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Difu-Berichte 3/2015 - Innovative Suchtprävention vor Ort

Startschuss für den 7. Bundeswettbewerb zur kommunalen Suchtprävention

PosterBereits zum 7. Mal wird der Bundeswettbewerb „Vorbildliche Strategien kommunaler Suchtprävention“ ausgelobt, den die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) auf Anregung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung durchführt. Denn obwohl bereits vieles erreicht wurde, dürfen die Kommunen in ihren Präventionsbemühungen nicht nachlassen.

Rauschtrinken wird immer noch häufig praktiziert und noch immer rauchen etwa 30 Prozent der Männer und 25 Prozent der Frauen in Deutschland. Der Konsum von synthetischen Drogen wie Ecstasy, Speed und Crystal Meth steigt regional zum Teil erheblich an und etwa ein Prozent der Bevölkerung nutzt exzessiv das Internet.

Der vom Deutschen Institut für Urbanistik betreute Wettbewerb nimmt daher die kommunale Suchtprävention insgesamt in den Blick: suchtstoffübergreifende Prävention, suchtstoffspezifische Prävention (Alkohol, Tabak, Medikamente, Cannabis, synthetische Drogen u.a.), Prävention stoffungebundener Süchte (u.a. pathologisches Glücksspiel, exzessive Computerspiel- und Internetnutzung) sind die Themen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf innovativen Wegen in der Suchtprävention vor Ort.

Die mögliche Bandbreite für innovative suchtpräventive Maßnahmen und Projekte vor Ort ist groß. Für den Wettbewerb geeignet sind Maßnahmen, die geschlechts- und kultursensibel ausgerichtet sind, die neue Zugangswege zu Zielgruppen nutzen oder Maßnahmen, die bislang wenig im Fokus von Prävention stehende Suchtstoffe wie Crystal Meth und neue psychoaktive Substanzen („Legal Highs“) in den Blick nehmen. Innovativ können auch suchtpräventive Aktivitäten sein, die bislang wenig angesprochene Zielgruppen einbeziehen oder mit neuen Partnern zusammenarbeiten.

Zur Teilnahme sind alle deutschen Städte, Kreise und Gemeinden eingeladen. Teilnahmeberechtigt sind außerdem Kommunalverbände sowie die Träger der kommunalen Selbstverwaltung in den Stadtstaaten. Präventionsaktivitäten Dritter (z.B. Wohlfahrtsverbände, Krankenkassen, Schulen, Sportvereine) sind willkommen, können aber nur als Bestandteil der Bewerbung einer Kommune berücksichtigt werden.

Als Anreiz zur Wettbewerbsteilnahme stellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 60.000 Euro zur Verfügung. Zusätzlich lobt der GKV-Spitzenverband einen Sonderpreis von 10.000 Euro zum Thema „Mitwirkung von Krankenkassen bei innovativen kommunalen Aktivitäten zur Suchtprävention“ aus.

Einsendeschluss für die Wettbewerbsbeiträge ist der 15. Januar 2016. Die Preisverleihung findet voraussichtlich im Juni 2016 in Berlin statt.

Die Ergebnisse des Wettbewerbs werden in einer Dokumentation dargestellt und publiziert. Außerdem werden nach der Preisverleihung alle Wettbewerbsbeiträge sowie die Wettbewerbsdokumentation im Internet veröffentlicht.

Mit der Betreuung des Wettbewerbs ist das Difu beauftragt worden. Das Institut hat für die Laufzeit des Wettbewerbs ein Wettbewerbsbüro eingerichtet. Dort können Bewerbungsunterlagen angefordert werden und dort sind die Wettbewerbsbeiträge einzureichen. Das Büro steht zudem für Rückfragen zur Verfügung.

Informationen über den Wettbewerb und Bewerbungsunterlagen:

Wettbewerbsbüro Suchtprävention

Dipl.-Ing. Christa Böhme
Telefon: 030/39001-291
E-Mail: boehme@difu.de

Nadine Dräger (Organisation)
Telefon: 030/39001-131
E-Mail: suchtpraevention@difu.de

Dr. Beate Hollbach-Grömig
Telefon: 030/39001-293
E-Mail: hollbach-groemig@difu.de

Informationen im Internet: www.kommunale-suchtpraevention.de

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