaut und soziale sowie umweltpolitische Ziele könnten besser erreicht werden.

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