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Difu-Berichte 2/2009 - 39. Interkommunaler Erfahrungsaustausch zur Stadterneuerung und Sozialplanung in Greifswald

Die Veranstaltungsserie des „Interkommunalen Erfahrungsaustauschs zur Stadterneuerung und Sozialplanung“ wurde im Frühjahr 1973 ins Leben gerufen, um vor Ort in wechselnden Städten Deutschlands die Probleme, Erfolge und Strategien der Stadterneuerung im Kollegenkreis und mit Interessierten zu diskutieren. Seit 1990 werden die Veranstaltungen abwechselnd in den neuen und alten Bundesländern durchgeführt.

Der 39. Erfahrungsaustausch fand in diesem Jahr vom 6. bis 8. Mai in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald statt. Die Stadt Greifswald blickt auf umfangreiche Erfahrungen mit Stadterneuerung und Sanierung zurück, und das nicht erst seit der politischen Wende. Seit 1976 wurden mehrere Umgestaltungsgebiete in der Innenstadt mit teilweise innovativen und erfolgreichen Konzepten verwirklicht. Der damit einhergehende flächenhafte Abriss und Zerfall der historischen Bausubstanz wurde 1990 gestoppt und in eine behutsame Sanierung gewandelt.

Foto Besichtigung des Stadtumbaugebietes Ostseeviertel
oben: Besichtigung des Stadtumbaugebietes Ostseeviertel
unten: Plenum im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald

Foto Plenum im Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald

In der jüngeren Vergangenheit lagen die Erneuerungsschwerpunkte neben dem Stadtumbau in den Plattenbauquartieren Ostseeviertel und Schönwalde II, in der Innenstadt und der gründerzeitlichen Fleischervorstadt sowie auf unterschiedlichen kommunalen Sanierungsstrategien und -maßnahmen zur Gestaltung der öffentlichen Räume, insbesondere zur Wiedereinbeziehung von Landschaft und Wasser in die Stadtentwicklung. Weitere wichtige Handlungsfelder waren und sind die bauliche Entwicklung des neuen Universitätscampus und die Nachnutzung der frei werdenden innerstädtischen Universitätsgebäude. Diese Themen waren auch Schwerpunkt dreier Rundgänge, in denen Herausforderungen und Erfolge in der Sanierung der Altstadt, dem Umbau der Plattenbauquartiere sowie in der Erweiterung des Unversitätscampus besichtigt und diskutiert wurden. Auch das maritime Erbe und die Lage der Stadt an der Ostsee kamen im Rahmen der Erfahrungsaustauschs nicht zu kurz.

Das Abschlusspodium am Freitag stand unter dem Titel „Kooperative und kreative Stadterneuerung in Zeiten der Finanzkrise“. Hier wurde die Rolle des Konjunkturpakets und anderer Förderprogramme, aber auch die energetische Anforderung im Neubau und Bestand sehr engagiert diskutiert. Letzteres wurde als aktuelle und zukünftig bedeutsame Aufgabe in der Stadterneuerung von den rund 90 Teilnehmern thematisiert und wird auch Gegenstand eines Difu-Seminars im Frühjahr 2010 sein.

Gastgeber für die Jubiläumstagung im kommenden Jahr – dem bereits 40. Erfahrungsaustausch – wird von 5. bis 7. Mai 2010 die Stadt Nürnberg sein.

Weitere Informationen:

Dipl.-Ing. Wolf-Christian Strauss
Telefon: 030/39001-296
E-Mail:
strauss@difu.de


Dr. Angela Uttke
Telefon: 030/39001-270
E-Mail:
uttke@difu.de