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Reihe

23. - 24. Januar 2003 in Köln

Konfliktfeld Mobilfunk: Kommunale Handlungsspielräume und Lösungsstrategien

Der Ausbau der Mobilfunknetze zum Zweck einer bundesweit flächendeckenden Versorgung hat zur Folge, dass überall im Bundesgebiet eine Vielzahl von Sendestationen errichtet wurden und noch werden. Mit dem voranschreitenden Ausbau der Mobilfunknetze sind jedoch in der Bevölkerung die Ängste vor möglichen gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch elektromagnetische Felder gewachsen. Nicht selten können solche Befürchtungen zu emotional befrachteten Diskussionen in der Öffentlichkeit oder gar zu Klagen vor Gerichten führen.

09. - 11. Dezember 2002 in Berlin

Kommunales Finanzmanagement

Meilenstein auf dem Weg zur Haushaltskonsolidierung?

Die Umstellung des kommunalen Rechnungswesens ist nicht Selbstzweck. Gemeinsam mit anderen Elementen der Verwaltungsmodernisierung soll damit eine zukunftsorientierte Bewältigung finanzwirtschaftlicher Probleme erreicht werden. Eine präzisere Einschätzung der finanziellen Entwicklung und deren Risiken ist möglich, wenn zum einen die Datengrundlage durch eine qualifizierte Erweiterung optimiert wird, zum anderen die Steuerungselemente verbessert werden.

05. - 06. Dezember 2002 in Berlin

Kommunale Abfallwirtschaft

Aktuelle Trends und Handlungsperspektiven

Die aktuelle Situation im Abfallbereich ist für die Zuständigen auf der kommunalen Ebene nach wie vor durch eine ganze Reihe von Unwägbarkeiten geprägt. Eine Novellierung des KrW-/AbfG, die möglicherweise im Interesse von Planungssicherheit und Funktionsfähigkeit der kommunalen Abfallentsorgung läge, ist frühestens in der nächsten Legislaturperiode zu erwarten. Gleichzeitig hält die Diskussion um die Aufteilung der Entsorgungsverantwortung zwischen Kommunen und privaten Entsorgern bei Hausmüll und Gewerbeabfällen an.

28. - 29. November 2002 in Berlin

Steuerungsmöglichkeiten der Jugendhilfe im Kontext der demographischen Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland

Die demographische Entwicklung ist auch für die Kinder- und Jugendhilfe eine wichtige Größe, die nicht nur Auskunft darüber gibt, mit wie vielen Kindern und Jugendlichen in den einzelnen Aufgaben und Diensten voraussichtlich zu rechnen ist, sondern sie ist zugleich auch ein Planungsinstrument, mit dem Aussagen über sich verändernde gesellschaftliche Rahmenbedingungen und ihre Konsequenzen für die praktische Arbeit der Kinder- und Jugendhilfe getroffen werden können.

25. - 26. November 2002 in Berlin

Vom Wachstum zum Rückbau: Planung und Steuerung der Stadtentwicklung in Zeiten des Wandels

Auswirkungen des demografischen Wandels werden auf allen kommunalrelevanten Handlungsfeldern erwartet. Nicht nur der prognostizierte absolute Bevölkerungsrückgang, sondern auch die Bevölkerungszusammensetzung und die Haushalteetrukturen signalisieren mittel- und langfristig Handlungsbedarf. Stadtentwicklung und Wohnungswirtschaft müssen sich auf diese veränderten Rahmenbedingungen einstellen und angepasste Planungsstrategien und -konzepte entwickeln. Neben planerischen Aspekten stellen sich neue Anforderungen hinsichtlich der Bodenordnung und des Flächenmanagements.

11. - 13. November 2002 in Berlin

Kommunale Antikorruptionsarbeit

Erfahrungen mit Konzepten und Instrumenten

Zahlreiche Städte haben mittlerweile Beauftragte für die Antikorruptionsarbeit eingesetzt oder entsprechende Dienststellen eingerichtet – sei es aus konkretem Anlass, sei es als präventive Maßnahme. Solche Einrichtungen führen jedoch meist eher ein Schattendasein, als dass sie offensiv unterstützt würden. Denn man fürchtet, sie schadeten dem Ansehen der Stadt, säten Misstrauen unter dem Personal und betrachteten jeden Mitarbeiter als potenziellen Täter.

08. November 2002 in Berlin

Startchancen verbessern – Für ein neues Verständnis von Bildung in der Jugendhilfe

5. Berliner Diskurs zur Jugendhilfe

Bereits zum fünften Mal lädt der Verein für Kommunalwissenschaften e.V. zum Berliner Diskurs zur Jugendhilfe ein. In diesem Jahr haben wir für den Diskurs ein Thema gewählt, das seit der Verkündung der Ergebnisse der PISA-Studie eine landesweite fachliche Diskussion ausgelöst hat, an der sich sowohl Bundes- und Kommunalpolitiker als auch Lehrer, Eltern und Fachkräfte in der Jugendhilfe beteiligen.

21. - 23. Oktober 2002 in Berlin

Sozialstaat Bundesrepublik Deutschland – kein Modell?

Der "Standort Deutschland" wird vielfach wegen eines zu starren sozialen Sicherungssystems und zu unflexibler Arbeitsmarktregelungen kritisiert. Nicht von ungefähr kündigen Bundesregierung wie Opposition für die nächste Legislaturperiode Reformen an, die weit über bisherige Einschnitte in Leistungsgesetze hinausgehen sollen (z.B. Verknüpfung von Arbeitslosenversicherung und Sozialhilfe).

17. - 18. Oktober 2002 in Berlin

Nicht nur gut aufgehoben. Kindertagesbetreuung als zukunftsorientierte Dienstleistung

Eine große Stärke von Kindertageseinrichtungen als einer Lern- und Sozialisationsinstanz liegt in ihrer Ganzheitlichkeit. Aber: Die „Familienwirklichkeiten“ in der Bundesrepublik Deutschland heute sind mit den Möglichkeiten der Betreuung und Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen oft noch immer nicht vereinbar.

14. - 16. Oktober 2002 in Berlin

Controlling - Zwischen steuern und gesteuert werden

Während sich der Begriff "Controlling" in vielen Verwaltungen mittlerweile etabliert hat, kann das für den "Controllingbegriff" nicht beobachtet werden. Seine inhaltliche Dimension erfordert aber eine offene Auseinandersetzung mit den Voraussetzungen, Inhalten und Chancen eines wirkungsvollen Controlling. Die Auffassung, es handle sich um ein Instrument zur Führungsunterstützung, reicht im öffentlichen Sektor aufgrund des Fehlens von „Marktsignalen“ nicht aus.

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