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Difu-Berichte 2/2016 - Europäische Zusammenarbeit schafft Mehrwert

Wie Interreg B die nachhaltige Entwicklung unterstützt

Im Auftrag des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) bearbeitet das Deutsche Institut für Urbanistik (Difu) gemeinsam mit blue! advancing european projects und der Universität St. Gallen ein Projekt, mit dem die Vermittlung und Anwendung von Interreg B-Projektergebnissen unterstützt sowie das Interesse an Interreg B-Projekten geweckt werden soll.

Mit Interreg B fördert die EU die Zusammenarbeit in länderübergreifenden Kooperationsräumen. Deutschland ist mit verschiedenen Bundesländern und Regionen an insgesamt sechs Interreg B-Programmen beteiligt: Alpenraum, Donauraum, Mitteleuropa, Nordseeraum, Nordwesteuropa und Ostseeraum. Im Mittelpunkt der jeweiligen Kooperationsprogramme stehen die Themen Innovation, Reduzierung von CO2-Emissionen, Umwelt, Verkehr, Klimawandel und Governance. Als potenzielle Projektpartner sind Kommunen und andere öffentliche Stellen (z.B. Stadtwerke) sowie Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft angesprochen.

Gruppenfoto

Im Zeitraum 2014 bis 2020 stehen für Projekte in den sechs Kooperationsräumen insgesamt etwa 1,4 Mrd. Euro aus den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung bereit. Interreg B-Projekte verfügen im Vergleich der verschiedenen EU-Förderprogramme über geringere Finanzmittel, können jedoch Innovationen anstoßen und kreative Pilotmodelle fördern. Die gemeinsame Bearbeitung von Themen ermöglicht an den Schnittstellen traditioneller nationaler Problemlösungen neue Sichtweisen und Handlungsmodelle über Ländergrenzen hinweg. Zudem unterstützen Interreg B-Projekte, die konzeptionelle Ebene der Studien und die konkrete Umsetzung vor Ort zusammenzuführen.

Im Rahmen des Forschungsprojekts werden zu verschiedenen thematischen Schwerpunkten fünf Vernetzungsveranstaltungen an unterschiedlichen Orten durchgeführt. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, beispielhafte Ergebnisse abgeschlossener Interreg-Projekte vorzustellen, den Mehrwert der europäischen Zusammenarbeit aufzuzeigen, über konkrete Fördermöglichkeiten und Förderwege zu informieren und im Erfahrungsaustausch Fragestellungen für künftige Projektaktivitäten zu diskutieren. Daher richten sich die Veranstaltungen an Neueinsteiger und Interreg-Profis gleichermaßen. Die Veranstaltungen zu den Themen "Nachhaltiges Bauen und Stadtentwicklung", "Verkehr" sowie "Blaues Wachstum" fanden im März, April und Mai in Stuttgart, Frankfurt am Main und in Hamburg statt. Zwei weitere Veranstaltungen behandeln im Juni die Themen "soziale Innovation" sowie "Regionale Energie- und Klimaschutzkonzepte". Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenfrei; weitere Informationen sind im Difu-Internet abrufbar. Eine Dokumentation der Veranstaltungen kann auf der deutschen Homepage des Interreg-Programms abgerufen werden.

Im Rahmen des Projekts sind im Jahr 2016 weitere Aktivitäten zur Vernetzung und Vermittlung von Informationen zum Programm Interreg B geplant.

Weitere Informationen: