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Difu-Berichte 1/2019 - Preisträger im Wettbewerb "Klimaaktive Kommune 2018"

Bundesumweltministerium und Difu prämierten zehn klimaaktive Kommunen mit jeweils 25000 Euro: Bad Ems, Brackenheim, Bremen, Freiburg im Breisgau, Dortmund, Kiel, Köln, Landkreis Lichtenfels, Magdeburg und Solingen.

Gruppenfoto der Preisträger

Die Sieger des bundesweiten Wettbewerbs "Klimaaktive Kommune 2018" sind für ihre vorbildlichen Projekte im Klimaschutz und in der Klimafolgenanpassung prämiert worden. Die Preisverleihung war in die 11. Kommunale Klimakonferenz "Klima- und Nachhaltigkeitsziele kommunal verankern" eingebunden. Prof. Dr. Carsten Kühl, Geschäftsführer und Leiter des Difu, eröffnete die Konferenz und verwies auf die vielfältigen kommunalen Antworten zum Schutz des Klimas: "Der diesjährige Sommer hat ‚eindrucksvoll‘ gezeigt, welche Herausforderungen Städte, Gemeinden und Landkreise in Deutschland zukünftig vermehrt meistern müssen, damit es gelingt, den Klimawandel zumindest abzuschwächen. Die Preisträger des Wettbewerbs leisten hierzu mit ihren vorbildlichen Maßnahmen und Strategien einen wertvollen Beitrag." Die Preise übergab Bundesumweltministerin Svenja Schulze zusammen mit Vertretern der kommunalen Spitzenverbände, des Umweltbundesamts und des Difu. Die Ministerin gratulierte den Gewinnerkommunen und betonte die Bedeutung des kommunalen Engagements: "Kommunen und Regionen sind Schrittmacher im Klimaschutz und bei der Anpassung an den Klimawandel. Für einen erfolgreichen Klimaschutz gilt es, global und lokal zugleich zu handeln: In Kattowitz verhandeln wir den globalen Rahmen, vor Ort zeigen Kommunen, wie Klimaschutz in der Praxis funktioniert. Klimaschutz steht hier für Innovation, Lebensqualität und regionale Wertschöpfung."

In der Kategorie "Ressourcen- und Energieeffizienz in der Kommune" setzten sich die Verbandsgemeinde Bad Ems mit dem Projekt "Grubenwasserwärme zur Beheizung des Rathauses", die Stadt Freiburg im Breisgau mit ihrem "Green Industry Park" und die Landeshauptstadt Kiel mit "Green-IT im Rechenzentrum des Abfallwirtschaftsbetriebs" durch. In der Kategorie "Klimaanpassung in der Kommune" siegten die Stadt Köln mit "Überflutungsvorsorge als Aufgabe der Stadtgemeinschaft", die Landeshauptstadt Magdeburg mit ihren Aktivitäten zur "Klimaanpassung durch stadtklimatische Baubeschränkungsbereiche" und die Stadt Solingen mit der "Wassersensiblen Umgestaltung von Stadtquartieren". In der Kategorie "Kommunale Klimaaktivitäten zum Mitmachen" sind die Gewinner die Stadt Brackenheim mit "KLIMAfair verpackungsarm einkaufen", die Stadt Dortmund mit dem Projekt "AMeG – Aktivierung von MigrantInnen zur energetischen Gebäudemodernisierung" und der Landkreis Lichtenfels für "20 Jahre Lichtenfelser Sonnentage". Der in diesem Jahr zum ersten Mal vergebene Sonderpreis "Kommunale Klimaaktivitäten und Ernährung" ging an die Freie Hansestadt Bremen für "Mehr BIO in Bremer KiTas!". Für den laufenden Wettbewerb "Klimaaktive Kommune 2019" haben Städte, Landkreise und Gemeinden noch bis zum 31. März 2019 die Möglichkeit, sich mit ihren vorbildlichen Projekten zum Klimaschutz und zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels zu beteiligen.

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