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Difu-Berichte 2/2011 - Praxisleitfaden „Klimaschutz in Kommunen“

Bewährte Arbeitshilfe wurde aktualisiert und um Themenbereiche erweitert

Klimaschutz und damit verbundene Maßnahmen und Projekte gehören inzwischen in zahlreichen Kommunen zum Aufgabenspektrum und betreffen unterschiedliche Ressorts und Handlungsfelder. Immer mehr deutsche Städte, Gemeinden und Kreise diskutieren konkrete Klimaschutzziele, gehen Selbstverpflichtungen zur Minderung von CO2-Emissionen ein und stellen Klimaschutzkonzepte auf. Dabei ist der Klimaschutz bisher weitestgehend im Bereich der freiwilligen Aufgaben angesiedelt, d.h. die Kommunen entscheiden in eigenem Ermessen über das Ob und Wie bei der Verfolgung von Klimaschutzzielen und der Umsetzung entsprechender Maßnahmen.

Heft Praxisleitfaden „Klimaschutz in Kommunen“ Heft Praxisleitfaden „Klimaschutz in Kommunen“ - Inhaltsverzeichnis

Informationen im Internet

Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz:
www.kommunaler-klimaschutz.de

Praxisleitfaden „Klimaschutz in Kommunen“:
www.leitfaden.kommunaler-klimaschutz.de

Bestellung der Printfassung: siehe Bestellschein

Zur Reduzierung von Treibhausgas-Emissionen stehen den Kommunen dazu unterschiedliche Handlungsansätze zur Verfügung, beispielsweise

  • das kommunale Energiemanagement und die Förderung energieeffizienter Investitionen,
  • die Nutzung von regenerativen Energiequellen und der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung,
  • die Umsetzung einer klimagerechten, energiesparenden Raum- und Bauleitplanung,
  • eine umweltverträgliche Verkehrsentwicklung mit dem Ziel der Verkehrsvermeidung und Förderung des Umweltverbundes,
  • die Verstärkung der interkommunalen Zusammenarbeit der Städte und Gemeinden vor allem im Energiebereich und im Verkehrssektor,
  • eine umweltfreundliche Beschaffung sowie Abfallvermeidung,
  • eine intensive Öffentlichkeitsarbeit und Beratung im Sinne des Klimaschutzes, damit Bürger und Privatwirtschaft vor Ort sensibilisiert und motiviert werden, ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Unter Federführung des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) wurde bereits Mitte der 1990er Jahre im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und dem Umweltbundesamtes der Leitfaden „Klimaschutz in Kommunen“ erarbeitet und im Januar 1997 veröffentlicht. Dieser Leitfaden fand große Anerkennung und diente in den vergangenen 14 Jahren vielen Kommunen als Arbeitshilfe für die Initiierung und Durchführung ihrer Klimaschutzaktivitäten.

Durch die aktuellen Entwicklungen und weltweit geführten Debatten bezüglich der Auswirkungen des Klimawandels, das 2007 beschlossene Integrierte Energie- und Klimaprogramm der Bundesregierung und die erweiterten gesetzlichen Rahmenbedingungen für Maßnahmen des Klimaschutzes, hat der Klimaschutz auf lokaler Ebene inzwischen einen weiteren Bedeutungszuwachs erfahren. Mit dem neuen Energiekonzept der Bundesregierung kommen weitere Aufgaben hinzu. Die Umsetzung von Strategien, Programmen, Richtlinien und Gesetzen stellt für die Kommunen eine große Herausforderung dar. Der Leitfaden von 1997 wurde daher inhaltlich und strukturell grundlegend überarbeitet und um aktuelle Schwerpunkte und Handlungsfelder ergänzt. Auch im neuen Leitfaden sind zahlreiche aktuelle Praxisbeispiele enthalten, die zur Nachahmung oder zu eigenen Aktivitäten im kommunalen Klimaschutz motivieren sollen. Der Leitfaden steht als Printversion und im Internet zur Verfügung.

Der Praxisleitfaden wurde mit Förderung des BMU vom Difu in Kooperation mit dem Institut für Energie- und Umweltforschung (ifeu) und dem Klima-Bündnis erarbeitet. Die Projektleitung und Federführung lag beim Difu.

Fördergelder für kommunalen Klimaschutz nutzen

Der kommunale Klimaschutz in Deutschland wird auch in den kommenden Jahren nicht an Bedeutung verlieren. Auf dem Weg zu einer klimagerechten Kommune sind aber noch viele Schritte zur Umsetzung erforderlich, die nur nach und nach – insbesondere vor dem Hintergrund der schwierigen kommunalen Haushaltslage – realisiert werden können. Den Förderprogrammen von Bund und Ländern muss daher weiterhin eine entscheidende Rolle beigemessen werden. Förderrichtlinien sind aus Aktualitätsgründen im aktuellen Praxisleitfaden nur im Überblick dargestellt, können aber in ihren jeweils aktuellen Fassungen auf der Homepage der Servicestelle abgerufen werden.

Weitere Informationen: 

Dipl.-Ing. Cornelia Rösler
Telefon: 0221/340308-18
E-Mail: roesler@difu.de

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