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Difu-Berichte 4/2014 - Urban Future

Difu an internationaler Konferenz beteiligt

Am 18. und 19. November 2014 fand in Graz die internationale „URBAN FUTURE Global Conference“ mit rund 1 000 Teilnehmenden aus 43 Nationen statt. Partner der Konferenz waren u.a. die Vereinten Nationen, die EU-Kommission und die Stadt Graz. Die Konferenz war angekündigt als eine der wenigen weltweiten Veranstaltungen, die bei der Frage, wie Städte und Ballungsräume nachhaltig entwickelt werden können, den Fokus nicht auf ein Thema legen, sondern mit den Schwerpunkten Mobilität, Energie, Stadtplanung und Kommunikation, in denen insgesamt knapp 200 Vorträge angeboten wurden, die wichtigsten Stellschrauben inhaltlich aufgreifen wollte. Ziel war es, den Verantwortlichen aus den Städten aufzuzeigen, wie Kommunen weltweit bereits heute nachhaltig und ökologisch entwickelt werden können und was jeder selbst – nicht theoretisch, sondern ganz konkret – bewirken kann.

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Im Schwerpunkt Kommunikation, der sich vor allem den Kommunikationsformen von Städten mit ihren Bürgern widmete, präsentierte das Difu gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Heidelberg, Saarbrücken, Potsdam und Graz die Session „Von Inseln der Beteiligung zu einer integrierten Beteiligungskultur“. Auf der Basis von Forschungsergebnissen zu Möglichkeiten und Grenzen kommunaler Beteiligungskultur regten die vorgestellten Praxisbeispiele der mitwirkenden Städte zu einer intensiven Diskussion über die Bedeutung gemeinsamer Spielregeln und zur Reflexion der Rollen von Verwaltung, Politik und Bürgerschaft im Rahmen einer kommunalen Beteiligungskultur an. Offen blieben u.a. wichtige Fragen nach der Umsetzung des Anspruchs an Repräsentativität und der Mitwirkung der „immer Gleichen“. Strittig blieb auch die Einschätzung des richtigen Zeitpunkts der Beteiligung.

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Fotos: Stephanie Bock

So interessant und weiterführend die Diskussionen im Themenbereich Kommunikation waren, so zeigte sich, dass eine Verknüpfung der verschiedenen inhaltlichen Themenschwerpunkte aufgrund der Vielzahl der Vorträge nicht möglich war. Themenübergreifende Diskussionsrunden waren nicht vorgesehen, so dass es beim Eindruck von vier parallel stattfindenden Konferenzen unter einem Dach bleiben musste. Offen und weiterhin diffus blieb dabei auch das Verhältnis von Nachhaltigkeit (sustainable) und Technologieentwicklung (smart). Eine inspirierende Ausnahme bildeten die Vorträge des abendlichen „Graz Talks“. Hier wurden nicht nur Gemeinsamkeiten und Widersprüche zwischen smart und nachhaltig aufgezeigt, sondern auch deutliche Appelle zum Umsteuern in den Städten formuliert.

Weitere Informationen: 

Dr. rer. pol. Stephanie Bock
Telefon: 030/39001-189
E-Mail: bock@difu.de

http://www.urban-future.at

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