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Difu-Berichte 3/2002 - Energiemanagement in der Praxis: Dokumentation des 7. Deutschen Fachkongresses der kommunalen Energiebeauftragten in Hamburg

Energiemanagement in der Praxis

Dokumentation des 7. Deutschen Fachkongresses der kommunalen Energiebeauftragten in Hamburg

In Kommunen werden etwa 20 bis 25 Prozent des Verwaltungshaushalts für gebäude- oder grundstücksbezogene Positionen ausgegeben. Von diesen Kosten entfallen etwa 23 Prozent auf den Betrieb der Immobilien, davon wird knapp ein Viertel für Strom, Heizung und Warmwassererzeugung aufgewendet. Dies mag zwar prozentual wenig ins Gewicht fallen; betrachtet man jedoch absolute Zahlen, so handelt es sich bei diesen Energiekosten um Beträge, die je nach Stadtgröße im zweistelligen Millionenbereich liegen. Durchschnittlich geben Kommune n für die energetische Bewirtschaftung ihrer Liegenschaften 20 bis 70 Euro je Einwohner aus. Bei Betrachtung dieser Beträge wird deutlich, welche Bedeutung die Beschäftigung mit der Art und Weise der Energieerzeugung und des Energieverbrauchs für eine Kommune hat. Experten sprechen von einem relativ kurzfristig erschließbaren Einsparpotenzial und setzen es mit etwa 25 Prozent an - allein durch die Einführung eines systematischen, dauerhaften Energiemanagements und durch die Umsetzung wirtschaftlicher Energiesparmaßnahmen.

Um diese Potenziale erschließen zu können, beschäftigen immer mehr Kommunen - unabhängig von ihrer Größe - darauf spezialisiertes Personal, so genannte kommunale Energiebeauftragte. Obwohl die Notwendigkeit ihrer Arbeit auf der Hand liegt, schwimmen die Energiebeauftragten offenbar oft gegen den Strom und müssen sich mit einer Reihe von verwaltungsinternen Hindernissen auseinander setzen. Wie sie trotz dieser Hindernisse Energiespar- und damit Kostensparpotenziale für ihre Städte erschließen, ist in der vorliegenden Dokumentation des 7. Deutschen Fachkongresses der kommunalen Energiebeauftragten anhand verschiedener Beispiele dargelegt und zusammengefasst.

Im Mittelpunkt des Erfahrungsaustauschs stand das Thema "Heizenergieeinsparung": Die Beiträge der kommunalen Experten orientierten sich an folgenden Unterthemen:

  • effiziente Energieversorgung von Gebäuden,
  • Sanierung von Heizungs- und Lüftungsanlagen,
  • Steuern und Regeln von Heizungs- und Lüftungsanlagen,
  • Wärmedämmung von Gebäuden,
  • Finanzierung und Wirtschaftlichkeit der verschiedenen Maßnahmen,
  • nicht investive Maßnahmen zur Heizenergieeinsparung.

Bei den Beiträgen handelt es sich teilweise um Vortragsmanuskripte der Referenten, teilweise um Zusammenfassungen einzelner Workshops. Sie alle geben Hinweise darauf, wie vielschichtig die Aufgaben des kommunalen Energiemanagements sind und wie wichtig es ist, Energiemanagement als Daueraufgabe und essenziellen Bestandteil eines umfassenden Gebäudemanagements im kommunalen Alltagsgeschäft zu verankern.

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