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Difu-Berichte 2/2016 - Mediennachlese – Auswahl

Grafik: Zeitungen

[…] Es ist eine schleichende Verödung wie in so vielen Unterzentren jenseits der Boomgegenden: Kaufhäuser und kleine Läden schließen, die Postfiliale ebenso, Wirtshäuser machen dicht. Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE), schätzt, dass innerhalb der nächsten fünf Jahre "bis zu 50 000 Handelsstandorte in Deutschland wegfallen werden", von jetzt 450 000 Läden, Geschäften, Filialen - und das, obwohl der Einzelhandel dank der guten Wirtschaftslage gerade blüht. […] Es sei noch nicht zu spät, sagt auch Ricarda Pätzold vom Deutschen Institut für Urbanistik, "aber wenn man jetzt nicht anfangen würde, wäre der Bedeutungsverlust vieler kleiner Städte kaum aufzuhalten." […] Süddeutsche Zeitung, 14./15./16.5.2016

[…] Knapp 1500 Radfahrer sind 2015 in Köln verunglückt, 202 wurden schwer verletzt, fünf getötet. […] Kein Wunder, denn gefährlich wird es überall dort, wo sich Rad, PKW und Fußgänger begegnen, also an Kreuzungen, Einfahrten, entlang von Außengastronomie, an Radwegen, die an belebten Fußwegen vorbeiführen. […] Doch was ist die beste Lösung? Die Lager sind gespalten, die einen wollen mehr Radwege, weil sie sich dort sicher fühlen. Die anderen wollen auf die Fahrbahn, weil sie dort besser von den Autofahrern gesehen werden, was Unfallforscher bestätigen. "Viele Radfahrer fühlen sich auf Radwegen am richtigen Platz", sagt Radverkehrsexperte Tilman Bracher vom Deutschen Institut für Urbanistik, das viele Kommunen berät. […], Kölnische Rundschau, 11.5.2016

Als "bundesweit einmaligen experimentellen Ansatz" hat das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) das Potsdamer Modellprojekt zur Bürgerbeteiligung gelobt. So steht es im Evaluationsbericht des größten kommunalwissenschaftlichen Instituts in Deutschland für das Projekt, für das die Stadtverwaltung nun den unbefristeten Regelbetrieb ermöglichen will. [...] Potsdamer Neueste Nachrichten, 28.4.2016

In Deutschland ist wenig über die vielen jungen Flüchtlinge bekannt, die im vergangenen Jahr gekommen sind. Bislang standen die rund 70.000 unbegleiteten Minderjährigen im Mittelpunkt. Doch jetzt wurden auch Kinder und Jugendliche befragt, die mit ihren Familien geflohen sind. Ihre Wünsche sagen viel darüber aus, wie sie hier empfangen wurden. Mit welchen Erfahrungen und Erwartungen leben beide Gruppen jetzt in den Wohngemeinschaften, in Hotels und Gemeinschaftsunterkünften? Die jungen Menschen brauchen einen möglichst normalen Alltag, so die Erkenntnis von Wissenschaftlern der Berliner Charité und des Deutschen Instituts für Urbanistik. [...] Deutschlandfunk, 21.4.2016

Rund 28 Hektar an neuen Gewerbeflächen werden kurz- bis mittelfristig in Bielefeld gebraucht. Das hat eine aktuelle Umfrage des Bauamtes bei Unternehmen gezeigt. Zur Verfügung steht derzeit allerdings fast nichts. […] Die Technische Universität Aachen und das Deutsche Institut für Urbanistik haben die bisherige Bedarfsanalyse weiterentwickelt. Zudem wurde die gesamte Stadt unter die Lupe genommen. Untersucht wurde vor allem, welche Areale, die bisher lediglich in den Flächennutzungsplänen als Gewerbe- und Industriegebiete vorgesehen sind, tatsächlich bebaut werden könnten. […], Neue Westfälische, Sebastian Kaiser, 19.4.2016, Link...

Der dramatische Zustand norddeutscher Schulen. Eine Recherche von Panorama 3 zeigt: Viele Schulen in Norddeutschland sind renovierungsbedürftig. Es fehlen bis zu zehn Milliarden Euro – Geld, das viele Kommunen nicht haben. NDR, Panorama 3, 12.4.2016, Link...

[…] Im Sommer startete das Difu das Forschungs-Praxis-Projekt "Vielfalt in Zentren von Klein- und Mittelstädten – sozialräumliche Integration, städtische Identität und gesellschaftliche Teilhabe". Gemeinsam mit neun ausgewählten Klein- und Mittelstädten werden, so Dr. Bettina Reimann vom Deutschen Institut für Urbanistik Berlin, vor Ort Aktivitäten initiiert und durch das Difu begleitet. Hierbei gehe es vor allem um die Förderung des Zusammenlebens von Einheimischen und (Neu-)Zugewanderten, die Schaffung von Verantwortungsgemeinschaften zur Aufwertung der Innenstädte und die Verbesserung des Wohnens sowie der Nutzung öffentlicher Räume. Wie Reimann erläuterte, zeigten erste Befunde, dass die Beteiligungsmöglichkeiten bzw. die Zugänge zur Beteiligung von Zuwanderern an Stadtentwicklungsprozessen unzureichend sind. […] Das Thema Flüchtlinge verstärkt Reimann zufolge Konflikte in der Stadtgesellschaft. Begegnungen trügen jedoch zur Förderung von Nachbarschaften bei. […] Bayerische Gemeindezeitung, Nr. 7/2016, 7.4.2016

[…] Auch im kommunalen Bereich gibt es einen erheblichen Handlungsbedarf beim Ersatzneubau von Brücken. Laut der Studie "Ersatzneubau Kommunale Straßenbrücken" des Instituts für Urbanistik (im Auftrag des Bundesverbandes der Deutschen Bauindustrie (DBI), des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie (HBI) und des Bundesverbandes Baustoffe – Steine Erden (BBS)) müssen rd. 15% der insgesamt 66.700 Brücken bis 2030 ersetzt werden. Das wären insgesamt 10.000 Baumaßnahmen. In dem gemeinsamen Parlamentarierbrief "Infrastrukturpakt für Deutschland" forderten der DBI und der BBS Anfang 2015 u.a. Teile der Soli-Einnahmen zum Abbau des Investitionsstaus zu verwenden und die Kommunen zu entlasten. […], BauPortal, 1.4.2016

[…] Den Begriff "gentrification" hat Ruth Glass in den 60erJahren geprägt. Die britische Soziologin beschreibt damit den Wechsel von einer Bewohnerschaft mit niedrigem Einkommen und Status zu einer statushöheren und finanzkräftigeren, der einhergeht mit hübsch sanierten Bauten, neuen Eigentümern und steigenden Mieten. Um es vorwegzunehmen: Die Frage "Gentrifizierung in Nürnberg – bereits in vollem Gange?" lässt sich mit einem klaren Nichts-Genaues-weißman-nicht beantworten. Da hilft auch die Wissenschaft nur bedingt weiter, wie Thomas Franke vom Deutschen Institut für Urbanistik Berlin unumwunden zugibt. Zum einen fehle für den Begriff "Gentrifizierung" eine klare Definition, zum anderen lasse sich das Problem schwer nachweisen. Es gebe kaum hieb- und stichfeste Daten, weil oft nicht genau festgestellt werden könne, was faktenbasiert und was eher gefühlt sei. […], Nürnberger Zeitung, Uschi Aßfalg, 15.3.2016

[…] Genau auf der Mitte des Altmarkts steht er: der Mediaturm – eine orange-farbene Metallkonstruktion. In der Mitte baumelt ein metallenes Kunstobjekt in Form eines sich bewegenden Prismas. Es zeigt wichtige Eckdaten Bischofswerdas. Aber irgendwie scheint niemand hier den Turm zu mögen. […] Überhaupt wird viel geredet über den Turm. Für Martin zur Nedden, der wissenschaftliche Direktor des Deutschen Instituts für Urbanistik, ist das grundsätzlich ein gutes Zeichen. […] Selbst das Krochhochhaus sei bei seiner Erbauung nicht unbestritten gewesen, sagt zur Nedden. Heute ist es ein beliebtes Fotomotiv. Manchmal muss wohl auch ein wenig Zeit vergehen. […] MDR aktuell; 9.3.2016, Link...

Stadtleben ist in: Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) sieht eine Trendwende: Statt aufs Land zu ziehen, wollen immer mehr Baufamilien nicht auf die städtische Infrastruktur verzichten. Dadurch verändern sich die Anforderungen an Architekten: Denn in den Städten sind die verfügbaren Baugrundstücke deutlich kleiner, gleichzeitig sind Eigenheimbesitzern Individualität und Raumqualität wichtig. […], Passauer Neue Presse, 5.3.2016

[…] So garantieren die Unternehmen auch, dass Möglichkeiten und Nutzen aufeinander abgestimmt sind. Denn egal ob es sich um smarte Ampeln oder clevere Belüftungssysteme handelt – irgendjemand muss dafür bezahlen. Längst warnen Architekten und Klimaingenieure, dass von hochgerüsteten Häusern bislang vor allem die Technik- und Dämmstoffindustrie profitiere. Häufig seien Nutzer überfordert, bedienten Geräte falsch und erhöhten so eher den Energieverbrauch eines Hauses, dazu kämen die hohen Investitions- und Unterhaltungskosten solcher Systeme. Auch das Deutsche Institut für Urbanistik kritisiert, dass auf der Suche nach Normen und Standards für "smarte" Entwicklungen einseitig die Interessen global tätiger Konzerne verfolgt würden. […], Immobilienwirtschaft, 1.3.2016

[…] Noch seien Tempo-20-Zonen in Deutschland eher die Ausnahme, weiß Jürgen Gies vom Deutschen Institut für Urbanistik. Untersuchungen in Baden-Württemberg hätten aber ergeben, dass sie für den Schutz und Freiraum von Fußgängern sinnvoll sind. Der Verkehrsclub ADAC hält wenig davon. "Tempo 30 hat sich in der Vergangenheit bewährt", sagt Sprecher Ulf Evert. Diese Geschwindigkeitsbegrenzung gelte schließlich vor vielen Kitas und Schulen. "Müsste dort dann nicht auch Tempo 20 eingeführt werden?" […], Lübecker Nachrichten, 28.2.2016

Innerörtliche Hauptverkehrsstraßen (HVS) haben eine große Bedeutung für die Innenstädte und werden von verschiedenen Akteuren beansprucht. […] Die starke Nutzungsvielfalt bei überschneidenden Ansprüchen auf engem Raum schafft ein hohes Konfliktpotenzial. Mittlerweile liegen verschiedene gelungene Gestaltungsbeispiele im In- und Ausland vor, die verallgemeinerte Empfehlungen zulassen. Das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) hat diese Erfahrungen zu einer Arbeitshilfe zusammengetragen, um so den Umgang mit innerstädtischen HVS zu erleichtern. […], AKP, 2/2016

 

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