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Difu-Berichte 4/2018 - Neues aus der Fahrradakademie – Veranstaltungen im neuen Jahr

Die wirksame Umsetzung von Radverkehrsmaßnahmen steht im Zentrum der Arbeit der Fahrradakademie am Difu. Das Fortbildungsprogramm 2018/2019 greift u. a. Themen wie Verkehrsknotenpunkte, Pendlerverkehr und Flächennutzungskonkurrenzen auf.

Fahrradstraße in Freiburg

Mehr Radverkehr ist eine gute Sache, da ist man sich vielfach einig. Aber wie kann man erfolgreiche Lösungen im schwierigen Kontext von Flächenkonkurrenzen, rechtlichem Rahmen und unter Einbindung verschiedenster Akteure wirksam umsetzen?

Mit Spannung wurden die Ergebnisse der im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVi) durchgeführten Erhebung „Mobilität in Deutschland (MiD)“ aus dem Jahre 2017 erwartet (letzte Erhebung war 2008). Wer jedoch mit einem deutlichen Anstieg des Radverkehrsanteils gerechnet hatte, wurde enttäuscht. Von 2008 bis 2017 stieg der Anteil im Modal Split bundesweit nur von zehn auf elf Prozent. Das Ziel des Nationalen Radverkehrsplans von 15 Prozent im Jahr 2020 scheint nicht mehr erreichbar; umso mehr ein Grund, in der Radverkehrsförderung noch aktiver zu werden. Natürlich gibt es auch Erfolgsgeschichten in einigen Städten, die den Radverkehrsanteil in dieser Zeit deutlich steigern konnten. Die Fahrradakademie am Difu trägt dazu bei, dass gute Beispiele erfolgreicher Maßnahmen Verbreitung finden. Dies erfordert solide Grundkenntnisse des Regelwerks und Planungsmodelle, die allein aber häufig nicht ausreichen, um eine Idee bis zur erfolgreichen Umsetzung voranzutreiben. Daher wird in den Veranstaltungen der Fahrradakademie Wert darauf gelegt, auch die Prozesse hinter der Umsetzung zu beleuchten und den Teilnehmenden der Seminare Gelegenheit zu geben, sich intensiv über ihre Erfahrungen auszutauschen sowie wirksame Umsetzungsstrategien zu entwickeln.

Das Jahresprogramm 2018/2019 startet mit der Seminarreihe „Radverkehr an Knotenpunkten (Vertiefungsseminar)“, die bis zum Jahresende eine intensive Beschäftigung mit diesem – besonders für den sicheren Radverkehr wichtigen Thema – anbietet.

Weitere Themen des kommenden Jahresprogramms werden sein:

  • Kampagnen und Aktionen für einen sicheren Radverkehr (Februar/März 2019),
  • Strategien und Maßnahmen, um Pendler auf das Fahrrad zu bekommen (März/April 2019),
  • Zielkonflikte und Flächenkonkurrenzen bei der Radverkehrsplanung – mit Exkursionselementen in Heidelberg, Augsburg und Köln (Juni 2019).

Zudem findet am 27./28. November 2018 unter dem Motto „Radverkehr in der Stadt-Umland- Beziehung“ die 12. Fahrradkommunalkonferenz der Fahrradakademie in Osnabrück statt. Termine, Programmdetails und Anmeldemöglichkeiten zu den Seminarreihen und zur Kommunalkonferenz sind auf der Website der Fahrradakademie zu finden (siehe auch auf S. 23 und 24).

Das Schwesterprojekt „Fahrradportal“ ist übrigens die wichtigste deutschsprachige Online-Quelle für Fachinformationen und Neuigkeiten rund um das Thema Radverkehr und bietet wertvolle Anregungen. Gefördert werden Fahrradakademie und Fahrradportal durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Weitere Informationen: 

Sebastian Bührmann M.A., PBD Urb. (SFU Canada)
+49 30 39001-108
buehrmann@difu.de

Dipl.-Geogr. Tobias Klein
+49 30 39001-175
klein@difu.de

nationaler-radverkehrsplan.de/de/fahrradakademie

nationaler-radverkehrsplan.de/

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