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Difu-Berichte 2/2009 - Preisträger bekannt: Wettbewerb Kommunale Suchtprävention

Bundesweiter Wettbewerb „Suchtprävention für Kinder und Jugendliche vor Ort“: Preisverleihung und Fachtagung


Preisverleihung

Abbildung Dokumentation des aktuellen WettbewerbsZehn Städte, Gemeinden und Landkreise wurden am 29. Juni im Kaisersaal der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin für ihre vorbildlichen Aktivitäten zur Suchtprävention für Kinder und Jugendliche ausgezeichnet. Die Preisverleihung erfolgte durch Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Sabine Bätzing und die Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Prof. Dr. Elisabeth Pott.

Der – bereits zum vierten Mal ausgeschriebene und vom Difu im Auftrag der BzgA betreute – Bundeswettbewerb zur kommunalen Suchtprävention hat mit seinem Schwerpunkt „Suchtprävention für Kinder und Jugendliche vor Ort“ ein Thema gewählt, das eine ausgesprochen große Zahl von Städten, Gemeinden und Kreisen zur Teilnahme motiviert hat. Allein hierdurch konnte bereits eine zentrale Zielsetzung des Wettbewerbs eingelöst werden: Die 123 eingereichten Wettbewerbsbeiträge – das ist erfreulicherweise die zweithöchste Teilnehmerzahl der insgesamt vier Wettbewerbe – tragen ganz wesentlich dazu bei, einer breiten Öffentlichkeit herausragende kommunale Aktivitäten und Maßnahmen zur Suchtprävention bekannt machen zu können.

Für die von einer Jury aus Wissenschaft und Praxis ermittelten Preisträger stellte die BzgA ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 60 000 Euro zur Verfügung. Die Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Krankenkassen beteiligte sich mit einem Sonderpreis für innovative und weiterführende Konzepte sowie Projekte gegen das „Binge-Drinking“ in Höhe von 10 000 Euro. Folgende Kommunen wurden mit einem Preis ausgezeichnet:


Kreisfreie Städte

Abbildung Plakat zur Preisverleihung des aktuellen Wettbewerbs

Kreisangehörige Kommunen


Landkreise


Sonderpreis der Krankenkassen

Die Ergebnisse des Wettbewerbs zeigen, dass die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Suchtprävention für Kinder und Jugendliche in den Kommunen gegeben sind. Das hohe Niveau sowohl der Konzepte als auch der Einzelprojekte verdient es, dass diese einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden. So können sie am besten zur Nachahmung anregen. Die Ergebnisse des Wettbewerbs sind daher in einer Dokumentation dargestellt und veröffentlicht. Außerdem können alle Wettbewerbsbeiträge sowie die Wettbewerbsdokumentation im Internet (
www.kommunale-suchtpraevention.de) abgerufen werden.


Fachtagung

Am Tag nach der Preisverleihung wurden die vielfältigen Aktivitäten und die erfolgreiche Entwicklung der kommunalen Suchtprävention für Kinder und Jugendliche auf einer Fachtagung in Berlin präsentiert. Die Tagung diente sowohl dem Transfer der Wettbewerbsergebnisse als auch dem interkommunalen Erfahrungsautausch.

Aus Sicht von Praxis und Forschung wurde die kommunale Suchtprävention beleuchtet. Darüber hinaus wurden die Ziele und Ergebnisse des Wettbewerbs dargestellt sowie Anforderungen an die zukünftige Arbeit der kommunalen Suchtprävention aufgezeigt und diskutiert.

Themenschwerpunkte bildeten dabei die Rolle der Kommune – insbesondere in Hinblick auf die kommunalpolitische Verankerung von Suchtprävention und die Ausnutzung kommunaler Einflussmöglichkeiten – sowie der Aufbau und die Weiterentwicklung von Netzwerken und Kooperationen als wesentliche Erfolgsfaktoren für die kommunale Suchtprävention für Kinder und Jugendliche.

Weitere Informationen:

Dipl.-Ing. Christa Böhme
Telefon: 030/39001-291
E-Mail:
boehme@difu.de

Bestellung der Wettbewerbsdokumentation:

BzgA
51101 Köln
E-Mail:
order@bzga.de
Fax: 0221/8992-257
Bestellnummer 33 950 000

Internetportal zum Wettbewerb:

www.kommunalesuchtpraevention.de