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Reihe

12. - 13. Mai 2000 in Berlin

Die Kindschaftsrechtsreform - eine Reform für Kinder?

Anliegen dieser Fachtagung ist es, fast zwei Jahre nach dem Inkrafttreten der Gesetze zur Kindschaftsrechtsreform, die bisherigen praktischen Erfahrungen mit der Umsetzung der Kindschaftsrechtsreform mit Vertreterinnen und Vertretern aus der öffentlichen und freien Jugendhilfe und insbesondere auch Familienrichterinnen und Familienrichtern zu diskutieren. Dabei soll die Interessenlage des Kindes im Mittelpunkt stehen.

30. - 31. März 2000 in Berlin

Rechtzeitiges Erkennen von Fehlentwicklungen im frühen Kindesalter und das angemessene Reagieren von Jugendhilfe und Medizin unter besonderer Berücksichtigung von Datenschutz und Schweigepflicht

Problembelastete Familien haben oftmals eine geringere Schwellenangst, medizinische als soziale Hilfe anzunehmen. Deshalb ist eine „Überweisung“ in der Sozialarbeit aus klienten- und aufgabenbedingten Gründen schwieriger als in der Medizin. Einerseits empfinden es viele Familien als belastend, wenn „Professionelle alles wissen“, z.B. durch interdisziplinäre Runde Tische mit Schweigepflichtentbindung. Andererseits aber belastet die Schweigepflicht der Mediziner oft den Informationsfluss in Richtung Jugendamt und verhindert damit, rechtzeitig effektive Hilfeformen entwickeln zu können.

20. - 22. März 2000 in Berlin

Mitwirkung und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen - Hindernisse, Probleme, Erfolge

Kinder und Jugendliche haben ebenso wie volljährige Bürger einen Anspruch darauf, ihre Lebenswelten aktiv mitzugestalten. Seit Mitte der 90er Jahre sind Mitsprache und Mitwirkung daher zunehmend zu einem eigenständigen Handlungsfeld der Kinder- und Jugendarbeit geworden. Solche Beteiligung dient zudem einer verstärkten Einübung in selbstverantwortetes Handeln und fügt sich in den Wandel der Gesellschaft ein.

29. - 30. November 1999 in Berlin

Verantwortung, Aufgaben und Möglichkeiten der Jugendhilfe zur Sicherung der Chancen junger Menschen auf Ausbildung und Arbeit

Im Rahmen gegenwärtiger Strukturen sind die Möglichkeiten der Hilfen zur Arbeit nicht ausgeschöpft. Anliegen dieser Veranstaltung die es deshalb, einen Beitrag zur offensiven fachlichen Auseinandersetzung der Jugendhilfe mit den Anforderungen, die sich aus der Ausbildungsnot und Jugendarbeitslosigkeit ergeben, zu leisten und der Selbstverständigung über Rolle und Möglichkeiten der Jugendhilfe in diesem Feld zu dienen.

15. November 1999 in Berlin

Braucht flexible Jugendpolitik ein neues Jugendamt?

Die öffentliche Verwaltung, insbesondere die Kommunalverwaltung, befindet sich in einem grundlegenden Prozeß der Neustrukturierung. Dieser Prozeß war lange überfällig. Im Gegensatz zu früheren sektoralen Organisationsveränderungen geht es diesmal um eine alle Verwaltungsbereiche und das Verwaltungshandeln erfassende Veränderung.

01. - 02. Oktober 1999 in Berlin

Lokale Agenda 21

Die Agenda 21 wurde im Sommer 1992 auf der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro als weltweites Handlungsprogramm für das 21. Jahrhundert beschlossen. Dieses Handlungsprogramm betont in Kapitel 28 die wichtige Rolle der Kommunen bei der Erzielung globaler Erfolge in Richtung einer nachhaltigen, zukunftsbeständigen Entwicklung. Damit wird ein Prozeß beschrieben, der gewährleisten soll, daß die gegenwärtigen Generationen weder auf Kosten der Natur, noch auf Kosten anderer Menschen und zukünftiger Generationen leben.

21. - 22. Juni 1999 in Berlin

Was tun mit den Schwierig(st)en?

Die Beschäftigung mit der Frage „Was tun mit den Schwierig(st)en?“ ist inzwischen ein Dauerbrenner sowohl in der Tagespresse als auch in Veröffentlichungen von Fachzeitschriften geworden. Die öffentliche Debatte darüber, ob Kinder und Jugendliche wirklich immer krimineller werden, die Gruppe der sogenannten jugendlichen Mehrfach- und Intensivtäter spürbar zunimmt und wie weit die Hemmschwellen noch sinken müssen, bevor „etwas“ passiert, wird zuweilen recht emotional geführt.

23. - 24. April 1999 in Bogensee bei Berlin

Hilfen von Anfang an

Eine wachsende Zahl interdisziplinärer Forschungsergebnisse belegen einen Zusammenhang zwischen frühen Problemen in der Eltern-Kind-Beziehung und späteren Entwicklungsstörungen und Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen.

11. - 12. Dezember 1998 in Berlin

Partnerschaftliche Kooperation oder marktwirtschaftlicher Wettbewerb?

Disputation und Verständigung zu grundlegenden Entwicklungstendenzen in der Kinder- und Jugendhilfe

Die gesellschaftlichen und strukturellen Rahmenbedingungen der Kinder- und Jugendhilfe befinden sich in einem Veränderungsprozeß, der auch das Verhältnis der freien und öffentlichen Jugendhilfe zueinander tangiert. Beide sind zunächst einmal und primär aufgefordert, dem sich verändernden gesellschaftlichen und individuellen Bedarf an Leistungen zu entsprechen, quantitativ wie qualitativ. Sie sind aber zugleich auf allen Ebenen in die Finanzkrise der öffentlichen Hände eingebunden.

16. - 17. November 1998 in Berlin

... und schuld ist im Ernstfall das Jugendamt ...

In letzter Zeit kommt es zunehmend zu staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen und zu Gerichtsverfahren gegen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendämter in Fällen, in denen trotz geleisteter Jugendhilfe Kinder zu Schaden gekommen sind (z.B. Osnabrück, Dresden). Diese Fälle erregen großes Aufsehen in der Öffentlichkeit, und sie sind verbunden mit der Infragestellung der Fachkompetenz und Sorgfaltspflicht insbesondere der Jugendämter.

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