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Difu-Berichte 1/2017 - resilient networks

Beiträge städtischer Versorgungssysteme zur Klimagerechtigkeit (netWORKS 4).

Bei der Transformation urbaner Räume spielt die Gestaltung der Wasserinfrastrukturen eine zentrale Rolle. Ziel des Difu-Vorhabens "resilient networks" (netWORKS 4) ist es, Dialogprozesse über die zukunftsfähige Ausgestaltung von Wasserinfrastrukturen in Städten anzustoßen. Im Austausch mit kommunalen Entscheidern werden Umsetzungsmaßnahmen für spezifische Quartiere als urbane Transformationsräume entworfen und weiterentwickelt. Hierbei werden graue (z.B. Rohre, Kanäle, Anlagen), grüne (z.B. Grünflächen, Gründächer) und blaue (Wasserkörper) Infrastrukturen betrachtet: Durch ihre Kopplung lassen sich Synergiepotenziale gewinnen und die Klimaresilienz verbessern. Typische Klimawirkungen, auf die es zu reagieren gilt, sind etwa Starkniederschläge oder Hitzeperioden.

Gemeinsam mit Berlin und Norderstedt werden Orientierungen zur künftigen Ausgestaltung der Wasserinfrastruktur erarbeitet und verifiziert. Für die Kopplung der genannten Infrastrukturen werden Vorschläge entwickelt und anschließend in ihrer Umsetzung in Quartieren erprobt und überprüft. Über eine parallel angelegte Modellierung sowie Reflexion und Synthese werden Folgewirkungen und Konsequenzen, etwa für die Bauleitplanung, abgebildet. Eventuell sinnvolle Änderungen von Planungsprozessen und mögliche Verbesserungen der Kooperation zwischen den Akteuren lassen sich so bestimmen und in den Prozess des Transformationsmanagements einbringen.

Der gesellschaftliche Nutzen resultiert aus der angestrebten gesteigerten Resilienz der gekoppelten Versorgungsysteme. Es ist ausdrückliches Ziel, im Rahmen des Vorhabens Handlungsoptionen und -empfehlungen zu entwickeln, die zu einer höheren Klimagerechtigkeit für die Stadtbewohner beitragen. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen der Sozial-ökologischen Forschung in der Fördermaßnahme "Nachhaltige Transformation urbaner Räume". Kooperationspartner sind das Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE), das Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH (KWB), die Berliner Wasserbetriebe AöR (BWB), die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin sowie die Stadt Norderstedt.

Weitere Informationen: 

Dipl.-Soz. Jan Trapp
+49 30 39001-210
trapp@difu.de

Link
https://networks-group.de/de

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