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Reihe

30. September - 01. Oktober 2002 in Köln

Konfliktfeld Mobilfunk

Kommunale Handlungsspielräume und Lösungsstrategien

Der Ausbau der Mobilfunknetze zum Zweck einer bundesweit flächendeckenden Versorgung hat zur Folge, dass überall im Bundesgebiet eine Vielzahl von Sendestationen errichtet wurden und noch werden. Mit dem voranschreitenden Ausbau der Mobilfunknetze sind jedoch in der Bevölkerung die Ängste vor möglichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch elektromagnetische Felder gewachsen. Nicht selten können solche Befürchtungen zu emotional befrachteten Diskussionen in der Öffentlichkeit oder gar zu Klagen vor Gerichten führen.

23. - 25. September 2002 in Berlin

Die Nahverkehrspläne der zweiten Generation

Aufgaben – Inhalte – Leistungsanforderungen

Nahverkehrspläne sind die gesetzliche Grundlage für Planung und Gestaltung des ÖPNV-Angebots durch die Vergabe von Genehmigungen und Ausschreibungen. Vielerorts steht nun die Fortschreibung dieser Fachpläne an. Dabei stellen erhebliche Veränderungen des europäischen und nationalen Handlungsrahmens für den ÖPNV alle beteiligten Akteure – neben den kommunalen Bestellern von Verkehrsleistungen sind dies die öffentlichen und privaten Verkehrsunternehmen – vor neue Aufgaben mit umfangreichen Anforderungen.

16. - 18. September 2002 in Berlin

Rechtsextremismus und seine Bekämpfung

Die mediale Aufmerksamkeit gegenüber der rechtsextremen Szene ist derzeit vor allem auf die Anträge von Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat beim Bundesverfassungsgericht auf Feststellung der Verfassungswidrigkeit der NPD gerichtet. Zudem sind durch die Anschläge in den USA andere Formen des Extremismus in den Vordergrund getreten. Dabei kann in Deutschland angesichts der hohen Zahl an Straf- und Gewalttaten mit rechtsextremistischem Hintergrund und dem erheblichen Mobilisierungspotenzial gewaltbereiter rechtsgerichteter Jugendlicher keine Entwarnung gegeben werden.

12. - 13. September 2002 in Berlin

Kommunale Wohnungspolitik nach der Reform des Wohnungsbaurechts

Mit dem Gesetz zur Reform des Wohnungsbaurechts(WoFG), das am 1.1.2002 in Kraft getreten ist, wird den veränderten gesellschaftlichen und wohnungspolitischen Rahmenbedingungen Rechnung getragen, wobei in Art. 1 die rechtlichen Grundlagen für die Weiterentwicklung des sozialen Wohnungsbaus zu einer sozialen Wohnraumförderung geschaffen worden sind. Damit haben sich die rechtlichen Rahmenbedingungen für die kommunale Wohnungspolitik geändert, u.a. wurden das Verhältnis von Neubau und Bestandsförderung, die Zielgruppen und die Einkommensgrenzen neu definiert und bestimmt.

09. - 11. September 2002 in Berlin

Beteiligungspolitik und Beteiligungscontrolling

In Eigenbetrieben, kommunalen Gesellschaften und Beteiligungen werden heute meist schon mehr Mitarbeiter beschäftigt und größere Summen umgesetzt als in den Kernverwaltungen selbst – und die Welle der Ausgliederungen ist ungebrochen. Viele der ausgelagerten Einheiten gründen ihrerseits wieder Töchter und lassen sich zudem, da häufig bereits dem Wettbewerb ausgesetzt, weniger von kommunalpolitischen als vor allem von ökonomischen Überlegungen leiten.

26. - 27. August 2002 in Berlin

Kommunen im Wettbewerb: Ranking - Rating - Benchmarking.

Modischer Trend oder effiziente Informationsinstrumente?

In einer zunehmend global und international orientierten Wirtschaft spielt Wettbewerbsfähigkeit von Städten und Regionen eine zentrale Rolle. Ranking, Rating und Benchmarking stellen in diesem Kontext sehr unterschiedliche Instrumente zur Messung kommunaler Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit dar. Sie sind heftig umstritten, da die gewählten Indikatoren zum Teil als untauglich angesehen werden (Ranking). Sie sind sehr sensibel, weil es um die Kreditwürdigkeit geht (Rating), und sie sind komplex und auch gefürchtet, da sie zum Leistungsvergleich genutzt werden können (Benchmarking).

24. Juli 2002 in Berlin

Vom Wachstum zum Rückbau: Planung und Steuerung der Stadtentwicklung in Zeiten des Wandels

Auswirkungen des demografischen Wandels werden auf allen kommunalrelevanten Handlungsfeldern erwartet. Nicht nur der prognostizierte absolute Bevölkerungsrückgang, sondern auch die Bevölkerungszusammensetzung und die Haushaltsstrukturen signalisieren mittelund langfristig Handlungsbedarf. Stadtentwicklung und Wohnungswirtschaft müssen sich auf diese veränderten Rahmenbedingungen einstellen und angepasste Planungsstrategien und -konzepte entwickeln. Neben planerischen Aspekten stellen sich neue Anforderungen hinsichtlich der Bodenordnung und des Flächenmanagements.

10. Juli 2002 in Dortmund

Was geht noch? Perspektiven und Steuerung unserer Städte

Dortmunder Symposium

24. - 25. Juni 2002 in Berlin

Die Kommunen in Zeiten demografischer Umbrüche

Prognosen zur demografischen Entwicklung in Deutschland stimmen darin überein, dass es mittel- bis langfristig zu tiefgreifenden Bevölkerungsveränderungen kommen wird: einem deutlichen Bevölkerungsrückgang, Überalterung, Zuwanderungen und zu einer Veränderung der Haushaltsstrukturen.

17. - 18. Juni 2002 in Berlin

Bedeutung und erste Erfahrungen zur Umsetzung der neuen Regelungen nach § 78 a-g SGB VIII in der Kinder- und Jugendhilfe

Zum 1. Januar 1999 ist die Neuregelung der Kostenbestimmungen des SGB VIII (§ 78a ff) in Kraft getreten. Ihr Ziel war laut der Gesetzesbegründung "die Dämpfung der Kostenentwicklung in der Kinder- und Jugendhilfe, insbesondere im Bereich der stationären und teilstationären Leistungen, die Schaffung einer stärkeren Transparenz von Kosten und Leistungen sowie eine Verbesserung der Effizienz der eingesetzten Mittel."

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