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Difu-Berichte 3/2015 - Klimaanpassung in die Verwaltung integrieren

Klimawandelvorsorge strukturieren, organisieren und umsetzen – zwei neue Publikationen für Kommunen

Cover der PublikationUm die unerlässliche Anpassung an den Klimawandel ging es im Difu-Projekt „KommAKlima: Kommunale Strukturen, Prozesse und Instrumente zur Anpassung an den Klimawandel in den Bereichen Umwelt und Natur sowie Planen und Bauen – an der Schnittstelle zur Gesundheit“. Dazu wurden bereits in den letzten drei Jahren auf der Grundlage aktueller Ergebnisse aus Modellkommunen mehrere Arbeitsergebnisse als „Hinweise für Kommunen“ herausgegeben: Eine Einführung zu den Auswirkungen des Klimawandels in Kommunen, „Betroffenheiten erkennen“ und „Umgang mit Unsicherheiten des Klimawandels“. Zum Projektabschluss liegen nun die finalen Veröffentlichungen zum kostenlosen Download vor.

Difu Projekt - Kommunale Strukturen, Prozesse und Instrumente zur Anpassung an den Klimawandel

Analyse gesundheitsförderlicher kommunaler Strukturen, Prozesse und Instrumente zur Anpassung an den Klimawandel

Die neue Veröffentlichung „Hinweise für Kommunen 4“ informiert darüber, wie Städte, Gemeinden und Landkreise Klimaanpassung organisieren und strukturieren können. Zunächst werden die Ergebnisse einer Werkstattreihe mit Übersichten zu wichtigen Diskussionsthemen, Erkenntnissen und Vereinbarungen aus neun Modellkommunen vorgestellt. Neben möglichen verwaltungsinternen Organisationsstrukturen für die Klimaanpassung wie der Gründung einer ämterübergreifenden Koordinationsgruppe Klima(anpassung) oder dem Andocken der Klimaanpassung an bestehende Strukturen zum Klimaschutz werden Anregungen gegeben, wie verwaltungsexterne Akteure eingebunden werden können.

Wichtig für die Umsetzung von Maßnahmen der Klimaanpassung in Kommunen ist das Wissen um Förderprogramme und weitere Unterstützungsangebote, auf die in der Veröffentlichung verwiesen wird. Hinweise und Beispiele zum Prozess der Integration von Klimaanpassungsmaßnahmen in die Verwaltung bilden einen Schwerpunkt dieser Ausgabe. So kann es beispielsweise für viele Kommunen sinnvoll sein, Klimaanpassungsaktivitäten bei anstehenden (Bau)Maßnahmen als „Huckepack-Thema“ mitzudenken. Auch ein politischer Auftrag zur Steuerung des Klimaanpassungsprozesses an ein konkretes Verwaltungsressort erweist sich als hilfreich. Schließlich enthält der Band eine Übersicht zu Instrumenten der Klimaanpassung in den Bereichen Planen und Umwelt. Ein besonderer Fokus liegt auch in dieser Publikation auf praxisorientierten Anregungen aus den Modellkommunen des Difu, die in leserfreundlichen Praxiskästen vorgestellt werden.

Die „Hinweise für Kommunen 7“ und zugleich letzte Publikation dieser Difu-Reihe stellt Handlungsempfehlungen für Kommunen zur Klimaanpassung zur Verfügung. Die Projektergebnisse wurden zu Kernaussagen zusammengefasst, die als „Grundregeln“ zur Klimaanpassung im kommunalen Alltag dienen können: Wie erkennen Kommunen die Notwendigkeit zur Klimaanpassung? Wie können sie sich aufstellen, um dem Klimawandel zu begegnen? Und wie können Klimaanpassungsprozesse schlussendlich umgesetzt und verstetigt werden? Diese Handlungsempfehlungen sind somit auch als Resümee der vorherigen KommAKlima-Veröffentlichungen des Difu zu sehen.

Auch vom Kooperationspartner Universität Bielefeld, Fakultät für Gesundheitswissenschaften, stehen in Kürze drei weitere Publikationen – die Hinweis-Bände (5, 6 und 8) – zur Klimaanpassung mit dem Schwerpunkt Gesundheit bereit.

Nur durch die gelungene Zusammenarbeit aller Ansprechpartner: Stadt Bonn, Stadt Dortmund, Stadt Erfurt, Stadt Frankfurt a.M., Stadt Heidelberg, Landkreis Oberallgäu, Landkreis Osterholz, Rhein-Sieg-Kreis und Stadt Ueckermünde konnte es gelingen, eine Vielzahl praxisorientierter Beispiele zur Nachahmung in den Hinweisen für Kommunen vorzustellen.

Foto
Klimaanpassung bei der Gestaltung öffentlicher Plätze mitdenken
Foto: Anna-Kristin Jolk

Grafik

Weitere Informationen: 

Dipl.-Geogr. Luise Willen
Telefon: 0221/340308-19
E-Mail: willen@difu.de

Dipl.-Geogr. Anna-Kristin Jolk
Telefon: 0221/340308-22
E-Mail: jolk@difu.de

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