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Difu-Berichte 4/2015 - Wettbewerb "Kommunaler Klimaschutz 2015" – Gewinner prämiert

Preisverleihung auf der Internationalen Kommunalen Klimakonferenz (ICCA) in Hannover

Logos des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und der Nationalen KlimaschutzinitiativeInsgesamt neun teilnehmende Städte, Gemeinden und Landkreise des Wettbewerbs "Kommunaler Klimaschutz" erhielten je 25.000 Euro für ihre vorbildlichen Projekte zum CO2-Sparen – mit der Auflage, das Preisgeld wieder in den Klimaschutz zu investieren. Auf diese Weise wird das Engagement vor Ort weiter gestärkt. Ausgelobt wird der Wettbewerb seit 2009 vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit zusammen mit dem Deutschen Institut für Urbanistik (Difu). Kooperationspartner sind der Deutsche Städtetag, der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund.

Die Preisverleihung fand in diesem Jahr im Rahmen der ICCA, der Internationalen Kommunalen Klimakonferenz (International Conference on Climate Action) statt, die vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz sowie vom Difu am 1.und 2. Oktober 2015 in Hannover ausgerichtet wurde. Zum Auftakt des "High Level Panels" hob Professor Martin zur Nedden, Leiter des Difu, gemeinsam mit dem niedersächsischen Umweltminister Stefan Wenzel die Bedeutung der Kommunen im Rahmen der Weltklimaverhandlungen hervor. Zum Abschluss der Konferenz stellten Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks und Minister Wenzel die "Hanover Declaration – Local Action Driving Transformation" (Erklärung von Hannover – Kommunen gestalten die Zukunft) vor. Die Deklaration ist das Ergebnis der Konferenz und soll als Botschaft von der Bundesumweltministerin zur  Weltklimakonferenz im Dezember nach Paris getragen werden.

 

 

Klimaschutz macht nicht an Grenzen halt

Vertreter der kommunalen Spitzenverbände – Detlef Raphael, Beigeordneter für Umwelt und Wirtschaft des Deutschen Städtetages; Roland Schäfer, Präsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes sowie Bernhard Reuter, Vizepräsident des Deutschen Landkreistages – gaben die Preisträger bekannt. Gemeinsam mit ihnen überreichte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Rita Schwarzelühr-Sutter, die Preise und gratulierte den neun prämierten Kommunen: "Der kommunale Klimaschutz ist für mich persönlich das 'Herzstück' nationaler Klimaschutzaktivitäten und eines meiner zentralen politischen Anliegen. Wir brauchen aktiven Klimaschutz, der dort ansetzt, wo die Menschen leben und arbeiten. Der Wettbewerb ist eine hervorragende Möglichkeit, erfolgreiche  Klimaschutzprojekte von Kommunen zu würdigen. Ich gratuliere allen Preisträgern und danke ihnen für ihr Engagement." Gleich zwei Preisträgerkommunen zeichnen sich in diesem Jahr auch durch eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit aus. Die Stadt Rheinberg arbeitet mit niederländischen, der Kreis Traunstein mit österreichischen Kommunen zusammen. Entsprechend war auch je ein Vertreter aus den Nachbarländern bei der Preisverleihung auf der Bühne vertreten.

 

 

Die Preisträger haben sich gegen insgesamt 119 Bewerbungen aus ganz Deutschland durchgesetzt, die von Anfang Februar bis Ende März 2015 eingereicht wurden.

Die neun gleichrangigen Gewinner des Wettbewerbs 2015

Kategorie "Kommunaler Klimaschutz durch Kooperation" (45 Bewerbungen)

  • Stadt Beckum (Nordrhein-Westfalen): Interkommunaler und energieautarker Baubetriebshof
  • Stadt Siegen (Nordrhein-Westfalen): Gründung und Organisation des Energievereins Siegen-Wittgenstein e.V.
  • Stadt Rheinberg (Nordrhein-Westfalen) stellvertretend für die insgesamt elf KliKER-Kommunen:
    KliKER– Klimaschutz in Kommunen in der Euregio Rhein-Waal

Kategorie "Kommunales Energie- und Klimaschutzmanagement" (15 Bewerbungen)

  • Landkreis Oldenburg zusammen mit den Gemeinden Ganderkesee, Dötlingen, Lemwerder und der Stadt Twistringen (Niedersachsen): Regionales Energiemanagement – REM kommunal
  • Stadt Mannheim (Baden-Württemberg): Klimaschutz-Aktionsprogramm "FlurfunkE"
  • Samtgemeinde Harsefeld (Niedersachsen): Energie- und CO2-Einsparungen der Kläranlage

Kategorie "Kommunaler Klimaschutz zum Mitmachen" (59 Bewerbungen)

  • Landkreis Northeim zusammen mit den Landkreisen Osterode und Göttingen (Niedersachsen): Dörfer wetteifern um den Klimaschutz
  • Stadt Offenbach (Hessen): Kostenlose Energieeffizienzberatung für Unternehmen
  • Landkreis Traunstein (Bayern) zusammen mit dem Landkreis Berchtesgadener Land und dem Salzburger Seenland: Klimaladen – Was hat mein Konsum mit dem Klima zu tun?

 

 

Wettbewerb "Klimaaktive Kommune" startet im Januar 2016

Logo des Wettbewerbs "Klimaaktive Kommune" 2016Mit neuem Namen geht der Wettbewerb in die achte Runde. Neben bewährten Kategorien gibt es auch eine neue Kategorie: "Klimaanpassung in der Kommune". Der neue Name soll unterstreichen, dass das Klima-Engagement von Kommunen zunehmend über das Thema Klimaschutz hinausgeht. Initiiert wird der Wettbewerb weiterhin vom Bundesumweltministerium und dem Difu. Gesucht werden Kommunen und Regionen, in denen beispielsweise Themen wie klimagerechtes Bauen und Sanieren, Klimaanpassung, klimafreundliche Mobilität, Suffizienz oder länderübergreifende Klimaaktivitäten eine Rolle spielen. Gefragt sind erfolgreich realisierte und wirkungsvolle Klimaprojekte. Von Mitte Januar bis Ende März 2016 können Kommunen und Regionen Bewerbungen in drei Kategorien einreichen:

  • Kategorie: "Kommunale Klimaprojekte durch Kooperation"
    Vorbildlich realisierte Klimaprojekte, die Ergebnis einer erfolgreichen Kooperation mit verschiedenen Akteuren in der Kommune und/oder mit anderen Kommunen sind. Relevant sind insbesondere die Resultate der Zusammenarbeit, wie z.B. Mobilitätsvorhaben, Bauprojekte oder Beratungsangebote.
  • Kategorie "Klimaanpassung in der Kommune"
    Erfolgreiche kommunale Ansätze, die das Querschnittsthema Klimaanpassung vor Ort voranbringen, z.B. konkrete Maßnahmen, fachübergreifende Strategien oder Modellprojekte. Dabei sind auch Synergien von Klimaschutz und Klimaanpassung wünschenswert.
  • Kategorie "Kommunale Klimaaktivitäten zum Mitmachen"
    Erfolgreich umgesetzte Aktionen, um Menschen vor Ort zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen und/oder Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels zu motivieren, z.B. kommunale Kampagnen oder spezifische Angebote.

Für die Auszeichnung der Preisträger stehen insgesamt 225.000 Euro und damit 25.000 Euro je Preisträger zur Verfügung. Das Preisgeld soll wieder in Klimaprojekte investiert werden. Die Gewinner werden im Rahmen einer öffentlichen Preisverleihung, die  voraussichtlich im November 2016 stattfinden wird, bekannt gegeben und ausgezeichnet.

Weitere Informationen: 

Mehr Informationen, ausführliche Artikel, Filme und Fotos von den ausgezeichneten Projekten und der Preisverleihung:
http://www.klimaschutz.de/wettbewerb2015.

Alle Informationen sowie die Bewerbungsunterlagen zum Wettbewerb "Klimaaktive Kommune" werden rechtzeitig bekannt gegeben unter http://www.klimaschutz.de/wettbewerb2016

Ansprechpartnerinnen:

Anna Hogrewe-Fuchs
Telefon: 0221/340308-16
E-Mail: hogrewe-fuchs@difu.de

Ulrike Vorwerk, M.A.
Telefon: 0221/340308-17
E-Mail: vorwerk@difu.de

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