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Difu-Berichte 3/2013 - Kriminalprävention für ein sicheres Wohnumfeld

Transdisziplinäre Sicherheitsstrategien für Polizei, Wohnungsunternehmen und Kommunen (transit)

Logo des BMBF und des Projektes TransitDas Gesamtvorhaben soll dazu beitragen, Sicherheitsstrategien von Polizei, Wohnungsunternehmen und Kommunen als Endnutzern transdisziplinär zu erarbeiten. Es konzentriert sich auf Fragen der (Alltags-)Sicherheit in der Stadt und dabei besonders auf den engeren Wohnbereich und das weitere Wohnumfeld.

Das vom Difu bearbeitete Teilvorhaben ist ausgerichtet auf die kommunalen Akteure als eine Untergruppe der Akteure, die für die Sicherheitswahrnehmung und die Schaffung von Sicherheit in den Städten von Bedeutung ist. Städtebauliche und organisatorische Maßnahmen sowie Strategien zur Verbesserung der Sicherheit im Wohnbereich und -umfeld aus Deutschland und dem europäischen Ausland werden analysiert, um erfolgreiche Ansätze zu identifizieren. Anhand von Fallstudien wird eine Systematik von Präventionsansätzen und Sicherheitsstrategien auf kleinräumiger Ebene sowie zum Umgang von Kommunen mit präventionsrelevanten Themen erarbeitet. Es werden Bedarfsanalysen zu Angst- und Gefahrenräumen für das Wohnumfeld in ausgewählten Fallstudien erarbeitet und Konzepte für kriminalpräventive Sicherheitsmaßnahmen erstellt, die der Erhöhung der Sicherheit und deren Wahrnehmung von Bürgern dienen. Es werden kleinräumige Kriminalitätslagebilder erstellt und mit den räumlichen Ausprägungen subjektiver Wahrnehmung von Sicherheitsakteuren, Vertretern von Wohnungswirtschaft und Kommune und der Wohnbevölkerung in Beziehung gesetzt. Ein übertragbarer Ansatz zur Klassifizierung von Angst- und Gefahrenräumen und eine Best-Practice-Sammlung kriminalpräventiver Handlungsmöglichkeiten werden erarbeitet. Die herausgearbeiteten Instrumente sollen im Rahmen der  Weiterbildung von Fach- und Führungskräften von Polizei,  Kommunalverwaltungen und Wohnungsunternehmen eingesetzt werden. Die transdisziplinäre Erarbeitung von Instrumenten und Konzepten soll dazu  beitragen, Schnittstellenprobleme zwischen der Vielzahl von Akteuren im Bereich  Sicherheit in Wohngebieten (Bewohner, Wohnungswirtschaft, Kommune, Polizei,  Schule, Einzelhandel, Kirche, Vereine) zu minimieren.

Weitere Informationen: 

Dr. Holger Floeting
Telefon: 030/39001-221
E-Mail: urbane-sicherheit@difu.de

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