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Difu-Berichte 3/2015 - Klimaschutzmaßnahmen der Kommunen werden gefördert

Bundesweite Informationstour informiert über die Förderung von Klimaschutzmaßnahmen in Kommunen

LogoGute Nachrichten für Klimaschützer: Im Rahmen einer bundesweiten Infotour zum kommunalen Klimaschutz informiert das im Difu ansässige Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK) über erweiterte Fördermöglichkeiten. Das Bundesumweltministerium (BMUB) novelliert die „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öf fentlichen Einrichtungen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative“ (Kommunalrichtlinie) und verstärkt die Förderung des Klimaschutzes in Kommunen.

Mit der Informationstour 2015 informiert das SK:KK in Kooperation mit den Bundesländern darüber, welche Fördermittel Kommunen für Klimaschutzaktivitäten zur Verfügung stehen. Neben der Kommunalrichtlinie und weiteren Bundesprogrammen werden auch Fördermittel der jeweiligen Länder vorgestellt.

Zu den halbtägigen Informationsveranstaltungen sind alle eingeladen, die sich für kommunalen Klimaschutz interessieren – sei es als Antragsteller, als beratende Einrichtung oder als Multiplikator. Das SK:KK informiert über die verschiedenen Fördermöglichkeiten und legt dabei den Schwerpunkt auf die Kommunalrichtlinie. Eine zügige Anmeldung lohnt sich, denn nach den Plänen des Bundesumweltministeriums soll das neue Antragsfenster für die Kommunalrichtlinie bereits ab dem 1. Oktober 2015 bis zum 31. März 2016 geöffnet sein. Wer rechtzeitig informiert ist, kann dann umgehend seinen Antrag stellen und die Fördermittel schneller erhalten.

Ausweitung der investiven Förderung
Das Bundesumweltministerium plant, die Förderung durch die Kommunalrichtlinie an verschiedenen Stellen auszubauen. Grund dafür sind die ambitionierten Ziele, die sich die Bundesregierung gesetzt hat: Bis zum Jahr 2020 will Deutschland 40 Prozent weniger Treibhausgase emittieren (Vergleichsjahr 1990). Um dieses ambitionierte Ziel erreichen zu können, hat die Bundesregierung am 3. Dezember 2014 das Aktionsprogramm Klimaschutz 2020 beschlossen. In allen Bereichen werden dadurch die Klimaschutzaktivitäten verstärkt, im Rahmen der Kommunalrichtlinie wird vor allem die investive Förderung ausgeweitet. Geprüft wird außerdem, ob die Förderung für LED-Straßenbeleuchtung, die zurzeit ausgesetzt ist, wieder eingeführt werden kann.

Insbesondere Kitas, Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen und Sportstätten profitieren
Eine gute Möglichkeit, kurzfristig und zugleich nachhaltig Energie einzusparen und Treibhausgas-Emissionen zu reduzieren, bietet die Sanierung von Beleuchtungsanlagen mittels LED-Technik. Eine Förderung für die Sanierung der Innen-, Hallen- sowie der Außen- und Straßenbeleuchtung als auch für LED-Lichtsignalanlagen ist u.a. für Kommunen und kommunale Unternehmen gedacht. Für Kitas, Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Sportstätten und Schwimmhallen soll ein eigener Förderschwerpunkt geschaffen werden, mit höheren Förderquoten für die Umrüstung auf LED, den Austausch raumlufttechnischer Geräte und für eine Reihe weiterer Maßnahmen.

Kommunen bekommen mehr Zeit für die Antragstellung
Zusätzliche Antragsfenster sollen es den Kommunen erleichtern, ihre Anträge zügig zu stellen.

Anträge auf Förderung können in folgenden Zeiträumen gestellt werden:

  • 1. Oktober 2015 bis 31. März 2016
  • 1. Juli bis 30. September 2016
  • 1. Januar bis 31. März 2017
  • 1. Juli bis 30. September 2017

Die Förderschwerpunkte Klimaschutzmanagement, Anschlussvorhaben zum Klimaschutzmanagement sowie ausgewählte Maßnahmen können ganzjährig beantragt werden, ebenso die Energiesparmodelle.

Infotour-Termine:

Weitere Informationen:
Detailfragen rund um die novellierte Richtlinie beantwortet das SK:KK nicht nur im Rahmen der Informationstour, sondern auch telefonisch, per Mail und auf seiner Internetseite: www.klimaschutz.de/kommunen

Der Projektträger Jülich (PtJ) ist verantwortlich für die fachliche und administrative Bearbeitung der eingereichten Förderanträge und beantwortet gern Fragen zur Antragstellung und zur Antragsbearbeitung: www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

Anmeldung:
www.klimaschutz.de/kommunen
Telefon: 030/39001-170
E-Mail: skkk@klimaschutz.de

Weitere Informationen: 

Julius Hagelstange, M.Sc.
Telefon: 0221/340308-24
E-Mail: hagelstange@difu.de

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