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Difu-Berichte 2/2010 - Radverkehrs-Wissen international gefragt - „Transferstelle Fahrrad – EU“ präsentiert aktuelle Erfahrungen aus dem In- und Ausland

Grafik FahrradDas Fachwissen für wirksame Radverkehrsförderung ist inzwischen international abrufbar, auch in EU-Projektdatenbanken und englischsprachigen E-Mail-Infodiensten. Nach den Niederlanden hat nun auch Dänemark, der zweite europäische Vorreiter beim Radverkehr, im Internet seine internationale Plattform („Danish Cycling Embassy“) eingerichtet.

Radverkehrs-Know-how aus Deutschland ist ebenfalls international stark gefragt, vor allem begründet durch die enorme Vielfalt der Erfahrungen in den einzelnen Bundesländern, Regionen und Kommunen. Der Fundus langjähriger Mobilitäts- und Verkehrssicherheitsforschung verbindet sich mit aktuellen Praxisbeispielen aus dem Fahrradportal zum Nationalen Radverkehrsplan (www.nrvp.de) mit rund 4000 verfügbaren Dokumenten.

Im internationalen Kontext ist jedoch die deutsche Sprache der Veröffentlichungen eine Zugangshürde. Auch für deutsche Kommunen ist die Sprachbarriere hinderlich, wenn sie in (englischsprachigen) Kooperationsprojekten mit EU-Förderung voneinander lernen und lokale Radverkehrsprojekte umsetzen wollen.

Das Difu schafft mit dem neuen BMVBS- finanzierten Projekt der „Transferstelle Fahrrad – EU“ durch die gezielte Aufbereitung und Übersetzung Abhilfe. Mit den Erfahrungen aus dem Fahrradportal, der Fahrradakademie und z.T. aus internationalen Fahrradprojekten entwickelt sich das Difu zum Fahrrad-Clearing-House für die deutschen Kommunen und auch im internationalen Rahmen.

Mehrere im Ausland tätige Radverkehrsexperten beraten das Difu in einem projektbegleitenden Arbeitskreis, mit welchen Themen aus dem deutschsprachigen Raum das Difu die Praktiker europaweit besonders wirksam unterstützen kann.

Erfahrungen in kompakter Form in englischer Sprache verfügbar
Der Fahrradkongress „Velo-city Global“ im Juni 2010 in Kopenhagen ist Anlass für eine Veröffentlichung der ersten englischsprachigen Ausgaben von „Cycling Expertise“.

Während des Kongresses werden am Ausstellungsstand des BMVBS die ersten sechs der Kompaktinformationen vorgestellt und diskutiert:

  • zur Zusammenarbeit von Bund und Ländern im „Nationalen Radverkehrsplan 2002–2012 FahrRad!“,
  • zur interkommunalen Zusammenarbeit,
  • zu aktuellen Trends der Fahrradnutzung in Deutschland (u.a. MID 2008),
  • zu Analysen über den Beitrag des Radverkehrs zum Klimaschutz,
  • zu „ERA 2010 – Empfehlungen für Radverkehrsanlagen“ der FGSV als neuem Stand der Technik mit besonderem Fokus auf der Führung des Radverkehrs auf innerörtlichen Hauptstraßen,
  • mit besonderem Fokus auf der Führung des Radverkehrs auf innerörtlichen Hauptstraßen.

Zudem wird Präsentationsmaterial in Form von Foliensätzen zum Download angeboten. Dieser „Export“ von Forschungsergebnissen, Praxiserfahrungen sowie Empfehlungen der technischen Regelwerke richtet sich in erster Linie an die Praktiker in anderen europäischen Ländern. Er ist aber auch für die Mitarbeit deutscher Kommunen und Büros in überwiegend englischsprachigen Projekten vorgesehen.

Aktuelles Radverkehrs-Know-how aus Europa für deutsche Kommunen
In der zweiten Reihe „Forschung Radverkehr“ wird ab Herbst 2010 über Erfolg versprechende Erfahrungen aus dem europäischen Ausland berichtet. Dieser „Import“ für kommunale Praktiker hierzulande zielt auf Arbeitsfelder, in denen andere Länder mehr Erfahrungen gesammelt haben: z.B. Aktionen „mit dem Fahrrad zur Schule“, betriebliches Mobilitätsmanagement, Radschnellwege und das Parken sehr großer Fahrradmengen in Stadtzentren bzw. an Bahnhöfen. Bis zum Projektabschluss im Jahr 2012 sind jeweils 36 Ausgaben der Reihen „Cycling Expertise“ und „Forschung Rad10verkehr“ vorgesehen.

Weitere Informationen im Fahrradportal
http://www.nrvp.de auf der englischen Seite: Reihe „Cycling Expertise“ mit Erfahrungen aus Deutschland (ab Ende Juni 2010), internationale Erfahrungen für deutsche Kommunen: Reihe „Forschung Radverkehr“ (ab November 2010)

Projekt Transferstelle Fahrrad – EU
Dipl.-Geogr. Jörg Thiemann-Linden
Telefon: 030/39001–138
E-Mail: thiemann-linden@difu.de

Weitere Informationen: