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Difu-Berichte 4/2018 - Difu intern

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Abgebildete (v.l.n.r.) Carsten Kühl (Foto: Tina Merkau), Manja Estermann, Detlef Landua, Thomas Mohr, Carolin Wolf (Fotos: Difu).

3 Fragen an Prof. Dr. Carsten Kühl, Difu-Institutsleiter seit August

Nach den ersten 100 Tagen: Haben Sie Ihre Entscheidung für das Difu bereut, seit Sie es von innen kennen?
Nein, überhaupt nicht! Mit jedem weiteren Tag wird mir immer mehr bewusst, was für ein exzellentes Institut das Deutsche Institut für Urbanistik für alle kommunalen Fragestellungen ist. Dank des großen Engagements, der Kompetenz und Kreativität der Mitarbeiterschaft ist es uns möglich, den Kommunen mit interdisziplinären Forschungsergebnissen und praxis-orientierten Fortbildungsangeboten als Ratgeber zur Seite zu stehen und sie für die kommenden Herausforderungen gut zu unterstützen. Mit meinen Erfahrungen in angewandter Forschung, Mitarbeiterführung und mit verschiedenen Institutionen des öffentlichen Sektors möchte ich dazu beitragen, den guten Ruf des Instituts zu sichern und zu mehren.

Was sind die Difu-Forschungs- themen in der nächsten Zeit?
Wohnraumversorgung steht ganz oben auf der Agenda. Hier hat das Difu mit der Roadmap Bodenpolitik wichtige Impulse gegeben und wird auch weiterhin intensiv dazu arbeiten. Vielfalt ist nicht erst seit 2015 ein Thema. Es ist wichtig, gute Ideen für ein friedliches Miteinander zu entwickeln auch damit gegen die zunehmende gesellschaftliche Spaltung anzugehen. Kommunaler Klimaschutz ist kein Modethema, er muss in alle Handlungsebenen integriert und als ständige Aufgabe verstanden werden. Wie umweltverträgliche Mobilität umgesetzt werden kann, so dass dem gewachsenen Mobilitätsbedarf entsprochen wird und die Stadt nicht im Stau erstickt, ist eine weitere zentrale Aufgabe. Last, but not least sind Infrastruktur und Digitalisierung für die Kommunen ein wichtiges Zukunftsfeld: Hier geht es neben Versorgungsfunktionen natürlich auch um das Thema
Sicherheit.

Wo wollen Sie neue Akzente setzen?
Neben der Bearbeitung von Forschungsthemen ist eine weitere zentrale Aufgabe des Difu die praxisorientierte Fortbildung vorrangig kommunaler Führungskräfte in Berlin oder vor Ort in den Kommunen. Das Difu sollte meines Erachtens seine Beziehungen zu den Kommunen, Kommunalverbänden und Forschungseinrichtungen weiter stärken. Hierfür müssen wir die Kommunikation mit den Partnern ausbauen und möglicherweise auch über neue Formate zur Anbahnung von Begegnungen nachdenken. Als größtes Stadtforschungsinstitut im deutschsprachigen Raum sind wir als Schnittstelle zwischen Verwaltung und Politik in einer einzigartigen Position. In der Zukunft kommt es darauf an, diese Potenziale noch intensiver zu nutzen.

Manja Estermann
unterstützt als Elternzeitvertretung seit September 2018 das Team im Forschungsbereich Umwelt am Difu-Standort Köln. Die Kommunikationswissenschaftlerin und Germanistin wird in den Projekten „Kommunale Klimabühne – Wettbewerb Klimaaktive Kommune“, „Neue Impulse im Kommunalen Klimaschutz“ sowie bei der „Kommunalen Klimakonferenz“ u.a. im Veranstaltungsmanagement und in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit mitwirken. Nach dem Abschluss ihres Studiums sammelte Manja Estermann erste Erfahrungen im Bereich PR und Event im Agenturleben und arbeitete als Marketing-Managerin in einem großen Verlagshaus in Köln.

Detlef Landua
war von 2008 bis 2018 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsbereich Stadtentwicklung, Recht und Soziales des Difu am Standort Berlin beschäftigt. Der Soziologe arbeitete zunächst als Projektleiter drei Jahre in einem Forschungsprojekt im Themenbereich der Jugendhilfe zu „Frühen Hilfen“ und unterstützte anschließend durch sein fundiertes methodisches Know-how eine Vielzahl von empirisch ausgerichteten und teilweise bereichsübergreifenden Forschungsprojekten. Detlef Landua war darüber hinaus bis Anfang 2018 Datenschutzbeauftragter des Difu.

Thomas Mohr
ist seit September 2018 am Difu-Standort Berlin in der neu geschaffenen Funktion als Teamleiter Finanzen & Controlling im Bereich der allgemeinen Verwaltung tätig. Nach dem Fachhochschulstudium zum Diplom-Finanzwirt wechselte er von der Steuerverwaltung in die Privatwirtschaft und sammelte über viele Jahre hinweg umfangreiche Erfahrungen in verschiedenen, teilweise internationalen Unternehmen und im Prüfungsbereich. Zuletzt war er als Kämmerer in einer Kleinstadt tätig und hat daher ein besonderes Verständnis für die kommunalen Belange und Bedürfnisse.

Carolin Wolf
die seit April 2016 wissenschaftliche Referentin der Institutsleitung am Standort Berlin war, hat das Difu Ende August 2018 verlassen, um sich neuen beruflichen Aufgaben bei der Berliner Lebenshilfe zuzuwenden. Sie hat in ihrer Zeit am Difu vor allem Projekte rund um die Umsetzung des internen Strategieprozesses bearbeitet. Schwerpunkte lagen dabei auf der Verbesserung des Kundenbeziehungsmanagements, auf dem Redesign des Corporate Designs des Difu sowie auf der Vorbereitung des geplanten Relaunchs der Webseite des Instituts.

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