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Difu-Berichte 3/2011 - Klima- und Denkmalschutz

Neue Veröffentlichung der "Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz"

Cover der Publikation

Die beim Deutschen Institut für Urbanistik angesiedelte und vom Bundesumweltministerium (BMU) geförderte "Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz" hat es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht, themenspezifische Veröffentlichungen herauszugeben, die die Kommunen bei der Initiierung und Durchführung ihrer Klimaschutzprojekte unterstützen sollen. Mit diesen Publikationen werden verschiedene Schwerpunkte bzw. Handlungsfelder des kommunalen Klimaschutzes aufgegriffen und konkrete Erfahrungen aus der Praxis unterschiedlicher Kommunen dargestellt.

Die aktuelle Veröffentlichung ist dem Thema "Klimaschutz und Denkmalschutz" gewidmet und damit zwei Belangen, die durchaus gemeinsame Ziele haben, aber auch in Konkurrenz zueinander stehen können. Anhand von Beispielen aus der kommunalen Praxis werden Möglichkeiten und Hemmnisse energetischer Sanierungen von Baudenkmälern aufgezeigt. Mit den vorliegenden Beiträgen soll einer möglichst großen inhaltlichen Bandbreite Rechnung getragen werden. Zum einen wird die Palette an bautechnischen Möglichkeiten zur energetischen Sanierung eines Denkmals thematisiert: Wärmedämmung, Austausch der Fenster, Sanierung der Beleuchtung etc., auch Gebäudenutzungen, wie Rathäuser, Schulen, soziale Einrichtungen, werden dabei angesprochen. Zum anderen werden aber auch die besondere Problematik von Solaranlagen auf Denkmälern und die Notwendigkeit von Kooperationen zwischen Klimaschutz und Denkmalschutz sowie von fundierten Beratungen für Denkmaleigentümer und Handwerk diskutiert.

Fotos Altbauten

Die Autoren aus den Städten Frankfurt am Main, Aschaffenburg, Nürnberg, Fürth und Kassel zeigen in ihren Beiträgen anschaulich und deutlich, dass die Belange von Klimaund Denkmalschutz oftmals vereinbar sind. Konflikte und Probleme können durch ein kooperatives Miteinander von Denkmal- und Klimaschützern konstruktiv angegangen, teilweise gelöst oder zumindest abgeschwächt werden. Gerade der Dialog muss jedoch zwischen Denkmal- und Klimaschützern vielerorts noch auf den Weg gebracht oder intensiviert werden. Ebenso bedarf es einer verbesserten Unterstützung der Mitarbeiter der Unteren Denkmalbehörden und eines verstärkten denkmalbezogenen Problembewusstseins in den Umweltressorts. Die Ausbildung und das Einbeziehen von Fachberatern, die sowohl die denkmalfachliche als auch die bauphysikalische und energietechnische Sicht mitbringen, sind bereits jetzt unerlässlich und müssen in Zukunft weiter vorangetrieben werden. Eine weiterführende Auseinandersetzung mit dem Thema und eine intensivere Verbreitung guter, aber auch kritischer Beispiele können diesen Prozess fördern und sind daher dringend erforderlich. So kann diese Publikation nicht nur einen Beitrag zu einem integrierten Planungsansatz beim Umgang mit energetischen Sanierungen von Denkmälern leisten, sie soll darüber hinaus mit ihren Beispielen aus der Praxis der Kommunen Denkanstöße bieten und Möglichkeiten aufzeigen, wie sie diesem aktuellen und komplexen Thema begegnen können.

Weitere Informationen:

Dipl.-Ing. Vera Völker
Telefon: 0221/340308-14
E-Mail: voelker@difu.de

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