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Difu-Berichte 3/2015 - Städte auf Nachhaltigkeitskurs

Difu-Studie: Wie wir Wohnen, Mobilität und kommunale Finanzen zukunftsfähig gestalten

OB-BarometerDie Städte stehen heute einer Vielzahl großer Herausforderungen gegenüber: die menschenwürdige Unterbringung und Integration von Flüchtlingen, „Wachstumsschmerzen“ in Ballungszentren, die gleichzeitige Entleerung ländlicher Räume, eine alternde Gesellschaft, Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel, technologische Entwicklungen und deren Anforderungen an die Infrastruktur sowie die Bewältigung sozialer Probleme in manchen Stadtquartieren.

Vor diesem Hintergrund ist nachhaltige Entwicklung kein Selbstläufer. Erforderlich sind ein Handeln in langfristiger Perspektive und die Übernahme von Verantwortung – seitens der Politik, aber auch seitens der Wirtschaft, und der Zivilgesellschaft.

Seit dem Jahr 2010 treffen sich auf Einladung des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE) Oberbürgermeister von rund 30 Städten zu einem Dialog über strategische Fragen der „Nachhaltigen Stadt“. Sie machen sich stark für eine nachhaltige Entwicklung in ihren Städten. Als politisch Verantwortliche tauschen sie sich über die jeweils in ihrer Stadt praktizierten Maßnahmen aus und erörtern, wie kommunale Nachhaltigkeitspolitik mehr Gewicht in der Bundespolitik erlangen kann. Die Ergebnisse dieser Diskussionen sind in verschiedenen Publikationen und Stellungnahmen festgehalten.

Nachhaltige Stadtentwicklung betrifft alle kommunalen Handlungsfelder. Die am Dialog „Nachhaltige Stadt“ Beteiligten haben entschieden, besonders drängende Themen nachhaltiger Stadtentwicklung im Rahmen einer Studie vertiefend zu betrachten, sie wählten hierfür die Schwerpunkte Wohnen, Mobilität und generationengerechte Finanzen aus.

Der RNE beauftragte das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) auf Veranlassung der Oberbürgermeister des Dialogs „Nachhaltige Stadt“ mit der Erarbeitung der Studie. Grundlage sind Fachpublikationen, Positionspapiere sowie Interviews, die das Difu mit den (Ober-)Bürgermeistern führte. Die Studienergebnisse wurden in der Broschüre „Städte auf Kurs Nachhaltigkeit. Wie wir Wohnen, Mobilität und kommunale Finanzen zukunftsfähig gestalten“ veröffentlicht.

Das Thema Wohnen in der Innenstadt gewinnt in den Städten seit Jahren an Bedeutung. Forderungen nach ausreichendem und bezahlbarem Wohnraum unterstreichen seine Dringlichkeit. Soziale und ökologische Nachhaltigkeit bei der Schaffung von Wohnraum sicherzustellen ist für die Kommunen mit vielen Herausforderungen verbunden. Stadtverträgliche, sozial- und umweltgerechte Mobilität soll die Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen ermöglichen, Schadstoffemissionen und Ressourcenverbrauch niedrig halten und zugleich die Attraktivität der Stadt als Lebens- und Wirtschaftsstandort erhöhen. Die Frage einer nachhaltigen Entwicklung in Städten und Gemeinden betrifft die kommunalen Finanzen gleich doppelt: Kommunen brauchen finanzielle Spielräume, um nachhaltige Politik umzusetzen, zugleich sind die Haushaltsmittel einer Kommune selbst eine Ressource, die es möglichst nachhaltig zu bewirtschaften gilt.

Fragen des Managements von nachhaltiger Stadtentwicklung und eines zukunftsfähigen Verwaltungshandelns oder neuer Formen „lokaler und regionaler Governance“ bilden die Klammer für die Schwerpunkte in dieser Studie. Nicht zuletzt geht es um die Rahmenbedingungen, die Kommunen für eine nachhaltige Entwicklung vor Ort brauchen.

In ihrem in der Broschüre dokumentierten Aufruf ziehen die Oberbürgermeister schließlich Schlussfolgerungen, wie Bund und Länder gemeinsam mit den Kommunen für eine nachhaltige Entwicklung in den Aufgabenfeldern Wohnen, Mobilität und Kommunalfinanzen eintreten können.

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Weitere Informationen: 

Dr. Busso Grabow
Telefon: 030/39001-248
E-Mail: grabow@difu.de

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