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Difu-Berichte 4/2015 - Mediennachlese – Auswahl

[…] "Wir weisen im Difu seit langem auf die Vernachlässigung öffentlicher Infrastruktur, insbesondere kommunaler Verkehrswege, hin. Deswegen geht die Unterstützung des Bundes in die richtige Richtung. Kommunen erhalten wieder größere Planungssicherheit. Mit Blick auf den  Investitionsstau von 35 Milliarden Euro allein im Bereich der kommunalen Straßen sind die Bundesmittel aber nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Wir sollten uns daher mehr über Zukunftskonzepte unterhalten als immer nur über die Größe der Milliardenlücke im Investitionsbudget. Ein Umdenken bei Mobilität und Verkehr ist notwendig: Verkehrsreduzierende Stadt- und Regionalstrukturen, integrierte, multimodale Verkehrsverbünde, Carsharing und vieles andere mehr machen die Städte zukunftsfähig. Bund und Länder müssen dafür geeignete Rahmenbedingungen schaffen." Dr. Busso Grabow, Geschäftsführer Deutsches Institut für Urbanistik (Difu) […]
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Verlagsspecial Infrastruktur, 8.11.2015

Laut Deutschem Institut für Urbanistik wurde der Begriff Gentrifizierung in den 60er-Jahren von der britischen Soziologin Ruth Glass geprägt, die Veränderungen im Londoner Stadtteil Islington untersuchte. Abgeleitet vom englischen Ausdruck "gentry", das bedeutet niederer Adel, wird er seither zur Charakterisierung von Veränderungsprozessen in Stadtvierteln verwendet und beschreibt den Wechsel von einer statusniedrigeren zu einer statushöheren (finanzkräftigeren) Bewohnerschaft, der oft mit einer baulichen Aufwertung und steigenden Mietpreisen einhergeht. In Deutschland ist eine solche Entwicklung vor allem in Berlin sichtbar, wo nach der langen Teilung der Stadt zahlreiche Stadtviertel erst allmählich Zuzug erfuhren und aufgewertet wurden. Die Miet- und Immobilienpreise ziehen hier seit Jahren an. Rhein-Zeitung, 31.10.2015

Wohnungsknappheit und verstopfte Straßen: Warum ziehen immer mehr Menschen in die Großstadt? Live-Sendung mit Prof. Harald Herrmann, BBSR, Ricarda Pätzold, Difu, Burkhard Jung, Leipzig, Prof. Martin Haag, Freiburg im Breisgau. Deutschlandfunk,  "Länderzeit", 28.10.2015, 10.10-11.10 Uhr, zum Nachhören unter http://www.deutschlandfunk.de/wohnungsknappheit-und-verstopfte-strassen-warum-ziehen.1771.de.html?dram:article_id=335144

In Großstädten herrscht ein enormer ökonomischer Druck auf jede freie Fläche. Anders dagegen auf dem Land. […] Obwohl dies auch in vielen Gemeinden und Dörfern kritisch gesehen wird, weisen die Verwaltungen immer neue Baugebiete aus – sagt Thomas Preuss, der am Deutschen Institut für Urbanistik in Berlin Konzepte zum Flächensparen erarbeitet. "Die Kommunen konkurrieren um Einwohner und auch um Gewerbebetriebe, sie wollen die Ansiedlung von neuen Familien und Unternehmen erreichen, indem sie Flächen neu ausweisen. […] Tatsächlich aber machen die Kommunen ihre Lage damit nur noch schlimmer, glaubt Thomas Preuss, denn neues Bauland zu erschließen kostet viel Geld: "Es ist ganz klar auch ein ökonomisches Problem. Immer wenn wir an den
Rändern der Städte neue Infrastruktur schaffen, brauchen wir technische Infrastruktur, für Wasser, für Abwasser, für die Elektroanbindung. Und wir brauchen auch neue soziale Infrastruktur. Wir müssen Schulplätze schaffen, Kindergartenplätze.“ […] Deutschlandfunk, 24.10.2015

Das stark gestiegene Verkehrsaufkommen und vor allem die Zunahme des Lkw-Verkehrs zehrt an der Substanz vieler Brücken. […] Im Netz der Autobahnen und Bundesstraßen gibt es laut Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur etwa 39000 Brücken. Das Deutsche Institut für Urbanistik hat ermittelt, dass darüber hinaus mehr als 60 000 Brücken in kommunaler Verantwortung liegen. Ein großer Teil dieser Brücken wurde vor mehr als 40 Jahren gebaut – zu diesem Zeitpunkt hatte man die damaligen Verkehrsprognosen vor Augen. Die "Beförderungsleistungen im Straßengüterverkehr" weisen jedoch dramatische Steigerungsraten auf: Setzt man das Jahr 1980 als 100 Prozent an, so wurden diese Beförderungsleistungen bis ins Jahr 2010 hinein nahezu verfünffacht. […] der gemeinderat, 1.10.2015

Großwohnsiedlungen sind die ungeliebten Erbschaften der Moderne […] Tatsächlich können deutsche Städte und Kommunen die vier Millionen Wohnungen in Großwohnsiedlungen […] unmöglich aufgeben, da diese "allein schon aufgrund ihrer schieren Dimension für die soziale Wohnraumversorgung auf lange Sicht unverzichtbar sind", wie es die Autoren der Studie "Weiterentwicklung großer Wohnsiedlungen" ohne großen Interpretationsspielraum formulieren. Erstellt wurde die Studie durch das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) im Auftrag des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie
(HBD), des Bundesverbandes Baustoffe – Steine und Erden (BBS), des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) sowie des Kompetenzzentrums Großsiedlungen. […]
Immobilien Zeitung, 1.10.2015

Beim Thema Leerstand gibt es viele Emotionen, aber wenige Informationen. Zwei Plattformen wollen das ändern. […] In Deutschland gibt es kein einheitliches Register, schon gar kein öffentliches. Das Thema Leerstand bleibt undurchsichtig. Dabei betont selbst eine Studie im Auftrag des BBSR: Es  braucht eine kontinuierliche, flächendeckende Beobachtung. In einer Art bürgerlicher Selbstermächtigung werden die Leerstandsmelder-Portale da aktiv, wo die Politik eine Lücke lässt. "Sie sind Facetten einer neuen Tendenz in der Stadtentwicklung", sagt Martin zur Nedden, Direktor des Deutschen Instituts für Urbanistik. "Dieser informelle Urbanismus ist ein Ausdruck dafür, dass Bürger in ihrem Umfeld Handlungsbedarf sehen und nicht mehr nur zuschauen wollen." […] brand eins, 9/2015

Busso Grabow will nicht immer nur über Geld reden. Der wohl profilierteste Kenner der kommunalen Verkehrsmisere hat keine Lust mehr auf die ewigen Milliarden-Forderungen […]. "Wir sollten uns mehr über Ideen und Konzepte unterhalten, als über die Größe der Milliardenlücke im Verkehrsbudget", sagte der Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Urbanistik auf dem 3. Infrastrukturgipfel der "Welt" in Berlin: "Es hilft nicht, immer Mehr vom Gleichen zu fordern", sagt Grabow: "Es sollte darum gehen, wie wir in Zukunft anders bauen können." […] "Smart Investments" fordert Grabow: Kommunen sollten Car-Sharing unterstützen, U- und S-Bahnhöfe barrierefrei machen und Abstellplätze für Pedelecs machen. […] Grabows Ideen fanden beim "Welt"-Infrastrukturgipfel die Zustimmung der Haushaltspolitiker der Regierungsparteien. […] Die Welt, 29.9.2015

Quer durch Deutschland verfallen Schulen, werden gerade so weit instand gesetzt, dass sie noch den Brandschutzbestimmungen entsprechen. […] Formaljuristisch hat das natürlich alles seine Ordnung: Die Städte und Gemeinden sind tatsächlich allein verantwortlich für die Finanzierung der Schulgebäude und des laufenden Betriebs – Heizung und Wasser, Möbel, Papier, Instandsetzung aller Art. Aber das Deutsche Institut für Urbanistik (DIfU) vergangenes Jahr im Auftrag der KfW Bank die Kämmerer der Städte und Gemeinden in Deutschland fragte, ob sie ausreichend Geld hätten, ihre Schulen instand zu halten, war die Antwort ein schallendes Nein. Stattdessen zeigt die Studie, wie massiv das Finanzloch in den Kommunen mittlerweile ist. Auf 32 Milliarden Euro schätzt das DIfU den Investitionsstau an den Schulen. […] DIE ZEIT, 17.9.2015

30 Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister, darunter aus Lüneburg, haben sich umfassend mit Fragen der sozial gerechten und ökologisch verträglichen Versorgung mit Wohnraum befasst. Grundlage hierfür lieferte das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) mit seiner aktuellen Studie "Städte auf Kurs Nachhaltigkeit", die sich auch mit den Themen nachhaltige kommunale Finanzen und nachhaltige Mobilität befasst. Die Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister nehmen am Dialog "Nachhaltige Stadt" des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE) teil. Die Studie bildet den Stand der wissenschaftlichen Diskussion ab und nimmt Bezug auf aktuelle Positionspapiere der Kommunen sowie auf Interviews, die das Difu mit den Oberbürgermeistern führte. Darin beschreiben die Wissenschaftler die Herausforderungen und mögliche Lösungswege. […] landeszeitung.de, 17.9.2015

"[…] Smart City – das sind bezogen auf Deutschland nicht primär Planstadtentwürfe auf der grünen Wiese oder auf Konversionsflächen. Das bedeutet ebenso den Umbau unserer baulich-räumlichen und infrastrukturellen Strukturen in Richtung auf maximale Energie- und Ressourceneffinzienz inklusive der Berücksichtigung sozialer Belange der Bürger. Wissenschaft, Forschung und Industrie müssen sich mit ihren Projekten daher unmittelbar an den Belangen der Kommunen orientieren. Umgekehrt sollten sich kommunale Entscheidungsträger verstärkt in förderpolitische Maßnahmen einbringen. Ein gutes Beispiel ist die vom Deutschen Institut für Urbanistik koordinierte Nationale Plattform Zukunftsstadt. […]" der gemeinderat, 9/15

[…] Obwohl der demographische Wandel die Bevölkerung seit 2003 insgesamt schrumpfen lässt, verzeichnen die meisten Metropolen einen deutlichen Einwohnerzuwachs. "Der Trend zurück in die Stadt ist da", sagt Martin zur Nedden, Wissenschaftlicher Direktor und Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Urbanistik. Dabei seien es keineswegs nur Ältere, die eine gute medizinische Versorgung suchen, oder Zuwanderer die den Jobchancen folgen, so der Professor. Gerade auch junge Eltern, die typischen Stadtflüchtigen, verschmähen die Vorstadtidylle immer öfter, weil sich die doppelte Berufstätigkeit mit kurzen Wegen zur Kita, zur Schule, zum Schwimm- und Musikunterricht leichter bewerkstelligen lässt. […] Werte-Magazin, 9/2015

 

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