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Difu-Berichte 4/2018 - Baukulturbericht: Das vielfältige Erbe bewahren und kreativ fortentwickeln

Im Auftrag der Bundesstiftung Baukultur erarbeitete das Difu den „Baukulturbericht 2018/19 – Erbe – Bestand – Zukunft“. Im Fokus steht der Gebäudebestand und damit die Frage, wie Qualitäten bewahrt und weiterentwickelt werden können.

Fachwerkhaus in Erfurt.

Die Städte von morgen existieren größtenteils bereits heute. Die aktuellen Neubautätigkeiten werden bis zum Jahr 2030 nur rund neun Prozent am Gesamtgefüge der Stadt ausmachen. Von daher gilt es, in Zeiten des Baubooms die Qualitäten des Vorhandenen nicht aus dem Blick zu verlieren. Doch wie qualitätsvoll ist eigentlich das bereits Bestehende? Erfüllt der Siedlungsbestand überhaupt die vielfältigen baukulturellen Qualitätsmerkmale? Im Auftrag der Bundesstiftung Baukultur ist das Difu diesen und weiteren Fragen nachgegangen. Anfang November 2018 veröffentlichte die Bundesstiftung Baukultur die Ergebnisse als „Baukulturbericht 2018/19 Erbe – Bestand – Zukunft“. In der Publikation kommen unterschiedliche Blickwinkel zum Tragen: Die Bedeutung des historischen Erbes für die Identität einer Stadt wird ebenso beleuchtet wie die in Anspruch genommenen Ressourcen oder die Qualität der verbauten Materialien.

In den Kapiteln „Bestand und Erbe“, „Baukulturelle Herausforderungen in Deutschland“ und „Gesellschaftliche Wahrnehmung“ werden zunächst die Merkmale der unterschiedlichen Bauepochen, ihr jeweiliger gesellschaftlicher Stellenwert und die damit verbundenen Herausforderungen untersucht. Die vertiefenden Themenschwerpunkte „Gemischte Quartiere weiterbauen“, „Umbaukultur etablieren“ und „Erfolgreiche Prozesse gestalten“ fokussieren unterschiedliche Modelle, Strategien und Herausforderungen, die mit einer Weiternutzung des Gebäudebestandes verbunden sind.

Erkenntnisse zum aktuellen Themenfeld wurden wie bei den beiden Vorgängerberichten mit Hilfe unterschiedlicher Methoden gewonnen. Das Difu hat eine Kommunalbefragung durchgeführt, an der sich bundesweit mehrere hundert Kommunen beteiligten. Ergänzt wurden die Umfrageergebnisse durch eine forsa-Bevölkerungsbefragung. Mehrere Gutachter haben zudem im Auftrag der Bundesstiftung Baukultur ihre spezifische Sicht auf das Thema in einem Gutachten zusammengefasst und dieses dem Difu für die Bearbeitung der Textinhalte zur Verfügung gestellt. Anhand zahlreicher Beispiele, welche die Bundesstiftung als „Gute Beispiele“ aufbereitet hat, wird darüber hinaus verdeutlicht, wie eine kreative Weiter- oder Umnutzung des Gebäudebestandes in den Städten und Gemeinden aussehen kann, damit das bereits Vorhandene die gebaute Umwelt auch in Zukunft bereichert.

Erneut werden die zentralen Ergebnisse im Bericht in Kernbotschaften zusammengefasst und als Handlungsempfehlungen konkretisiert. Sie richten sich an alle Akteure, die an der Wertschöpfungskette Bau beteiligt sind. Den Handlungsempfehlungen liegt dabei eine Kernbotschaft zu Grunde: Die Städte und Gemeinden in Deutschland verfügen über ein vielfältiges bauliches Erbe, das überwiegend bewahrt und kreativ weitergenutzt werden sollte.

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