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Difu-Berichte 2/2016 - Energiewende mit kommunalem Energie- und Klimaschutzmanagement

Deutscher Fachkongress für kommunales Energiemanagement erstmals in Schleswig-Holstein

165 überwiegend kommunale Energie- und Klimaschutzexperten tagten am 25. und 26. April 2016 im Wissenschaftszentrum in der Landeshauptstadt Kiel. Damit fand der Kongress – im einundzwanzigsten Jahr seines Bestehens – erstmals im nördlichsten Bundesland von Deutschland statt. Im Mittelpunkt standen die vielfältigen Möglichkeiten von Kommunen, die dringend notwendige Energiewende intensiv zu begleiten und voranzutreiben. Die beiden Veranstalter Difu und Landeshauptstadt Kiel als Gastgeberin boten den Teilnehmenden neben einem intensiven Fach- und Erfahrungsaustausch einen Überblick über die Energie- und Klimaschutzaktivitäten der Landeshauptstadt und des Landes Schleswig-Holstein, aktuelle Informationen über "Konzepte für 100% Klimaschutz" und neue Ansätze in der Energieeffizienzpolitik des Bundeswirtschaftsministeriums. Vor der Veranstaltung standen vier unterschiedliche Exkursionen zur Auswahl, um sich direkt vor Ort über kommunale Energie- und Klimaschutzprojekte zu informieren.

Gute Ideen gefragt

Portraitfoto von Peter TodeskinoDer Bürgermeister der Landeshauptstadt Kiel, Peter Todeskino, begrüßte die Gäste und stellte herausragende Aktivitäten im kommunalen Energiemanagement und Klimaschutz vor. Zugleich betonte er: "Die zunehmende Bedeutung der Energiekosten für die kommunalen Haushalte sowie die von Politik und Öffentlichkeit geforderte Vorbildfunktion der Kommunen beim Umwelt- und Klimaschutz führt zu hohen Erwartungen an die Fachkompetenz und Innovationsfähigkeit der zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der planenden und bauenden Fachabteilungen."

 

Portraitfoto von Dr. Ingrid NestleDr. Ingrid Nestle, Staatssekretärin im Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein, verwies auf die Bedeutung der Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen auf den Feldern Klimaschutz und Energiemanagement: "Wir freuen uns über die erstmalige Ausrichtung dieses Fachkongresses in Schleswig-Holstein und die Vielfalt der kommunalen Praxisbeispiele aus dem gesamten Bundesgebiet". Sie forderte die anwesenden Kommunen auf, sich mit guten Ideen zu Energiemanagement und Klimaschutz an die Landesregierung zu wenden – gern würden dort Möglichkeiten zur Unterstützung geprüft.

 

Intensiver Erfahrungsaustausch auf Augenhöhe

Foto von Teilnehmern in einer KongresspauseZusätzlich standen 16 unterschiedliche Workshops aus den Themenbereichen Energieeffizienz, erneuerbare Energien, Energie im Gebäudemanagement sowie Kooperation, Beratung und Öffentlichkeitsarbeit zur Auswahl. Die inhaltliche Auswahl trug der Tatsache Rechnung, dass Umfang und Bedeutung des kommunalen Energiemanagements in der Vergangenheit kontinuierlich gewachsen sind und zunehmend mit dem Thema Klimaschutz Hand in Hand gehen. Ein begleitender "Markt der Möglichkeiten" bot darüber hinaus Gelegenheit, sich über speziell auf Kommunen ausgerichtete Angebote in diesen Bereichen zu informieren.

Kooperationspartner des Kongresses sind der Arbeitskreis "Energiemanagement" des Deutschen Städtetages, der Deutsche Städtetag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund und der Deutsche Landkreistag sowie das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein.

 

Weitere Informationen: 

Dr.-Ing. Darla Nickel

Telefon: 030/39001-207
E-Mail: nickel@difu.de

Eine umfassende Dokumentation der Konferenz und der BMBF-Fördermaßnahme INIS, mit Projektvorträgen, Ergebnisbroschüre, INIS-Film sowie den zentralen – aus der Gesamtschau der INIS-Ergebnisse abgeleiteten – Botschaften an Politik und Praxis stehen online bereit:
www.bmbf.nawam-inis.de

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