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Difu-Berichte 2/2007 - Difu-intern

Ulla Schuleri-Hartje

Mit
Ulla Schuleri-Hartje hat Ende April eine langjährige und in vielfacher Hinsicht verdiente Wissenschaftlerin das Deutsche Institut für Urbanistik verlassen. Die studierte Ökonomin steht für das Engagement des Instituts im Bereich der sozialen Fragen. Die Beschäftigung mit Fragen der Armutsbekämpfung gehörten genauso zu ihrem Tätigkeitsbereich wie Aufgaben der kommunalen Ausländerpolitik, Angebote für und Probleme von alten Menschen in den Städten.

Nach ihrer Ausbildung war Ulla Schuleri-Hartje zunächst für die Senatskanzlei in Berlin tätig und sammelte hier wichtige praktische Erfahrungen im Spannungsfeld zwischen Politik und Verwaltung. Diese Erfahrung hat sie in das Difu eingebracht. Zuletzt wirkte sie mit an Projekten zur Frage der Zuwanderer in der Stadt und zur Bedeutung ethnischer Ökonomie als Integrationsfaktor und -maßstab. Hervorzuheben ist auch ihr Engagement im Zusammenhang mit der Programmbegleitung „Soziale Stadt“ und der sich daran anschließenden Bundestransferstelle. Nicht unerwähnt bleiben darf ihr Mitwirken an der Arbeitsgruppe Gesundheitsfördernde Stadt- und Gemeindeentwicklung. Die ganze Bandbreite der Kompetenzen von Ulla Schuleri-Hartje wird deutlich, wenn man daran erinnert, dass Sie im Rahmen Gemeindeinfrastrukturbedarfsschätzung für den Zeitraum 2000 bis 2009 den Komplex der sozialen Infrastruktur bearbeitete und sich auch bei dem vom Bundesfamilienministerium ausgelobten Wettbewerb „Kinderund familienfreundliche Gemeinde“ mitwirkte. Sachverstand und ihr sicheres und kompetentes Auftreten brachten ihr vielfältig Anerkennung. Kollegialität, Kooperationsbereitschaft und die Fähigkeit zur konstruktiven Kritik sind ihr Markenzeichen, das vorbildhaft für die Unternehmenskultur des Difu insgesamt wirkt.

Neben den wissenschaftlichen Aktivitäten war Frau Schuleri-Hartje über viele Jahre auch für den Arbeitsbereich Stadtentwicklung und Recht als Koordinatorin tätig, bis sie 1995 auf eigenen Wunsch diese Aufgabe weitergab. Auch in dieser Funktion verstand sie sich stets als Sachverwalterin der Belange ihrer Kolleginnen und Kollegen.

Heidrun Kunert-Schroth

Nach mehr als drei Jahrzehnten verlässt
Heidrun Kunert-Schroth Ende Mai das Difu. Von Beginn an hat sich die Architektin und Sozialwissenschaftlerin mit Fragen der Jugendhilfeplanung und Kinder-/Jugendpolitik beschäftigt. Dabei war ihr immer der Bezug zur kommunalen Praxis ein zentrales Anliegen. Hierfür stehen beispielhaft die Arbeitshilfe zur Jugendhilfeplanung, Projekte zu Jugendarbeitslosigkeit, kinder- und familienfreundlicher Gemeinde oder zum Aufbau der Jugendhilfe in den neuen Bundesländern.

1990 wechselte sie vom Arbeitsbereich Stadtentwicklung zum Arbeitsbereich Information und Dokumentation und übernahm dort zusätzlich zur wissenschaftlichen Arbeit Informationsvermittlungsfunktionen. Mit individuellen Datenbankrecherchen und der Reihe „Seminarbegleitende Bibliographien“ war sie die kompetente Ansprechpartnerin für Informationswünsche aus den Städten.

Aber auch in interdisziplinären Projekten wie etwa zur Infrastrukturrevision oder in den Wettbewerben zur „Kommunalen Suchtprävention“ hat sie die besonderen Aspekte der Kinder- und Jugendpolitik eingebracht.

Ihrem thematischen Schwerpunkt blieb sie immer treu. In ihrem letzten Projekt zu „Schule und Bildung im Stadtteil“ verknüpfte sie in Difu-typischer Weise den räumlichen Aspekt mit der Fachplanung. Vor allem aber ist der Name Heidrun Kunert-Schroth mit den von ihr ins Leben gerufenen Jugendhilfe-Jahrestreffen verbunden, die sie als Foren des Austausches zwischen Wissenschaft und kommunaler Praxis etabliert und über viele Jahre engagiert betreut hat.

In ihrem nun beginnenden neuen Lebensabschnitt werden die Schwerpunkte neu gesetzt: Heidrun Kunert-Schroth wird sich nun ihrer künstlerischen Arbeit widmen.