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Difu-Berichte 2/2011 - Bewerberrekord beim Wettbewerb „Kommunaler Klimaschutz 2011“

237 Kommunen und Regionen nutzten ihre Chance – Bekanntgabe der Gewinner am 23. November in Berlin

Logos Kommunaler Klimaschutz/die BMU KlimaschutzinitiativeIm März standen die Telefone der „Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz“ nicht mehr still. Zahlreiche Kommunen und Regionen hatten letzte Fragen zu den Teilnahmebedingungen für den Wettbewerb „Kommunaler Klimaschutz 2011“. Bis zum 31. März hatten sie Zeit, herausragende Klimaschutzprojekte bei der Servicestelle einzureichen. Veranstalter des Wettbewerbs sind das Bundesumweltministerium (BMU) und die beim Difu angesiedelte „Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz“ in Kooperation mit den kommunalen Spitzenverbänden.

Die hohe Beteiligung in diesem Jahr zeigt besonders eindrucksvoll, wie viele Kommunen und Regionen sich mit innovativen Projekten aktiv für einen erfolgreichen Klimaschutz einsetzen. Wie unterschiedlich die Wege dabei sind und in welchen Bereichen CO2- Emissionen vermieden werden, macht auch die Verteilung der eingegangenen Bewerbungen auf die drei Wettbewerbskategorien deutlich: In der Kategorie „Innovative technische und/oder bauliche Maßnahmen für den Klimaschutz in einem kommunalen Gebäude oder einer kommunalen Einrichtung, die z.B. besonders effektiv Energieeffizienz mit der Nutzung erneuerbarer Energien verbinden“ gab es 92 Bewerbungen. Für die Kategorie „Innovative und vorbildliche Strategien zur Umsetzung des kommunalen Klimaschutzes, durch die z.B. besonders tragfähige Modelle zur Kooperation mit anderen Kommunen oder mit der Privatwirtschaft, Handwerksbetrieben, dem Einzelhandel, Verbänden, Bürgerinitiativen etc. realisiert werden konnten“, liegen 73 Bewerbungen vor. Und 72 Bewerber reichten ihre Unterlagen in der Kategorie „Erfolgreich umgesetzte, innovative Aktionen zur Beteiligung und Motivation der Bevölkerung bei der Realisierung von Klimaschutzmaßnahmen“ ein.

240.000 Euro Preisgeld für den Klimaschutz

Der Wettbewerb bietet den Gewinnerkommunen und -regionen eine Plattform, ihre erfolgreichen Projekte der Öffentlichkeit vorzustellen. Rund um die Preisverleihung geschieht dies durch eine intensive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, sowie eine Präsentation in Filmen und im Internet. Eine umfangreiche Wettbewerbsdokumentation stellt die Gewinnerprojekte zusätzlich in detaillierter Form vor. Zur Kontaktaufnahme mit den „Klimaschutz-Vorreitern“ werden in allen Publikationen der Servicestelle grundsätzlich Ansprechpartner vor Ort genannt. So soll die Idee des Wettbewerbs, mit der Veröffentlichung von Vorbildern weitere Kommunen und Regionen zur Nachahmung anzuregen, unterstützt werden.

Um die Gewinner dabei zu unterstützen, sich auch weiterhin für den Klimaschutz einzusetzen, muss das Preisgeld von insgesamt 240.000 Euro ebenfalls dem Klimaschutz zugutekommen. Dabei können die ausgezeichneten Projekte weitergeführt werden oder ganz neue Ideen zum Zuge kommen. Die Summen, die den einzelnen Kommunen zur Verfügung stehen, liegen bei jeweils 40.000 Euro für die Gewinner in der Kategorie „innovative technische und/oder bauliche Maßnahmen“ und bei jeweils 20.000 Euro in den beiden anderen Kategorien. Insgesamt soll es in jeder Kategorie drei gleichrangige Gewinner geben.

Foto:

Die Gewinner des Wettbewerbs „Kommunaler Klimaschutz 2010“ mit ihren Teams bei der Preisverleihung am 18. November 2010 in Bonn.

Preisverleihung am 23. November 2011 in Berlin

Wer in diesem Jahr zu den glücklichen Gewinnern zählt, wird die Jury entscheiden. Sie setzt sich zusammen aus Vertretern des Bundesumweltministeriums, des Umweltbundesamtes, des Deutschen Städtetages, des Deutschen Landkreistages sowie des Deutschen Städte- und Gemeindebundes. Die öffentliche Bekanntgabe der Gewinner erfolgt im Rahmen der diesjährigen Kommunalkonferenz. Diese findet am 23. und 24. November in Berlin im Humboldt-Carré statt.

Weitere Informationen: 

Anna Hogrewe-Fuchs
Telefon: 0221/340308-16
E-Mail: hogrewe-fuchs@difu.de
www.kommunaler-klimaschutz.de

Neue Adresse des Difu in Köln (Arbeitsbereich Umwelt):
Auf dem Hunnenrücken 3,
50668 Köln

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