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Difu-Berichte 4/2011 - Stadtentwicklung für mehr Energieeffizienz

Berufliche Weiterbildungsstrategie des AGFW in Kooperation mit dem Difu

Anfang 2012 startet ein berufliches Weiterbildungsprogramm, das der AGFW Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und KWK e.V. entwickelt hat und u.a. in Kooperation mit dem Difu anbieten wird. Das Weiterbildungsangebot wurde im Rahmen des EUProjekts „Urban Planners with Renewable Energy Skills“ (UP-RES) entwickelt, um Wissen und Bewusstsein für Energie und die Nutzung Erneuerbarer Energien in der räumlichen Planung zu stärken. Dazu wurde der Informations- und Ausbildungsbedarf ermittelt, um notwendige Inhalte für eine Weiterbildung von Stadtplanern ableiten zu können. Diese Inhalte wurden zunächst in Kurzschulungen umgesetzt, u.a. im Difu/AGFWSeminar „Energieeffizienz und die Nutzung erneuerbarer Energien in der Stadt“ (siehe Artikel Energieeffizienz und die Nutzung erneuerbarer Energien in der Stadt in diesem Heft). Auf Basis der in diesen Veranstaltungen gemachten Erfahrungen wurde das berufsbegleitende Weiterbildungsprogramm entwickelt. Ziel ist es, Kenntnis über die Schnittstellen zwischen Stadtplanung/ -entwicklung und energieeffizienten Infrastrukturen zu vermitteln, Zusammenhänge besser verständlich zu machen und Umsetzungsmaßnahmen in Energie- und Klimaschutzkonzepten selbstständig gestalten zu können.

Logos AGFW & IEE

Die berufliche Weiterbildung richtet sich insbesondere an Fachpersonal aus den Bereichen Stadtentwicklung, Umwelt, Bauämter sowie externe Planer, Architekten und Fachverantwortliche aus Versorgungsunternehmen. Die Gruppengröße beträgt maximal 30 Teilnehmer. Erfahrene Referenten aus der Energiebranche und der Stadtplanung wirken an den Veranstaltungen mit. Die Weiterbildungsmaßnahme gliedert sich in acht Module à zwei Tage und ist wie folgt aufgebaut:

  • Modul 1: Grundlagen und Einführung in das System Stadt – technische Infrastruktur; zwei Tage à 8h (Termin: Februar 2012) Im ersten Modul liegt der Schwerpunkt auf der Stadtentwicklungsplanung in Hinblick auf die technische Infrastruktur. Dargestellt werden sowohl die aktuelle Situation der energieeffizienten Stadtentwicklung als auch die zukünftigen Herausforderungen.
  • Modul 2: Rahmenbedingungen und Kenndaten – Energie und Energieeffizienz; 2 Tage à 8h (Termin: Mai 2012).Um eine energieeffiziente Stadtentwicklung gewährleisten zu können, müssen die Rahmenbedingungen bekannt sein. Darum werden in diesem Modul die Grundlagen der Energiemärkte und die politischen Rahmenbedingungen näher betrachtet.
  • Modul 3: Physikalisch/technische Grundlagen/ Energieformen/-träger/Gebäude Dieses Modul beinhaltet die Beschreibung der verschiedenen Energieformen und -träger. Auch die Thematik „Kälte“ wird hier berücksichtigt.
  • Modul 4: Definitionen und Einsatzmögkeiten/- grenzen von RES: Im 4. Modul werden Biomasse, Photovoltaik/Solarthermie, Geothermie, Wind und Wasser detailliert dargestellt. Als weitere Sonderform der Erneuerbaren Energien werden die Nutzung von Gebäudematerial und die Abwasserwärmerückgewinnung im Kontext der Stadtplanung erläutert.
  • Modul 5: Wirtschaftliche Grundlagendaten: Grundlagen der Energiewirtschaft werden erläutert. Internationale und nationale Rahmenbedingungen des Strom- und Wärmemarkts sind ebenso von Bedeutung für eine energieeffiziente Stadtentwicklung wie die Kenntnis über Preise, Kosten und die Strombörse.
  • Modul 6: Konzepterstellung In diesem Modul werden Ziele, Methodik und Inhalte verschiedener Konzepte verdeutlicht. Im Rahmen der Konzepterstellung laufen unterschiedlichste Prozesse und Prozessketten, die für eine erfolgreiche Umsetzung bekannt sein müssen.
  • Modul 7: Rechtliche Rahmenbedingungen bei der Umsetzung energie-/klimapolitischer und städtebaulicher Ziele: Das Modul widmet sich einem Überblick über die rechtlichen Grundlagen für eine energieeffiziente Stadtentwicklung, wobei zwischen den Ebenen EU, Bund, Land und Kommune unterschieden wird. Auch die Fördermöglichkeiten der verschiedenen Ebenen werden hier aufgezeigt.
  • Modul 8: Umsetzungsmaßnahmen – Best and Worst Practice an Beispielen: Dieses Modul veranschaulicht alle Inhalte aus den Modulen eins bis sechs in Form von „Best and Worst Practices“. Eine Prüfung mit zertifiziertem Abschluss rundet die Weiterbildungsmaßnahme ab.
Weitere Informationen: 

Dipl.-Sozial-Ökonom/Dipl.-Volkswirt Jens Libbe
Telefon: 030/39001-115
E-Mail: libbe@difu.de

Informationen zur Weiterbildung:
AGFW – Der Energieeffizienzverband für Wärme, Kälte und KWK e.V., Geschäftsstelle
Stresemannallee 28
60596 Frankfurt a. M.

Marion Schäfer E-Mail: m.schaefer@agfw.de

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