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Difu-Berichte 1/2017 - Kommunalrichtlinie erweitert: Mehr Förderung für den Klimaschutz

Klimaschutzmaßnahmen in Rechenzentren und der Austausch von weißer Ware in Schulküchen, Kitas sowie gemeinnützigen Sportvereinen sind nun ebenfalls zuwendungsfähig. Im Auftrag des BMUB berät das SK:KK beim Difu zur Förderung.

Foto einer Tartanbahn Die Ziele der Bundesregierung zur Senkung der nationalen Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 1990 sind ehrgeizig: 40 Prozent bis 2020 und sogar 80 bis 95 Prozent bis 2050. Um sie zu erreichen, hat das Bundesumweltministerium (BMUB) den kommunalen Klimaschutz zum 1. Juli 2016 weiter gestärkt: Mit der Erweiterung der Kommunalrichtlinie können Kommunen, kommunale Unternehmen und weitere Einrichtungen noch umfassender von der Förderung des Bundes profitieren – ein Überblick:

Der Energieverbrauch von Rechenzentren ist enorm: besonders Kühlung und Stromversorgung schlagen zu Buche. Entsprechend hoch ist das Einsparpotenzial für Treibhausgasemissionen. Deshalb fördert das BMUB nun auch verschiedene Maßnahmen zur Erhöhung der Energie- und Ressourceneffizienz in Rechenzentren, wenn deren Betreiber alte Hardware wie Server, Kälteanlagen, Kühlsysteme oder Netzteile gegen energiesparende Modelle austauschen, die den Anforderungen des Umweltzeichens Blauer Engel entsprechen. Die Förderquote liegt hier bei bis zu 40 Prozent. Kindertagesstätten, Schulen sowie Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe können im Bereich der sogenannten Green-IT sogar mit bis zu 50 Prozent gefördert werden.

Für weiße Ware in Schulküchen und Kitas gilt: Alt gegen neu. Werden Elektrogeräte wie Kühl- oder Gefrierschränke, die älter als zehn Jahre sind, gegen Geräte der höchsten Energieeffizienzklasse A+++ (gemäß EU-Label) ausgetauscht, übernimmt der Bund bis zu 40 Prozent der zuwendungsfähigen Investitionskosten.

Erstmals können auch gemeinnützige Sportvereine einen Zuschuss für die Umsetzung investiver Klimaschutzmaßnahmen beantragen. Attraktive Förderquoten erhalten sie beispielsweise für den Austausch ineffizienter Lüftungsanlagen (bis zu 35 Prozent) oder die Umrüstung auf LED bei der Innen- und Hallenbeleuchtung (bis zu 40 Prozent) sowie der Außenbeleuchtung (bis zu 30 Prozent). Auch auf mehrheitlich kommunale Unternehmen wurde die Förderung ausgeweitet: Inzwischen sind sie für den Großteil aller Förderschwerpunkte antragsberechtigt.

Alle bisherigen Förderschwerpunkte der Kommunalrichtlinie – Einstiegsberatung, Klimaschutzkonzepte und -management – bleiben bestehen. Das gilt auch für die Bezuschussung von Maßnahmen im Bereich nachhaltiger Mobilität. Finanzschwache Kommunen können auch künftig von höheren Förderquoten profitieren.

Weitere Informationen: 

Antragstellung

  • Anträge für die Kommunalrichtlinie können noch bis 31. März und vom 1. Juli bis 30. September 2017 beim Projektträger Jülich gestellt werden.
  • Anträge für die Förderschwerpunkte Klimaschutzmanagement und Energiesparmodelle in Kitas, Schulen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie Sportstätten sind ganzjährig möglich.

Fragen zur Kommunalrichtlinie beantwortet das Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK) am Difu unter +49 30 39001-170

M. Sc. Greta Link
+49 221 340308-25
link@difu.de

Taina Niederwipper, M.A.
+49 30 39001-172
niederwipper@difu.de

Link
http://www.klimaschutz.de/de/zielgruppen/kommunen

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